Game - Strategie
Influentia
InfluentiaGame - Strategie | mit: LudonovaBewertung:★★★★★ Klassische Stichspiele hatten schon immer ihren Reiz. Jeder Spieler legt eine Karte auf den Tisch und derjenige, der die höchste Wertung hat, gewinnt alle Karten auf dem Tisch. Die Variationen weichen dabei sehr voneinander ab. Übrig bleiben meistens Karten, die für die Unterhaltung sorgen. Dabei nimmt das Genre seine ganz eigenen, verschiedenen Richtungen an. Ganz eigene Universen können dabei entstehen, wenn wir zum Beispiel an "Magic" denken. Spielautor Miguel Bourque und Zeichner Franklin Chan haben gemeinsam mit dem Kreativen David Prieto die nächste Generation von Stichspielen eingeläutet, sie übertragen die Ursprungsidee in ein futuristisches Italien und legen das Schicksal in unseren Händen. Handlung Italien im Jahr 2077. Vier alteingesessene Familien, deren Vorfahren irgendwann denselben Namen trugen, tragen einen uralten Konflikt aus. Norditalien ist nur noch ein Schlachtfeld, auf dem Megakonzerne um die Kontrolle der wichtigsten Ressourcen kämpfen.
Vielleicht bist du ja in der Lage, die Netrunner von Bologna auf deine Seite zu ziehen? Oder wirst du mithilfe der Technochirurgen von Pisa die Kontrolle über den Cyberhandel mit Implantaten erlangen? Stelle dich der schwierigen Aufgabe und schlage die konkurrierenden Familien, um es bis nach ganz oben zu schaffen. Die Zukunft Italiens liegt in deinen Händen.
BewertungDer Sieger des Stichs darf sich entscheiden, ob er eine Ressourcenkarte oder Stadtkarte nehmen möchte. Dann geht es direkt in die Einflusszone. Alle anderen Karten bleiben auf der Hand der Spieler, da diese im Verlauf noch wichtig sind, sie können unter anderen die Zählweise der Karten auf den Kopf stellen. Das besonders Coole ist, dass man Ratten zum Gegner schicken kann und da es keinen Rattenfänger gibt, der verweilt nämlich noch in Hameln. Es hat irgendwie seinen Reiz, den Hauptschuldigen der Pest einen Platz weiter zu verteilen. Zumindest besser als immer nur Panzer, Monster oder oder oder.
Nach drei Runden ist dann auch schon Feierabend. Klingt auf den ersten Blick vielleicht ein wenig kurz, vielleicht hinterfragt man an dieser Stelle auch seinen Kaufwunsch, doch es sei Euch gesagt, dass diese Zahl nicht abschrecken sollte, denn die Runden haben es in sich und die 45 Minuten, die auf der Schachtel stehen, haben durchaus einen guten Wahrheitswert.
Die Mechanik ist gut durchdacht. Logisch, praktisch also einfach gut. Auch das Material weiß zu überzeugen. Es erfüllt alles seinen Zweck und vermittelt Charme, sodass wir richtig in Stimmung kommen. Leider basiert "Influentia" sehr auf Zufall. Wenn die Karten günstig stehen, dann läuft es einfach. Wenn sie im Gegensatz dazu schlecht stehen, dann kommt man einfach nicht richtig zum Zuge. Sicherlich haben dieses Problem sehr viele Stichspiele und ich habe auch keine Ahnung, wie man dieses Problem an dieser Stelle beheben kann, dennoch entscheidet der Zufall zu sehr mit, sodass das taktische Geschick nicht immer über Sieg oder Niederlage entscheidet. Aber das soll kein großer negativer Punkt sein, ich wollte es einfach nur erwähnt haben.
Besonders schön ist die Tatsache, dass es leicht verständlich ist. Nach einer kurzen Regelkunde kann es auch schon losgehen. Ihr solltet aber drei bis vier Gamer sein.
Fazit "Influentia" macht einen guten Eindruck und gehört zu den interessanteren Stichspielen auf dem Markt.
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Vielleicht bist du ja in der Lage, die Netrunner von Bologna auf deine Seite zu ziehen? Oder wirst du mithilfe der Technochirurgen von Pisa die Kontrolle über den Cyberhandel mit Implantaten erlangen? Stelle dich der schwierigen Aufgabe und schlage die konkurrierenden Familien, um es bis nach ganz oben zu schaffen. Die Zukunft Italiens liegt in deinen Händen.
BewertungDer Sieger des Stichs darf sich entscheiden, ob er eine Ressourcenkarte oder Stadtkarte nehmen möchte. Dann geht es direkt in die Einflusszone. Alle anderen Karten bleiben auf der Hand der Spieler, da diese im Verlauf noch wichtig sind, sie können unter anderen die Zählweise der Karten auf den Kopf stellen. Das besonders Coole ist, dass man Ratten zum Gegner schicken kann und da es keinen Rattenfänger gibt, der verweilt nämlich noch in Hameln. Es hat irgendwie seinen Reiz, den Hauptschuldigen der Pest einen Platz weiter zu verteilen. Zumindest besser als immer nur Panzer, Monster oder oder oder.
Nach drei Runden ist dann auch schon Feierabend. Klingt auf den ersten Blick vielleicht ein wenig kurz, vielleicht hinterfragt man an dieser Stelle auch seinen Kaufwunsch, doch es sei Euch gesagt, dass diese Zahl nicht abschrecken sollte, denn die Runden haben es in sich und die 45 Minuten, die auf der Schachtel stehen, haben durchaus einen guten Wahrheitswert.
Die Mechanik ist gut durchdacht. Logisch, praktisch also einfach gut. Auch das Material weiß zu überzeugen. Es erfüllt alles seinen Zweck und vermittelt Charme, sodass wir richtig in Stimmung kommen. Leider basiert "Influentia" sehr auf Zufall. Wenn die Karten günstig stehen, dann läuft es einfach. Wenn sie im Gegensatz dazu schlecht stehen, dann kommt man einfach nicht richtig zum Zuge. Sicherlich haben dieses Problem sehr viele Stichspiele und ich habe auch keine Ahnung, wie man dieses Problem an dieser Stelle beheben kann, dennoch entscheidet der Zufall zu sehr mit, sodass das taktische Geschick nicht immer über Sieg oder Niederlage entscheidet. Aber das soll kein großer negativer Punkt sein, ich wollte es einfach nur erwähnt haben.
Besonders schön ist die Tatsache, dass es leicht verständlich ist. Nach einer kurzen Regelkunde kann es auch schon losgehen. Ihr solltet aber drei bis vier Gamer sein.
Fazit "Influentia" macht einen guten Eindruck und gehört zu den interessanteren Stichspielen auf dem Markt.