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Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten
Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kanntenFilme - Doku | mit: Richard David PrechtBewertung:★★★★★ Autor Richard David Precht könnte ich schreiben, aber nein, dass wäre nicht richtig. Er ist ein waschechter Philosoph, der durch seinen charismatischen Auftritt in aller Munde ist. Und irgendwie fällt mit ihm immer wieder der Name Markus Lanz, dass liegt auf der einen Seite damit zusammen, dass die beiden einen eigenen Podcast haben und auf der anderen ist Precht ein gern gesehener Gast bei Lanz in der TV-Show.
Darüber hinaus sind viele Philosophen auch Schriftsteller gewesen, das gehört dazu, das gehört zum guten Ton dazu. Da gibt es unzählige Werke, die nach belieben gesichtet werden können, die die anderen auch beeinflussen. Nichts desto trotz schafft Precht es immer wieder, einen interessanten Stoff für ein breites Publikum aufzuarbeiten, gerade wie in: "Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten". Handlung Nichts, was die Arbeit anbelangt, ist heute mehr selbstverständlich. Das zweite Maschinenzeitalter selbstlernender Computer und Roboter revolutioniert unseren Arbeitsmarkt. Es definiert neu was »Arbeit« ist, und wozu wir eigentlich noch arbeiten. Schon seit einiger Zeit arbeiten wir in den westlichen Industrieländern nicht mehr, um unsere Existenz zu sichern. Wir arbeiten, um zur Erwerbsarbeitsgesellschaft dazuzugehören.
Doch wenn »Vollbeschäftigung« nicht mehr der Jackpot ist, den es zu knacken gilt, sondern »Selbstverwirklichung«, dann ändern sich die Lose in der Tombola: Arbeit zu haben wird nun nicht mehr automatisch als Glückszustand bewertet, denn es kommt immer stärker auf die Qualität und die genauen Umstände des Arbeitens an. Aus der Erwerbsarbeitsgesellschaft, wie wir sie bisher kannten, wird eine Sinngesellschaft. Eine gigantische Transformation, und sie ist längst im Gange.BewertungDas Thema ist höchst interessant und wird uns alle betreffen. Wie sieht die Arbeitswelt in 20 Jahren aus? Werden wir auf Maloche sein oder werden wir von Robotern verwaltet und haben nur noch Freizeit. Ganz so einfach wird es nicht sein und es kommt eh ganz anders, aber sich mit diesen zentralen Fragen des nächsten Umbruches zu beschäftigen, ist wichtig. Viele Stelle, zum Beispiel in der Verwaltung oder Call Center Aufgaben, entfallen, weil sie eine Maschine oder eine Künstliche Intelligenz besser machen kann. Oder zumindest gleichwertig. Darauf müssen wir uns einstellen, genauso, dass es weniger Jobs gibt. Es werden nicht gleichviel Arbeitsplätze entstehen, die wegfallen. Daher wird es auch eine gesellschaftliche Umwandlung geben. Ein Grundeinkommen? Wir dürfen gespannt sein. Hoffentlich geht es schneller, als in der Vergangenheit, wo die Bildung der Gewerkschaften fast 100 Jahre gedauert hat...
Precht geht sehr detailliert auf seine Ideen ein und zeigt den Mut, sie anzusprechen. Klar, ist auch sein Job. Aber es ist umso schöner, dass ein Mann seines Formats sich hinstellt und jetzt die Dinge aufzeigt, die passieren und passieren werden. Dabei hätte ich mir natürlich an der einen oder anderen Stelle noch mehr gewünscht, wie zum Beispiel bei den finanziellen Aspekten. Nicht falsch verstehen, es kommen Vorschläge, doch vielleicht ist hier auch ein wenig Spielraum für ein weiteres Buch!?
Der Schreibstil ist sehr flüssig. Jeder kann den Worten des Autors folgen, was bei dem Thema sehr wichtig ist, da eine hochtreibende Art und Weise die Suppe eindeutig versalzen hätte.
Fazit "Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten" ist DAS Buch unserer jetzigen Zeit über eines der Zukunftsthemen. Hier gibt es nur eine klare Empfehlung: Kaufen und lesen! Beschäftigt euch mit der Thematik, taucht ein und diskutiert mit!
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Darüber hinaus sind viele Philosophen auch Schriftsteller gewesen, das gehört dazu, das gehört zum guten Ton dazu. Da gibt es unzählige Werke, die nach belieben gesichtet werden können, die die anderen auch beeinflussen. Nichts desto trotz schafft Precht es immer wieder, einen interessanten Stoff für ein breites Publikum aufzuarbeiten, gerade wie in: "Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten". Handlung Nichts, was die Arbeit anbelangt, ist heute mehr selbstverständlich. Das zweite Maschinenzeitalter selbstlernender Computer und Roboter revolutioniert unseren Arbeitsmarkt. Es definiert neu was »Arbeit« ist, und wozu wir eigentlich noch arbeiten. Schon seit einiger Zeit arbeiten wir in den westlichen Industrieländern nicht mehr, um unsere Existenz zu sichern. Wir arbeiten, um zur Erwerbsarbeitsgesellschaft dazuzugehören.
Doch wenn »Vollbeschäftigung« nicht mehr der Jackpot ist, den es zu knacken gilt, sondern »Selbstverwirklichung«, dann ändern sich die Lose in der Tombola: Arbeit zu haben wird nun nicht mehr automatisch als Glückszustand bewertet, denn es kommt immer stärker auf die Qualität und die genauen Umstände des Arbeitens an. Aus der Erwerbsarbeitsgesellschaft, wie wir sie bisher kannten, wird eine Sinngesellschaft. Eine gigantische Transformation, und sie ist längst im Gange.BewertungDas Thema ist höchst interessant und wird uns alle betreffen. Wie sieht die Arbeitswelt in 20 Jahren aus? Werden wir auf Maloche sein oder werden wir von Robotern verwaltet und haben nur noch Freizeit. Ganz so einfach wird es nicht sein und es kommt eh ganz anders, aber sich mit diesen zentralen Fragen des nächsten Umbruches zu beschäftigen, ist wichtig. Viele Stelle, zum Beispiel in der Verwaltung oder Call Center Aufgaben, entfallen, weil sie eine Maschine oder eine Künstliche Intelligenz besser machen kann. Oder zumindest gleichwertig. Darauf müssen wir uns einstellen, genauso, dass es weniger Jobs gibt. Es werden nicht gleichviel Arbeitsplätze entstehen, die wegfallen. Daher wird es auch eine gesellschaftliche Umwandlung geben. Ein Grundeinkommen? Wir dürfen gespannt sein. Hoffentlich geht es schneller, als in der Vergangenheit, wo die Bildung der Gewerkschaften fast 100 Jahre gedauert hat...
Precht geht sehr detailliert auf seine Ideen ein und zeigt den Mut, sie anzusprechen. Klar, ist auch sein Job. Aber es ist umso schöner, dass ein Mann seines Formats sich hinstellt und jetzt die Dinge aufzeigt, die passieren und passieren werden. Dabei hätte ich mir natürlich an der einen oder anderen Stelle noch mehr gewünscht, wie zum Beispiel bei den finanziellen Aspekten. Nicht falsch verstehen, es kommen Vorschläge, doch vielleicht ist hier auch ein wenig Spielraum für ein weiteres Buch!?
Der Schreibstil ist sehr flüssig. Jeder kann den Worten des Autors folgen, was bei dem Thema sehr wichtig ist, da eine hochtreibende Art und Weise die Suppe eindeutig versalzen hätte.
Fazit "Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten" ist DAS Buch unserer jetzigen Zeit über eines der Zukunftsthemen. Hier gibt es nur eine klare Empfehlung: Kaufen und lesen! Beschäftigt euch mit der Thematik, taucht ein und diskutiert mit!