Comic - Drama
Hillmann
HillmannComic - Drama | mit: Hans HillmannBewertung:★★★★★ Hans Hillmann war ein deutscher Illustrator und Grafikdesigner, der 1925 in Schlesien geboren wurde. Er gestaltete unzählige Kinoplakate, wurde u.a. von der "FAZ" beauftragt und hat in den Jahren 1972 bis 1982 für die grafische Umsetzung der Kriminalerzählung "Fliegenpapier" von Dashiell Hammet gesorgt. Mit diesem Comic hat er wohl die erste Graphic Novel herausgebracht und damit einen Meilenstein gesetzt. Der "Avant-Verlag" hat im Februar 2015 eine Neuauflage herausgegeben, die aktuell nicht mehr erhältlich ist. "Hillmann" zeigt nun auf insgesamt 264 Seiten die Zeichnungen des Ausnahmekönners. Handlung In intensiver Zusammenarbeit mit der Witwe des 2014 verstorbenen Künstlers werden diese Schätze aus dem Nachlass endlich präsentiert. Ob berühmte Liebespaare, Städtebilder oder Buchillustrationen … sie alle werden in diesem Prachtband dokumentiert und seit Jahrzehnten erstmals wieder einem Publikum präsentiert. Dazu kommen private Skizzen und Zeichnungen, auf Reisen entstanden und hier zum ersten Mal überhaupt veröffentlicht.
Ein Buch, das unterstreicht, welche Ausnahmeerscheinung Hans Hillmann auch als Illustrator war.BewertungDer stolze Preis von 50 Euro mag den einen oder anderen vielleicht abschrecken. Doch bei einer genaueren Betrachtung sieht der Leser sofort, dass es jeder Euro wert ist. Wir bekommen einen fetten Band präsentiert, der immerhin stolze 264 Seiten umfasst und saustarke Zeichnungen präsentiert.
Dabei lädt der Band zu unterschiedlichen Leseweisen ein. Zunächst hatte ich mir zum Beispiel einen Rundumblick verschafft. Ich blätterte die Ausgabe schnell durch. Die Seiten sprangen mir kurz ins Auge. Wie ein Gewitter bemerkte ich die vielen Schätze. Ich drückte aber ganz bewusst nicht auf die Bremse. Nein, ich wollte ein schnelles Daumenkino erleben. Kurz darauf war meine natürliche Neugierde schnell geweckt und nun war ein intensiveres Studium angesagt. Ich nahm mir vor, jedes Bild länger zu betrachten. Ich plante nicht ein, dass ich mich für einen längeren Zeitraum mit den Illustrationen beschäftigen wollte. Doch das war nicht möglich. Nein, die darin enthaltenden Geschichten regen einfach zum Nachdenken an. Sie wecken die Kreativität. Was könnte Hans Hillmann gemeint haben? Was denke ich? Was würde ein anderer denken. Hätten wir nicht Corona, ich würde mich mit Freunden treffen und mit ihnen herzhaft diskutieren.
Was in dem Band fehlt, sind die Kinoplakate. Kinoplakate? Ja, liebe Jungleser. Früher, es war nicht alles besser, aber zumindest wurde sich bei den Kinoplakaten mehr Mühe gegeben. Diese wurde nämlich von Künstlern erstellt. Teilweise gab es für einen Film unzählige Werbeanzeigen. In einigen Blu-ray Spezialeditionen tauchen diese teilweise im Bonusmaterial auf. Einer von den Machern der Filmankündigungen war Hans Zimmer. Es müssten um die 160 farbenfrohe Werke sein, die Hillmann kreiert hat. Dabei fand er seine Inspiration in Italien. Er fand sie in anderen Kunstwerken. All dies verrät uns das Vorwort, welches sich über mehrere Seiten erstreckt und gut geschrieben ist.
Unterteilt ist die Ausgabe in "Zuverlässig überraschend" (Vorwort) und in den fünf Kapiteln: "Städte und weitere Landschaften", "Berühmte Liebespaare", "Sequenzen", "Faune, schwarze Schafe und andere Menschen" sowie "Vom Zeichentisch und aus dem Skizzenbuch“. Die Zusammenstellung ist nicht chronologisch. Es ist aber durchaus hilfreich, dass Hillmann seine Illustrationen ab und an mit Namen und Jahreszahl unterschrieben hat. Begleitet werden die Bilder von kleinen Texten, die uns auf das jeweilige Kapitel gekonnt einstimmen.
Fazit "Hillmann" ist eine Werkschau, die es in sich hat. Wundervolle Illustrationen die vom "avant-verlag" eindrucksvoll zur Show gestellt werden und Texte, die für Hintergrundinfos sorgen. Glatte Bestnote!
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Ein Buch, das unterstreicht, welche Ausnahmeerscheinung Hans Hillmann auch als Illustrator war.BewertungDer stolze Preis von 50 Euro mag den einen oder anderen vielleicht abschrecken. Doch bei einer genaueren Betrachtung sieht der Leser sofort, dass es jeder Euro wert ist. Wir bekommen einen fetten Band präsentiert, der immerhin stolze 264 Seiten umfasst und saustarke Zeichnungen präsentiert.
Dabei lädt der Band zu unterschiedlichen Leseweisen ein. Zunächst hatte ich mir zum Beispiel einen Rundumblick verschafft. Ich blätterte die Ausgabe schnell durch. Die Seiten sprangen mir kurz ins Auge. Wie ein Gewitter bemerkte ich die vielen Schätze. Ich drückte aber ganz bewusst nicht auf die Bremse. Nein, ich wollte ein schnelles Daumenkino erleben. Kurz darauf war meine natürliche Neugierde schnell geweckt und nun war ein intensiveres Studium angesagt. Ich nahm mir vor, jedes Bild länger zu betrachten. Ich plante nicht ein, dass ich mich für einen längeren Zeitraum mit den Illustrationen beschäftigen wollte. Doch das war nicht möglich. Nein, die darin enthaltenden Geschichten regen einfach zum Nachdenken an. Sie wecken die Kreativität. Was könnte Hans Hillmann gemeint haben? Was denke ich? Was würde ein anderer denken. Hätten wir nicht Corona, ich würde mich mit Freunden treffen und mit ihnen herzhaft diskutieren.
Was in dem Band fehlt, sind die Kinoplakate. Kinoplakate? Ja, liebe Jungleser. Früher, es war nicht alles besser, aber zumindest wurde sich bei den Kinoplakaten mehr Mühe gegeben. Diese wurde nämlich von Künstlern erstellt. Teilweise gab es für einen Film unzählige Werbeanzeigen. In einigen Blu-ray Spezialeditionen tauchen diese teilweise im Bonusmaterial auf. Einer von den Machern der Filmankündigungen war Hans Zimmer. Es müssten um die 160 farbenfrohe Werke sein, die Hillmann kreiert hat. Dabei fand er seine Inspiration in Italien. Er fand sie in anderen Kunstwerken. All dies verrät uns das Vorwort, welches sich über mehrere Seiten erstreckt und gut geschrieben ist.
Unterteilt ist die Ausgabe in "Zuverlässig überraschend" (Vorwort) und in den fünf Kapiteln: "Städte und weitere Landschaften", "Berühmte Liebespaare", "Sequenzen", "Faune, schwarze Schafe und andere Menschen" sowie "Vom Zeichentisch und aus dem Skizzenbuch“. Die Zusammenstellung ist nicht chronologisch. Es ist aber durchaus hilfreich, dass Hillmann seine Illustrationen ab und an mit Namen und Jahreszahl unterschrieben hat. Begleitet werden die Bilder von kleinen Texten, die uns auf das jeweilige Kapitel gekonnt einstimmen.
Fazit "Hillmann" ist eine Werkschau, die es in sich hat. Wundervolle Illustrationen die vom "avant-verlag" eindrucksvoll zur Show gestellt werden und Texte, die für Hintergrundinfos sorgen. Glatte Bestnote!