Filme - Drama

I Still Believe

Veröffentlicht am 30.11.-0001
I Still Believe
I Still BelieveFilme - Drama | mit: K.J. Apa (Darsteller), Britt Robertson (Darsteller), Andrew Erwin (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Streifen wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Philadelphia“ rücken ein ernstes Thema in den Vordergrund: Eine schwere Krankheit, die zum Tod führen wird. Unaufhaltsam müssen die Betroffenen ihrem Schicksal in die Augen blicken und können trotz aller Kraftanstrengungen nichts gegen den Feind im eigenen Körper ausrichten. Das Ende steht fest. „I Still Believe“ sticht in die gleiche Kerbe und bedient sich dabei sogar einer wahren Begebenheit und schildert das Leben des Musikers Jeremy, der einen unerschütterlichen christlichen Glauben hat. Sein Song „I Still Believe“ wurde tausendfach verkauft. Handlung Der aufstrebende junge Musiker Jeremy (KJ Apa) verliebt sich Hals über Kopf in die bezaubernde Melissa (Britt Robertson). Doch ihr Glück scheint nur von kurzer Dauer, denn Melissa erhält eine schreckliche Diagnose. Durch Jeremys Musik schöpft das junge Paar immer wieder Kraft, sich gegen das Schicksal zu stellen. Ihr gemeinsamer Lebensmut scheint alles überwinden zu können. Doch ist ihre Liebe stark genug, den Weg bis zum Ende gemeinsam zu gehen? Trailer BewertungIch lasse in meiner Bewertung ganz bewusst das persönliche Schicksal außen vor. Ansonsten würde ich mich ziemlich kalt anhören, wenn ich zum Beispiel schreibe, dass „I Still Believe“ nichts Neues serviert. Es hat natürlich seine Berechtigung, da die wahre Geschichte hinter dem Streifen erzählt werden darf und sollte, doch einen neuen Ansatz bietet er nicht. Er reiht sich also nahtlos in benanntes Genre ein. Was allerdings stark und vermehret auftritt, ist das Wort Gott. Ja, die beiden waren streng gläubige Menschen, doch irgendwann ging mir das „der Herr behüte mich“, „der Schöpfer hat einen Plan“ oder „Betet für meine Frau, dann wird alles gut“ Gesabbel tierisch auf den Kecks. Auch wenn sie die Überchristen schlicht weg sind/waren, dennoch muss es nicht alle fünf Minuten einen Hinweis auf eine überirdische Existenz geben.

In Punkto Liebe ist „I Still Believe“ ein guter Teenage-Schnulzen-Film. Ja, das Feuer zwischen den beiden ist echt und es wirkt. Der Zuschauer kann die Liebe also glaubhaft annehmen und freut sich ´mit den beiden. Gleichermaßen beginnt natürlich das Leiden, wenn die schlechten Nachrichten eintrudeln. Die beiden Schauspieler Britt Robertson („A World Beyond“, „Den Sternen so nah“) und KJ Apa („Riverdale“ „The Last Summer“) sind perfekt. Sie sehen gut aus und verkörpern ihre Rollen alleine damit gut, weil sie sich verliebt anschmachten. Damit haben sie schon alles richtig gemacht und die Herzen der Massen erobert. Eine wichtige Rolle nimmt noch Gary Shinise (superbekannt aus „Apollo 13“ und „Forrest Gump“), der als religiöses Oberhaupt so eine Art „Papst von I Still Believe einnimmt“ und kluge Ratschläge und Erklärungsversuche aufs Paket zaubert. Funktioniert.
Fazit „I Still Believe“ funktioniert, wenn man auf Religion steht oder die Dauerbeschallung ertragen kann. Dann bekommt der Zuschauer eine wahre Begebenheit gezeigt, die durch das Schicksal von Melissa eindeutig Dramatik und Feuer besitzt.
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