Filme - Kinderfilm
Gänsehaut 2 – Gruseliges Halloween
Gänsehaut 2 – Gruseliges HalloweenFilme - Kinderfilm | mit: von: Ari Sandel; mit: Jeremy Ray Taylor, Madison IsemanBewertung:★★★★★ In den 1990ern war er der König des Horrors – zumindest, wenn es darum ging, Kindern so richtig einen Schreck einzujagen. R.L. Stein hat mit seiner Bücherreihe „Gänsehaut“ vielen Kindern den Schlaf geraubt – mich eingeschlossen! Vor allem die gleichnamige Fernsehserie hat mich gegruselt und fasziniert. Deswegen war ich sehr gespannt, wie das Ganze für die große Leinwand umgesetzt wurde. Nachdem ich vom ersten Teil etwas enttäuscht aus dem Kino gegangen bin, wollte ich meiner geliebten Reihe noch eine Chance lassen. Tja, hätte ich das mal nicht getan… Handlung Nachdem der Autor R.L. Stein mit seinen jungen Kollegen es im ersten „Gänsehaut“-Film nur knapp geschafft hat, seine real gewordenen Monster zurück ins Reich der Geschichten zu verbannen, war die Welt wieder in Ordnung. Doch weit gefehlt! Denn die Bauchrednerpuppe ist zurück! Die Freunde Sonny und Sam erwecken Slappy aus Versehen wieder zum Leben und erst scheint die bösartige Puppe gar nicht mehr so bösartig zu sein. Doch nach und nach wird klar, dass Slappy mehr will: Er will andere Monster in die Menschenwelt holen und die Welt nach seinem Bild neu erschaffen. Zusammen mit Sonnys Schwester Sarah müssen die zwei Jungs die Welt, wie wir sie kennen, retten. Trailer BewertungMir hat der Film überhaupt nicht gefallen. Kann sein, dass ich durch eine Nostalgie-Brille gucke, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Gänsehaut-Bücher und auch die dazugehörige TV-Serie so mies waren. Klar kann „Gänsehaut 2 – Gruseliges Halloween“ mit besseren Effekten punkten als die 90er-Jahre-Serie. Aber damals waren die Geschichten wenigstens gruselig.
Slappy, der im ersten Gänsehaut-Film für ein paar Schocker gesorgt hat, wirkt in diesem Teil überhaupt nicht bedrohlich – genauso wie die anderen Monster. Während im ersten Teil noch die Monster aus R.L. Steins Büchern stammen, sind die in „Gänsehaut 2“ Supermarkt-Masken oder Gummibärchen. Selbst die riesige Spinne aus Luftballons lässt mich als Arachnophobin kalt.
Aber noch schlimmer als die ungruseligen Monster, sind die grauenhaft klischeebehafteten Figuren. Sonny ist der Nerd und sein Kumpel Sam ist der lustige Sidekick. Beide werden von einem 0815-Schläger gemobbt. Am schlimmsten aber trifft es Sarah, Sonnys Schwester. Sie ist hübsch, intelligent und sie will unbedingt aus dieser miesen Stadt raus. Warum die Stadt mies ist und warum sie so unbedingt dort raus will? Tja, ich glaube, dass noch nicht einmal sie das weißt. Daraus entsteht dann der Konflikt zwischen ihr und ihrer Familie, die den Film zum größten Teil bestimmt. Aber dadurch, dass die Grundlage dafür so schlecht erklärt wird, wirkt alles, was folgt, zu konstruiert.
Mehr als beim ersten Teil merkt man sehr deutlich, dass „Gänsehaut 2 – Gruseliges Halloween“ für ein ganz spezifisches Publikum gemacht wurde: Kinder. Dementsprechend ist dann auch das Niveau der Dialoge und des Humors. Die Dialoge sind gefühlt nur dafür da, die Geschichte zu erklären. Sie vermitteln weder die charakterlichen Eigenschaften der Figuren noch, wie sie zu den anderen stehen. Dadurch entsteht keine wirkliche Nähe zu den Figuren. Diese sind eher austauschbar und langweilig. Und der Humor – was gibt es dazu zu sagen?! Ich musste kein einziges Mal lachen und habe die „Gags“ schon Kilometer weit gerochen.
Fazit Obwohl der Film sich an Kinder richtet, hätte ich mehr erwartet als langweilige Figuren, unlustige Witze und platte Erklärungen. Und von einem Gänsehaut-Film hätte ich etwas mehr Grusel erhofft. Für mich war „Gänsehaut 2 – Gruseliges Halloween“ die reinste Zeitverschwendung.
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Slappy, der im ersten Gänsehaut-Film für ein paar Schocker gesorgt hat, wirkt in diesem Teil überhaupt nicht bedrohlich – genauso wie die anderen Monster. Während im ersten Teil noch die Monster aus R.L. Steins Büchern stammen, sind die in „Gänsehaut 2“ Supermarkt-Masken oder Gummibärchen. Selbst die riesige Spinne aus Luftballons lässt mich als Arachnophobin kalt.
Aber noch schlimmer als die ungruseligen Monster, sind die grauenhaft klischeebehafteten Figuren. Sonny ist der Nerd und sein Kumpel Sam ist der lustige Sidekick. Beide werden von einem 0815-Schläger gemobbt. Am schlimmsten aber trifft es Sarah, Sonnys Schwester. Sie ist hübsch, intelligent und sie will unbedingt aus dieser miesen Stadt raus. Warum die Stadt mies ist und warum sie so unbedingt dort raus will? Tja, ich glaube, dass noch nicht einmal sie das weißt. Daraus entsteht dann der Konflikt zwischen ihr und ihrer Familie, die den Film zum größten Teil bestimmt. Aber dadurch, dass die Grundlage dafür so schlecht erklärt wird, wirkt alles, was folgt, zu konstruiert.
Mehr als beim ersten Teil merkt man sehr deutlich, dass „Gänsehaut 2 – Gruseliges Halloween“ für ein ganz spezifisches Publikum gemacht wurde: Kinder. Dementsprechend ist dann auch das Niveau der Dialoge und des Humors. Die Dialoge sind gefühlt nur dafür da, die Geschichte zu erklären. Sie vermitteln weder die charakterlichen Eigenschaften der Figuren noch, wie sie zu den anderen stehen. Dadurch entsteht keine wirkliche Nähe zu den Figuren. Diese sind eher austauschbar und langweilig. Und der Humor – was gibt es dazu zu sagen?! Ich musste kein einziges Mal lachen und habe die „Gags“ schon Kilometer weit gerochen.
Fazit Obwohl der Film sich an Kinder richtet, hätte ich mehr erwartet als langweilige Figuren, unlustige Witze und platte Erklärungen. Und von einem Gänsehaut-Film hätte ich etwas mehr Grusel erhofft. Für mich war „Gänsehaut 2 – Gruseliges Halloween“ die reinste Zeitverschwendung.