Filme - Action
Freaks out
Freaks out Filme - Action | mit: Giovinazzo, Aurora (Darsteller), Santamaria, Claudio (Darsteller) Bewertung:★★★★★
In einer Zeit in der sich die Gesellschaft wandelt. Diesmal geht es in der großen Diskussion um Frauenrechte, Homosexuelle oder Transgender. Es geht einfach um das Individuum, es geht um das anders sein. In „Freaks out“ geht es in einem Action-Streifen um Menschen, die anders sind. Auf der einen Seite werden sie bejubelt und auf der anderen mit Ekel angesehen. Es ist der große Widerspruch, der mal wieder aufzeigt, dass alles nicht normale, eben doch nicht akzeptiert wird. Handlung Sie sind eine Laune der Natur und durch ihre Superkräfte die größte Attraktion im Zirkus: ein magisch begabter Albino, ein magnetischer Zwerg, ein Wolfsmensch mit übermenschlichen Kräften und eine elektrisierende Tänzerin. Als die Deutschen 1943 in Rom einmarschieren und ihr Zirkusdirektor und Ziehvater Israel auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit spurlos verschwindet, beginnt für Cencio, Mario, Fulvio und Matilde eine bizarre Odyssee durch die vom Krieg zerrissene, ewige Stadt. Die Vier müssen gemeinsam ums Überleben kämpfen und hoffen, im Zirkus Berlin eine neue Heimat gefunden zu haben. Doch der Zirkusdirektor und fanatische Nazi Franz (Franz Rogowski) hat es auf ihre Superkräfte abgesehen, um eine Niederlage der Nazis zu vereiteln.BewertungWas stark anfängt muss aber nicht auch so aufhören. Zunächst kann „Freaks out“ mit seiner grundlegenden Idee punkten. Da sind sie die Wundermenschen. Sie treten im Zirkus auf und begeistern ihr Publikum. Sie sorgen dafür, dass sich alle gut unterhalten. Dennoch werden sie von den gleichen Leuten auf der Straße schief angesehen. Gar mit Ekel überschattet. Es ist genau dieser gesellschaftlicher Punkt der aufstößt, weil er so alltäglich im wahren Leben vorkommt. Mit den Nazis gibt es noch einen hervorragenden Gegenspieler, der noch einmal in die gleiche Kerbe schlägt. Denn ich muss euch sicherlich nicht erzählen, dass diese Gruppe eher für ein menschliches Ideal steht.
Weiterhin kann der Streifen durch Kostüme, Sound und Optik überzeugen. Auch der Cast macht seine Sache sehr gut. Doch allmählich schleicht sich etwas beliebiges ein. Es ist dieses Gefühl, welches sich schnell bestätigt. Der Plot wählt typische Verhaltensmuster, die wir kennen und von daher ist alles so vorhersehbar geworden. Auch der anfängliche Charme bleibt dadurch auf der Strecke und auch der große Bösewicht dreht nur noch am Rad. Alles im Rahmen noch okay und nicht schlecht, doch der starke Anfang wird an dieser Stelle nicht mehr erreicht.
Schlussendlich muss ich schreiben, dass ein paar Möglichkeiten nicht genutzt wurden. Gerade die große Diskussion hätte mehr behandelt werden können. Doch „Freaks out“ möchte dann doch „nur“ ein Action-Genre-Beitrag sein. Was auch vollkommen okay ist.
Fazit „Freaks out“ macht vieles richtig, insbesondere mit seinem ganz besonderen Thema, bleibt im Ganzen jedoch ein normaler Action-Film.
ZURÜCK INS ARCHIV
In einer Zeit in der sich die Gesellschaft wandelt. Diesmal geht es in der großen Diskussion um Frauenrechte, Homosexuelle oder Transgender. Es geht einfach um das Individuum, es geht um das anders sein. In „Freaks out“ geht es in einem Action-Streifen um Menschen, die anders sind. Auf der einen Seite werden sie bejubelt und auf der anderen mit Ekel angesehen. Es ist der große Widerspruch, der mal wieder aufzeigt, dass alles nicht normale, eben doch nicht akzeptiert wird. Handlung Sie sind eine Laune der Natur und durch ihre Superkräfte die größte Attraktion im Zirkus: ein magisch begabter Albino, ein magnetischer Zwerg, ein Wolfsmensch mit übermenschlichen Kräften und eine elektrisierende Tänzerin. Als die Deutschen 1943 in Rom einmarschieren und ihr Zirkusdirektor und Ziehvater Israel auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit spurlos verschwindet, beginnt für Cencio, Mario, Fulvio und Matilde eine bizarre Odyssee durch die vom Krieg zerrissene, ewige Stadt. Die Vier müssen gemeinsam ums Überleben kämpfen und hoffen, im Zirkus Berlin eine neue Heimat gefunden zu haben. Doch der Zirkusdirektor und fanatische Nazi Franz (Franz Rogowski) hat es auf ihre Superkräfte abgesehen, um eine Niederlage der Nazis zu vereiteln.BewertungWas stark anfängt muss aber nicht auch so aufhören. Zunächst kann „Freaks out“ mit seiner grundlegenden Idee punkten. Da sind sie die Wundermenschen. Sie treten im Zirkus auf und begeistern ihr Publikum. Sie sorgen dafür, dass sich alle gut unterhalten. Dennoch werden sie von den gleichen Leuten auf der Straße schief angesehen. Gar mit Ekel überschattet. Es ist genau dieser gesellschaftlicher Punkt der aufstößt, weil er so alltäglich im wahren Leben vorkommt. Mit den Nazis gibt es noch einen hervorragenden Gegenspieler, der noch einmal in die gleiche Kerbe schlägt. Denn ich muss euch sicherlich nicht erzählen, dass diese Gruppe eher für ein menschliches Ideal steht.
Weiterhin kann der Streifen durch Kostüme, Sound und Optik überzeugen. Auch der Cast macht seine Sache sehr gut. Doch allmählich schleicht sich etwas beliebiges ein. Es ist dieses Gefühl, welches sich schnell bestätigt. Der Plot wählt typische Verhaltensmuster, die wir kennen und von daher ist alles so vorhersehbar geworden. Auch der anfängliche Charme bleibt dadurch auf der Strecke und auch der große Bösewicht dreht nur noch am Rad. Alles im Rahmen noch okay und nicht schlecht, doch der starke Anfang wird an dieser Stelle nicht mehr erreicht.
Schlussendlich muss ich schreiben, dass ein paar Möglichkeiten nicht genutzt wurden. Gerade die große Diskussion hätte mehr behandelt werden können. Doch „Freaks out“ möchte dann doch „nur“ ein Action-Genre-Beitrag sein. Was auch vollkommen okay ist.
Fazit „Freaks out“ macht vieles richtig, insbesondere mit seinem ganz besonderen Thema, bleibt im Ganzen jedoch ein normaler Action-Film.