Comic - Geschichte
Grönland Odyssee
Grönland OdysseeComic - Geschichte | mit: Jørn Riel, Hervé TanquerelleBewertung:★★★★★ Als mir meine Arbeitskollegin davon berichtete, dass sie im fernen und kalten Grönland Urlaub machen wolle, war ich leicht gefröstelt. Doch dann tauchte ich immer mehr in die Thematik ein und auch die Comic-Welt startete sehr zu meiner Freude eine Expedition ins Land der Eisbären. Der neuste Versuch kommt aus dem Hause "Avant-Verlag", der mit "Grönland Odyssee" und "Grönland Vertigo" gleich zwei Startplätze belegt. Wer sich in andere nordische Gebiete vorwagen möchte, wird bei "Edition Moderne" glücklich, denn dort geht es in "Wir gehören dem Land" um die indigene Bevölkerung Kanadas. "Grönland Odyssee" kann von mir empfohlen werden, da es mich optisch und inhaltlich überzeugt hat.
Handlung Jørn Riel verbrachte stolze 16 Jahre auf Grönland und hat daher die eine oder andere Geschichte erlebt, die er im vorliegenden Comic gerne erzählt. Er berichtet von Burschen, Jägern und Fallenstellern, Drecksäcken oder Schriftstellern ohne Bleistift. Ja, wenn die arktischen Winde einem um die Ohren fliegen, muss man sich auf eine ganz besondere Art und Weise erwärmen. Vorzugsweise mit einem Mädchen, doch leider ist die nächste leichte Dame Tausende Kilometer weit weg. Da müssen sich die Männer schon gegenseitig erzählen, wie das denn noch so geht, also mit der Dame, falls sie eines Tages auftauchen sollte. "Erst die Hose runter und dann gegen den Südostwind anrennen..." So oder so ähnlich soll es zumindest ablaufen.BewertungJørn Riel verfasste über 40 Bücher, die sich zumeist mit dem arktischen Leben auseinander setzen. Diese wurden im Übrigen in zahlreiche Sprachen übersetzt und in Dänemark, seinem Heimatland, erreichte er eine Gesamtauflage von mehr als einer Million Exemplare. Beachtliche Leistung! Der Text und die Zeichnungen sind allerdings von Hervé Tanquerelle, der beim "Avant-Verlag" kein Unbekannter ist ("Die Diebe von Karthago" oder "Die falschen Gesichter"). Eine gute Wahl, wie sich gleich auf den ersten Seiten zeigt, denn dass der junge Mann einen Zeichenstift halten kann, zeigt er auf den schwarz-/ weiß Bildern in bester Manier.
Die Dialoge sind zudem gut aufgebaut, sodass wir das umfangreiche Comic mit stolzen 384 Seiten gut und zügig lesen können. Dabei ist es wunderbar, dass sich jede Story mit einem gewissen humorvollen Wahnsinn auseinandersetzt. Das Leben wird in Grönland ganz anders gesehen, als wie wir es uns vorstellen können. Die Männer haben ihren ganz speziellen Witz und ihre Methoden um gegen die Natur anzukämpfen. Neulinge, wie ein aufstrebender Offizier spüren das alsbald am eigenen Leibe, bis er schließlich auf Linie gebracht wurde. Zu Beginn gibt es zudem eine Karte, sodass wir stets wissen, wo wir uns gerade befinden. Eine nette Spielerei.
Die Charaktere sind allesamt liebevoll herausgearbeitet und man kann sie alle knuddeln. Sie sind wundersame und einzigartige Geschöpfe. So ähnlich wie die sieben Zwerge in den sieben Bergen. Was ich damit sagen möchte, sie sind real, sie leben auf der Landkarte oben links auf dieser weißen Insel und sie sind anders und das ist auch gut so! Insgesamt ist "Grönland Odyssee" eine herzhafte Komödie, die richtig Spaß gemacht hat.
Fazit "Grönland Odyssee" punktet mit liebevollen Charakteren, verrückten Geschichten und tollen Zeichnungen. Der Comic ist gelungen!
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Handlung Jørn Riel verbrachte stolze 16 Jahre auf Grönland und hat daher die eine oder andere Geschichte erlebt, die er im vorliegenden Comic gerne erzählt. Er berichtet von Burschen, Jägern und Fallenstellern, Drecksäcken oder Schriftstellern ohne Bleistift. Ja, wenn die arktischen Winde einem um die Ohren fliegen, muss man sich auf eine ganz besondere Art und Weise erwärmen. Vorzugsweise mit einem Mädchen, doch leider ist die nächste leichte Dame Tausende Kilometer weit weg. Da müssen sich die Männer schon gegenseitig erzählen, wie das denn noch so geht, also mit der Dame, falls sie eines Tages auftauchen sollte. "Erst die Hose runter und dann gegen den Südostwind anrennen..." So oder so ähnlich soll es zumindest ablaufen.BewertungJørn Riel verfasste über 40 Bücher, die sich zumeist mit dem arktischen Leben auseinander setzen. Diese wurden im Übrigen in zahlreiche Sprachen übersetzt und in Dänemark, seinem Heimatland, erreichte er eine Gesamtauflage von mehr als einer Million Exemplare. Beachtliche Leistung! Der Text und die Zeichnungen sind allerdings von Hervé Tanquerelle, der beim "Avant-Verlag" kein Unbekannter ist ("Die Diebe von Karthago" oder "Die falschen Gesichter"). Eine gute Wahl, wie sich gleich auf den ersten Seiten zeigt, denn dass der junge Mann einen Zeichenstift halten kann, zeigt er auf den schwarz-/ weiß Bildern in bester Manier.
Die Dialoge sind zudem gut aufgebaut, sodass wir das umfangreiche Comic mit stolzen 384 Seiten gut und zügig lesen können. Dabei ist es wunderbar, dass sich jede Story mit einem gewissen humorvollen Wahnsinn auseinandersetzt. Das Leben wird in Grönland ganz anders gesehen, als wie wir es uns vorstellen können. Die Männer haben ihren ganz speziellen Witz und ihre Methoden um gegen die Natur anzukämpfen. Neulinge, wie ein aufstrebender Offizier spüren das alsbald am eigenen Leibe, bis er schließlich auf Linie gebracht wurde. Zu Beginn gibt es zudem eine Karte, sodass wir stets wissen, wo wir uns gerade befinden. Eine nette Spielerei.
Die Charaktere sind allesamt liebevoll herausgearbeitet und man kann sie alle knuddeln. Sie sind wundersame und einzigartige Geschöpfe. So ähnlich wie die sieben Zwerge in den sieben Bergen. Was ich damit sagen möchte, sie sind real, sie leben auf der Landkarte oben links auf dieser weißen Insel und sie sind anders und das ist auch gut so! Insgesamt ist "Grönland Odyssee" eine herzhafte Komödie, die richtig Spaß gemacht hat.
Fazit "Grönland Odyssee" punktet mit liebevollen Charakteren, verrückten Geschichten und tollen Zeichnungen. Der Comic ist gelungen!