Comic - DC
Harleen #2
Harleen #2Comic - DC | mit: Stjepan ŠejicBewertung:★★★★★ Das DC Black Label sorgt für Furore. Auserlesene Künstler bringen alte Geschichten mit neuem Glanz in die Läden. Diesmal hat Stjepan Šejic die aktuelle Popikone das DC-Filmunsiversums eine neue Orgin-Story verpasst. Genauer gesagt hat er dies schon zum zweiten Mal gemacht, denn natürlich beginnt diese mit dem ersten Band „Harleen“. Es ist eine faszinierende Geschichte, die zuerst in dem Comic „Harley Quinn – Mad Love“ erzählt wurde. Aber seien wir ehrlich, der vorliegende Band ist um Längen besser! Handlung Harleen führt weiter ihre Studie durch. Doch sie fühlt sich immer mehr zu dem Bösen hingezogen. Der Joker hat auf sie eine magische Wirkung. Ihr gesunder Menschenverstand rät ihr dazu Abstand zu halten, doch ihre Gefühle zeigen eine andere Richtung. Sie träumt schlecht und sie verliert sich immer mehr. Sie wird blind und doch ergibt ihre Forschung Sinn, einen Sinn, der noch sehr gefährlich für sie selbst werden soll, einen Sinn, der sie immer verändern wird.
BewertungWas aus Harleen wird, erfahren wir gleich auf den ersten Seiten. Wir sehen den Joker bei einem Überfall und dann erhebt sich einer und bedroht ihn mit einer Waffe. Im nächsten Moment sieht der Leser einen Baseballschläger. Wir wissen alle, wem dieser gehört. Und dann holt dieser schwungvoll aus und trifft den Tapferen am Kopf und wir hören nur noch „Mein Pupsi“. Ein Satz, der in uns gleichermaßen eingeprägt ist, wie besagter Baseballschläger. Die letzten Filme haben dank Margot Robbie einen echten Quinn Hype ausgelöst. Nicht nur, dass die US-Schauspielerin sehr gut aussieht, sie spielt mindestens genauso gut. Das kommt beim Kinopublikum gut an und wirkt sich natürlich auch auf die Verkaufszahlen der Comics aus. Von daher hat die Reihe „Harleen“ auch seine Daseinsberechtigung und wenn sie dann auch noch so gut umgesetzt wurde, so kraftvoll in Szene gesetzt wurde, dass man denkt, man schaut einen Film, dann gibt es auch die Geek Whisper Bestnote!
Es ist zunächst auch die Optik, der Look, der einfach saustark ist. Dabei wird auf futuristische Elemente gesetzt, doch die Verspieltheit, die ganz wichtig bei einer Figur wie Harleen Quinn ist, leidet nicht. Es findet eine verliebte Überzeichnung statt, die zunächst nicht weiter auffällt, so sehr nehmen uns die Panels ein, doch dann, an dem einen Mundwinkel, an dem einen Gesicht erkennen wir die stilistischen Dinge, die uns Zeichner Stjepan Šejic zurückgelassen hat. Darüber hinaus ist es der Psychothriller, die Veränderung einer jungen Frau hin zum Bösen, das fasziniert. Der Plot verdichtet sich immer mehr, gar klaustrophobisch und zielgerichtet wird der Leser eingefangen und mit in den Abgrund gezogen. Die beiden kommen sich immer näher, die Abhängigkeit ist spürbar, sie brauchen sich. Diese Verbindung ist nicht nur gut in Szene gesetzt, sie ist perfekt auf den Punkt gebracht. Es ist einfach kein Vergleich zu dem in den 90er Jahren erschienen Comic „Harley Quinn – Mad Love“.
Fazit „Harleen #2“ ist eine superaffengeile Fortsetzung!
ZURÜCK INS ARCHIV
BewertungWas aus Harleen wird, erfahren wir gleich auf den ersten Seiten. Wir sehen den Joker bei einem Überfall und dann erhebt sich einer und bedroht ihn mit einer Waffe. Im nächsten Moment sieht der Leser einen Baseballschläger. Wir wissen alle, wem dieser gehört. Und dann holt dieser schwungvoll aus und trifft den Tapferen am Kopf und wir hören nur noch „Mein Pupsi“. Ein Satz, der in uns gleichermaßen eingeprägt ist, wie besagter Baseballschläger. Die letzten Filme haben dank Margot Robbie einen echten Quinn Hype ausgelöst. Nicht nur, dass die US-Schauspielerin sehr gut aussieht, sie spielt mindestens genauso gut. Das kommt beim Kinopublikum gut an und wirkt sich natürlich auch auf die Verkaufszahlen der Comics aus. Von daher hat die Reihe „Harleen“ auch seine Daseinsberechtigung und wenn sie dann auch noch so gut umgesetzt wurde, so kraftvoll in Szene gesetzt wurde, dass man denkt, man schaut einen Film, dann gibt es auch die Geek Whisper Bestnote!
Es ist zunächst auch die Optik, der Look, der einfach saustark ist. Dabei wird auf futuristische Elemente gesetzt, doch die Verspieltheit, die ganz wichtig bei einer Figur wie Harleen Quinn ist, leidet nicht. Es findet eine verliebte Überzeichnung statt, die zunächst nicht weiter auffällt, so sehr nehmen uns die Panels ein, doch dann, an dem einen Mundwinkel, an dem einen Gesicht erkennen wir die stilistischen Dinge, die uns Zeichner Stjepan Šejic zurückgelassen hat. Darüber hinaus ist es der Psychothriller, die Veränderung einer jungen Frau hin zum Bösen, das fasziniert. Der Plot verdichtet sich immer mehr, gar klaustrophobisch und zielgerichtet wird der Leser eingefangen und mit in den Abgrund gezogen. Die beiden kommen sich immer näher, die Abhängigkeit ist spürbar, sie brauchen sich. Diese Verbindung ist nicht nur gut in Szene gesetzt, sie ist perfekt auf den Punkt gebracht. Es ist einfach kein Vergleich zu dem in den 90er Jahren erschienen Comic „Harley Quinn – Mad Love“.
Fazit „Harleen #2“ ist eine superaffengeile Fortsetzung!