Comic - Science Fiction

H.G. Wells - Der Krieg der Welten #1

Veröffentlicht am 30.11.-0001
H.G. Wells - Der Krieg der Welten #1
H.G. Wells - Der Krieg der Welten #1Comic - Science Fiction | mit: H. G. Wells (Autor), Sai Ihara (Autor), Hitotsu Yokoshima (Autor), Gandalf Bartholomäus (Übersetzer)Bewertung:★★★★★ Der Klassiker von H.G. Wells wurde bereits so oft adaptiert. Bei "Carlsen" zum Beispiel als Comic im Jahr 2021 und Manga 2022. Und eben dieses Manga liegt mir nun vor und ich wollte unbedingt einen Blick hineinwerfen, weil ich trotz des Überangebots noch kein Experte auf dem Gebiet bin und ich komischerweise Erinnerungslücken habe. Obwohl ich schon Bücher, Comics und Filme über das Thema konsumiert habe. Und warum mir gerade die Ausgabe von Sai Ihara und Hitotsu Yokoshima so gefallen hat, erfahrt ihr ein Stück weiter unten.
Handlung Dreibeinige Kampfmaschinen, angriffslustige Marsianer, tödliche Bakterien… das sind die Zutaten aus denen H. G. Wells 1898 seinen gesellschaftskritischen Sci-Fi-Roman „Der Krieg der Welten“ erdachte. Die Satire auf die Kolonialpolitik des British Empire erlangte durch unzählige Hommagen, Persiflagen, Vertonungen und Verfilmungen (u.a. „Krieg der Welten“ von Steven Spielberg oder „Mars Attacks!“ von Tim Burton) weltweite Berühmtheit.
BewertungAn welchem Ort die Handlung spielt, in welchem Zeitalter die Aliens ankommen. Ich kann es gar nicht mehr sagen, wie es war. In dieser Adaption sind wir in Amerika und in einer Zeit, in der die Cowboys noch mit dem Pferd unterwegs waren und der Beruf als Fotograf gerade in Mode kam. Und auf diese rückständige Kultur stoßen nun die supermodernen Dampfmaschinen der Marsieianer. Das riecht alles nach kurzem Prozess, doch die lieben Invasoren haben die Rechnung nicht mit unserer Natur gemacht. Irgendwie eine Hommage an all die Pandemien auf der Erde. Aber, wenn ihr den Text noch nicht kennt, ich möchte nicht zu viel verraten.

Was in diesem Manga überzeugt, ist die Tatsache, dass die Hauptfiguren sympathisch rüber kommen. Zudem ist die Naivität der übrigen Bevölkerung fast schon amüsant. Das Militär wird uns retten. Die Aliens sind zu schwer und und und. Kaum jemand macht sich Angst oder gar Sorgen. Nur die Überlebenden können von den Schrecken erzählen.

Interessant fand ich auch den Narichtenfluss. Bis Informationen die Runde gemacht haben, vergeht viel Zeit. In der heutigen Zeit sicherlich undenkbar. Gerüchte entstehen aber in beiden Epochen, eben nur auf einer anderen Art und Weise. Die Zeichnungen haben mir auch gefallen. Insgesamt gesehen hatte ich also viel Spaß mit der Manga-Ausgabe von "Carlsen". Vor allem der schmale Preis kann überzeugen. Wer also nicht die absolute Luxusausgabe im Regal stehen haben möchte, der bekommt hier eine gute Ausgabe.
Fazit Die Manga-Adaption von H.G. Wells "Der Krieg der Welten" kann überzeugen!
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