Comic - Action

INVINCIBLE 12

Veröffentlicht am 30.11.-0001
INVINCIBLE 12
INVINCIBLE 12Comic - Action | mit: Robert Kirkman Bewertung:★★★★★ In einer der ersten Reviews über „Invincibe“ hatte ich geschrieben, dass es sich um das beste Superheldencomic aller Zeiten handelt. Von der Meinung bin ich nicht abgerückt. Es ist nämlich schon komisch, dass ich von Batman, Superman, Iron Man und Co. immer wieder abrücke, doch bei dem Epos von Robert Kirkman komplett anders fühle. Es ist einfach die Mischung aus Action, Beziehung und Humor, die ein magisches Dreieck bildet und süchtig macht. Also bitte vorsichtig sein. Hierzulande erscheinen die gesammelten Werke in Megabänden, die im Regal eine gute Performance an den Tag bringen. Es ist einfach stimmig. Und nun das Ende. Auf der einen Seite macht mich das natürlich sehr traurig, auf der anderen ist es auch eine Stärke von Kirman erfolgreiche Serien einzustampfen, wenn sie ihre Zeit erreicht haben. Wir erinnern uns alle an den überraschenden, finalen Akt bei „The Walking Dead“. Wenn es dem Schöpfer reicht, dann ist auch Feierabend. Das ist so wichtig, weil es bei guten Serien eben nicht primär um den finanziellen Erfolg, sondern um die Handlung an sich gehen sollte.

Wie mir das Ende gefallen hat, erfahrt ihr – wie immer – ein Stück weiter unten Handlung Thragg macht einen Schritt, der alles verändern soll. Die katastrophalen Ereignisse die dem folgen, zeigen ganz deutlich: Invincible muss akzeptieren, dass Thragg nicht ohne ihn besiegt werden kann, und zum Wohle des Universums muss er sein Leben riskieren, um ihn aufzuhalten. Allianzen verschieben sich, während der Krieg aller Kriege tobt ... die größte, brutalste und monumentalste Schlacht in der Geschichte von INVINCIBLE entflammt lichterloh! Im Angesicht von Thragg und seiner neuen viltrumitischen Armee müssen Mark und seine Verbündeten hart um das Überleben kämpfen, während das Schicksal des gesamten Universums auf dem Spiel steht! Und schlussendlich wird auch Robot die Abrechnung für seine Taten erhalten … ob dies nun gut oder schlecht für ihn ausgeht, steht in den Sternen … oder, na ja, ihr wisst schon … in diesem Sammelband.BewertungKennt ihr das Gefühl, dass das Ende nicht den Erwartungen entspricht, weil man sich einfach zu hohe Ziele gesetzt hat!? Die dürft ihr in diesem Fall aber haben, denn der Plot wird diese zufriedenstellen. Doch der Reihe nach. Zunächst startet alles mit einem großen Knall. Nach dem Ableben des geliebten Bruders startet die Ausgabe chronologisch in der richtigen Reihenfolge, nämlich mit der Beerdigung. Auf dieser wird ein offener Konflikt ausgetragen, an dem alle Parteien ihren Rucksack tragen müssen. Es offenbaren sich Risse in einer Beziehung, offene Wut und Schuld, die aber erst später aufgedeckt werden. An dieser Stelle hätte ich mir doch eine depressivere Phase gewünscht. Eine Art Trauerbewältigung. Doch was folgt und das ist vielleicht sogar die richtigere Antwort: Rache! Die Handlung muss weiter gehen und es steht der große Krieg an.

Was dann folgt, ist genau das, warum man „INVINCIBLE“ liest. Schritt für Schritt geht es zum Finale und wir Fans werden definitiv nicht im Regen stehen gelassen. Nach 12 Bänden ist nun aber Feierabend und wir müssen uns verabschieden, es ist in der Tat nach so langer Zeit schon sehr traurig. Das Schöne ist, dass die Handlung konsequent zu Ende gedacht ist und das mir das alles gut gefällt. Schade, aber ein gutes Ende ist dem schnellen unvorbereitetem Serientod vorzuziehen. Fazit "INVINCIBLE" hat wieder einmal überzeugt und geht nun in den verdienten Ruhestand.
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