Comic - Geschichte
Gerne würdest du allen so viel sagen
Gerne würdest du allen so viel sagenComic - Geschichte | mit: Monika Powalisz (Herausgeber), Kai Pfeiffer (Herausgeber), Bianca Schaalburg (Mitwirkende), Hannah Brinkmann (Mitwirkende), Katharina Greve (Mitwirkende), Till Lukat (Mitwirkende), Julia Bernhard (Mitwirkende), Jakob Hinrichs (Mitwirkende), Katia Fouquet (Mitwirkende), Thomas Gilke (Mitwirkende), Sheree Domingo (Mitwirkende), Karolina Chyżewska (Mitwirkende), Grzegorz Tomczewski (Mitwirkende), Nik Neves (Mitwirkende), Clayton Junior (Mitwirkende), Anne Zimmermann (Mitwirkende), Inga Dreyer (Mitwirkende), Julia Kluge (Mitwirkende), Ulli Lust (Mitwirkende), Oliver Grajewski (Mitwirkende), Nathalie Frank (Mitwirkende)Bewertung:★★★★★ Die Geschichte Deutschlands, die Geschichte Europas ist in den letzten 100 Jahren sehr bewegend gewesen. In den Jahrhunderten davor wurde zwar der Grundstein dafür gelegt, was passieren musste und nach der großen Katastrophe, konnte man endlich an Frieden denken. Nur zu traurig, dass nun wieder überall Despoten aus den Startlöchern kommen und nationale Alleingänge oder gar in den völkischen Nationalismus abdriften. Wir hatten es doch eigentlich hinter uns. Die jüngsten Kriege in der Ukraine und Israel/Palästina. Es geht immer nur um Macht und ein Stück Land. Ein paar Meter mehr auf der Landkarte, anstatt Frieden für die Kinder... Ich drifte ab, worauf ich hinaus möchte, ist, dass sich einige Machthabe mal dieses Comic kaufen sollten... Handlung „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“, schrieb der amerikanische Philosoph George Santayana einst. „Gerne würdest du allen so viel sagen“ präsentiert 16 dokumentarische Comicgeschichten. Diese spannen einen Bogen von den einschneidenden Ereignissen des 20. Jahrhunderts bis hin zu den gegenwärtigen Herausforderungen für die Demokratie.
Die Sammlung unterteilt sich in drei Abschnitte: zum einen die in der Familie überlieferten persönlichen Geschichten zu Krieg und Vertreibung. Zum anderen gewähren die Autor*innen Einblicke in biografische Erlebnisse und schließlich aktuelle Beobachtungen im Kontext der Erinnerung. Ein Blick in den Spiegel des 20. Jahrhunderts.
Die Liste der Comiczeichner*innen, die sich in dieser Anthologie zusammengefunden haben, liest sich wie das „Who’s who“ der Berliner Zeichner*innen-Szene: Bianca Schaalburg, Katharina Greve, Till Lukat, Hannah Brinkmann, Julia Bernhard, Jakob Hinrichs, Katia Fouquet, Thomas Gilke, Karolina Chyżewska, Sheree Domingo und viele mehr.BewertungZunächst sind es unterschiedliche Erfahrungen. Sie berichten von einer Zeit die so weit weg ist, die aber immer aktuell ist und bleiben sollte. Sie zeigt uns auf, was Menschen Menschen antun. Was sie bereit sind zu tun. In einem Moment unterhalten sie sich über Sport und im nächsten töten sie Zivilisten. In einem Atemzug schreien sie Befreiung und im nächsten vergehen sie sich an Unschuldigen. Es sind viele Verbrechen, jedes differenziert für sich, doch der Lerneffekt bleibt aus. Hier berichten Autoren persönlich und genau das macht "Gerne würdest du allen so viel sagen" so wunderbar einzigartig. Hier ist ein Sammlerwerk entstanden, dass ein Warnzeichen ist, ein großen Ausrufezeichen.
Jede Story ist für sich nicht nur lesenswert, sondern hochemotional interessant. Besonders schön sind die jeweiligen Stile. Nicht nur optisch weichen sie stark voneinander ab, sondern auch teilweise von der Aufmachung. Auf 320 Seiten bekommen wir einiges geboten und das im Verhältnis für nur 28 Euro.
Mehr bleibt mir nicht zu berichten, ihr müsst es einfach auf euch wirken lassen, euch von der Geschichte beeinflussen lassen. Vielleicht ist die Menschheit in der Lage aus ihr zu lernen und alte Fehler zu vermeiden... Fazit "Gerne würdest du allen so viel sagen" ist ein saustarkes Sammelkunstwerk!
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Die Sammlung unterteilt sich in drei Abschnitte: zum einen die in der Familie überlieferten persönlichen Geschichten zu Krieg und Vertreibung. Zum anderen gewähren die Autor*innen Einblicke in biografische Erlebnisse und schließlich aktuelle Beobachtungen im Kontext der Erinnerung. Ein Blick in den Spiegel des 20. Jahrhunderts.
Die Liste der Comiczeichner*innen, die sich in dieser Anthologie zusammengefunden haben, liest sich wie das „Who’s who“ der Berliner Zeichner*innen-Szene: Bianca Schaalburg, Katharina Greve, Till Lukat, Hannah Brinkmann, Julia Bernhard, Jakob Hinrichs, Katia Fouquet, Thomas Gilke, Karolina Chyżewska, Sheree Domingo und viele mehr.BewertungZunächst sind es unterschiedliche Erfahrungen. Sie berichten von einer Zeit die so weit weg ist, die aber immer aktuell ist und bleiben sollte. Sie zeigt uns auf, was Menschen Menschen antun. Was sie bereit sind zu tun. In einem Moment unterhalten sie sich über Sport und im nächsten töten sie Zivilisten. In einem Atemzug schreien sie Befreiung und im nächsten vergehen sie sich an Unschuldigen. Es sind viele Verbrechen, jedes differenziert für sich, doch der Lerneffekt bleibt aus. Hier berichten Autoren persönlich und genau das macht "Gerne würdest du allen so viel sagen" so wunderbar einzigartig. Hier ist ein Sammlerwerk entstanden, dass ein Warnzeichen ist, ein großen Ausrufezeichen.
Jede Story ist für sich nicht nur lesenswert, sondern hochemotional interessant. Besonders schön sind die jeweiligen Stile. Nicht nur optisch weichen sie stark voneinander ab, sondern auch teilweise von der Aufmachung. Auf 320 Seiten bekommen wir einiges geboten und das im Verhältnis für nur 28 Euro.
Mehr bleibt mir nicht zu berichten, ihr müsst es einfach auf euch wirken lassen, euch von der Geschichte beeinflussen lassen. Vielleicht ist die Menschheit in der Lage aus ihr zu lernen und alte Fehler zu vermeiden... Fazit "Gerne würdest du allen so viel sagen" ist ein saustarkes Sammelkunstwerk!