Buch - Liebesgeschichte
Free like the Wind
Free like the WindBuch - Liebesgeschichte | mit: Kira Mohn Bewertung:★★★★★ Zweiter Teil von der Autorin Kira Mohn und wieder einmal wird ihre Liebe zum Detail überdeutlich. Da die Handlung im Wohlfühlland Nummer eins spielt, ist es eben diese verliebte Besessenheit, die den Leser auf die vollkommende Romantik mitnimmt. Dennoch werden an diesem Punkt die Meinungen auseinander gehen, denn besagter Schreibstil drückt gewaltig auf die Bremse und der Leser muss erst einmal Sitzfleisch beweisen. Aber, wenn ihr den ersten Teil durch habt und einen Griff zum Zweiten wagt, dann kennt ihr das Prozedere schon. Von mir gibt es gute vier von fünf Sternen. Warum das so ist, erfahrt ihr weiter unten.
Handlung Tausend Splitter anstelle eines Herzens …
Rae wirkt nach außen wie jede andere 20-Jährige, innerlich jedoch ist sie zerbrochen. An einem schrecklichen Tag vor vier Jahren hörte ihre Welt auf, sich zu drehen – und sie steht auch heute noch still. Rae ist erstarrt, gefangen in den Scherben ihres Lebens. Bis die Idee einer Freundin sich in ihr festsetzt: wandern gehen in einem von Kanadas Nationalparks. Weite Landschaften. Nur sie und die Natur. Genauer gesagt: nur sie, die Natur und Cayden. Ausgerechnet Cayden. Er ist ein Aufreißer, nimmt nichts ernst. Doch in seinen Augen liest Rae etwas, das sie schmerzhaft gut kennt …BewertungDas Schizophrene an der Sache ist, wir werden uns an dieser ordentlich streiten. Die eine Seite, nennen wir sie die dunkle Seite, wird argumentieren, dass man in Kanada nun einmal in die Natur gehen muss und jedes Blatt an jedem Baum genießen muss. Und somit muss die Autorin Kira Mohn dies auch in ihrem Buch machen, indem sie die Leserschaft von der Fauna und Flora in seiner gänzlichen Pracht berichtet. Die anderen, also die Dunklen, werden sagen: Es ist zu viel. Bevor es so richtig los geht, müssen gut 200 Seiten gelesen werden und damit wird die berühmte Mauer der 100 Seiten eindeutig durchbrochen. Ich bin der Moderator in der Mitte, ich sage einfach, jedem das Seine und wer mutig ist, der wird auch belohnt werden. Gleiches Spiel, wie in "Wild like a River".
Die Detailbessenheit geht im übrigen schon beim Titel los. Jetzt ist es der Wind und beim letzten Mal war es der River. Attribute, die einfach zum nördlichsten Land Amerikas passen. Schließlich wurde "Riverdale" bekanntlich auch in Kanada gedreht. Weiter erfahren wir sie in der Ausprägung der Charaktere. In dieser Kategorie merken wir ebenfalls, wieviel Mühe sich Mohn gemacht hat. Diesmal stehen Cayden und Rae im Mittelpunkt, was mir sehr gut gefallen hat. Die Story wird demnach aus der Ich-Perspektive der beiden Figuren erzählt. Natürlich bringt hier jeder seinen Rucksack mit und es sind eben die Geschichten hinter der Geschichte, die berühren.
Wer viel Drama und Mimi sucht, der wird mit "Free like the Wind" nicht glücklich, da die Handlung eher behutsamer ist. Realistischer, es wird sich für die Liebe eben die Zeit genommen, die sie braucht. Alles in allem eine gute Wohlfühlgeschichte.
Fazit "Free like the Wind" ist ein ruhiger Vertreter seiner Zunft und nimmt sich die Zeit für sein großes Finale.
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Handlung Tausend Splitter anstelle eines Herzens …
Rae wirkt nach außen wie jede andere 20-Jährige, innerlich jedoch ist sie zerbrochen. An einem schrecklichen Tag vor vier Jahren hörte ihre Welt auf, sich zu drehen – und sie steht auch heute noch still. Rae ist erstarrt, gefangen in den Scherben ihres Lebens. Bis die Idee einer Freundin sich in ihr festsetzt: wandern gehen in einem von Kanadas Nationalparks. Weite Landschaften. Nur sie und die Natur. Genauer gesagt: nur sie, die Natur und Cayden. Ausgerechnet Cayden. Er ist ein Aufreißer, nimmt nichts ernst. Doch in seinen Augen liest Rae etwas, das sie schmerzhaft gut kennt …BewertungDas Schizophrene an der Sache ist, wir werden uns an dieser ordentlich streiten. Die eine Seite, nennen wir sie die dunkle Seite, wird argumentieren, dass man in Kanada nun einmal in die Natur gehen muss und jedes Blatt an jedem Baum genießen muss. Und somit muss die Autorin Kira Mohn dies auch in ihrem Buch machen, indem sie die Leserschaft von der Fauna und Flora in seiner gänzlichen Pracht berichtet. Die anderen, also die Dunklen, werden sagen: Es ist zu viel. Bevor es so richtig los geht, müssen gut 200 Seiten gelesen werden und damit wird die berühmte Mauer der 100 Seiten eindeutig durchbrochen. Ich bin der Moderator in der Mitte, ich sage einfach, jedem das Seine und wer mutig ist, der wird auch belohnt werden. Gleiches Spiel, wie in "Wild like a River".
Die Detailbessenheit geht im übrigen schon beim Titel los. Jetzt ist es der Wind und beim letzten Mal war es der River. Attribute, die einfach zum nördlichsten Land Amerikas passen. Schließlich wurde "Riverdale" bekanntlich auch in Kanada gedreht. Weiter erfahren wir sie in der Ausprägung der Charaktere. In dieser Kategorie merken wir ebenfalls, wieviel Mühe sich Mohn gemacht hat. Diesmal stehen Cayden und Rae im Mittelpunkt, was mir sehr gut gefallen hat. Die Story wird demnach aus der Ich-Perspektive der beiden Figuren erzählt. Natürlich bringt hier jeder seinen Rucksack mit und es sind eben die Geschichten hinter der Geschichte, die berühren.
Wer viel Drama und Mimi sucht, der wird mit "Free like the Wind" nicht glücklich, da die Handlung eher behutsamer ist. Realistischer, es wird sich für die Liebe eben die Zeit genommen, die sie braucht. Alles in allem eine gute Wohlfühlgeschichte.
Fazit "Free like the Wind" ist ein ruhiger Vertreter seiner Zunft und nimmt sich die Zeit für sein großes Finale.