Comic - Horror
Joe Hill - Daphne Byrne - Besessen
Joe Hill - Daphne Byrne - BesessenComic - Horror | mit: Laura Marks (Autor), Kelley Jones (Autor)Bewertung:★★★★★ Joe Hill bringt regelmäßig Comics ins Regal, zumindest präsentiert sein Label typische Horror-Kost. Kein Wunder, denn sein Papa ist ein berühmter Genre-Schriftsteller. Falls ihr es noch nicht wisst, es handelt sich um Stephen King. Unter dem nicht mehr ganz so neuen DC-Label „Black Label“ (ehemals Vertigo) bringt der große amerikanische Verlag die Comics unter die Leute. Hierzulande macht das „Panini“, stillecht in einem ansprechenden Softalbum. Irgendwie bin ich der ganzen Idee verfallen und habe bis jetzt alle Bände, wie zum Beispiel „Ein Korb voller Köpfe“ (selbst von Hill geschrieben) oder „Im tiefen, tiefen Wald“. Zugegeben, nicht alle haben mich begeistert, doch die Idee an der Sache, gefällt. Handlung LOCKE & KEY-Erfinder Joe Hill präsentiert einen weiteren Einzelband aus seinem Haus des Horrors. Diesmal entführen uns TV-Autorin Laura Marks (The Expanse, The Exorcist) und Comic-Legende Kelley Jones (BATMAN) ins New York des Jahres 1886. Nach dem Tod ihres Vaters gerät die junge Daphne in die Welt des Übernatürlichen und ihrer Monster …BewertungWie bereits anfangs erwähnt, haben mir nicht alle „Joe Hill Comics“ gefallen. „Daphne Byrne – Besessen“ gehört leider auch dazu. Sicherlich darf ich mich an dieser Stelle nicht über die vorhersehbare Story auslassen, weil das ganze Konzept sich eben auf klassischen Old School Horror beruht, dennoch wurde ich das Gefühl – auf jeder Seite – nicht los, dass ich alles schon einmal irgendwo gelesen habe. Ja, es ist schwer im Genre noch etwas Neues auf die Beine zu stellen, doch ein wenig mehr hätte es sein dürfen.
Optisch geht es recht gut los und endet natürlich auch entsprechend. Die Kulisse des 18 Jahrhunderts in New York ist gut eingefangen. Die Vorzüge dieser Zeit sind, dass Zeichner gut mit Schatten arbeiten können. Diese sind recht markant, drücken aber bei den Gesichtern etwas auf die Bremse, sodass in diesem Bereich Abstiche zu machen sind. Dafür ist das Dunkle an der Ecke immer für ein bissel Horror gut. Von daher, ausgleichende Gerechtigkeit.
Die Hauptfigur ist gar nicht mal so eindimensional, wie es vielleicht meine anfängliche Bemerkung über den Plot vermuten lässt. Nein, hier gibt es sogar Tiefgang zu erkunden, denn zum Beispiel der Wissensdurst einer klugen Frau in dem Zeitalter galt eher als verpönt. In einer kurzen Szene wird das thematisiert und wenn man es so will, ist das ein toller Beitrag für die Gleichberechtigung der Frauen. Ein super Winkelzug von Autorin Laura Marks.
Fazit „Joe Hill - Daphne Byrne – Besessen“ ist ein solides Horror-Comic mit einer guten Hauptdarstellerin, dennoch muss man Abstriche bei der Story machen.
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Optisch geht es recht gut los und endet natürlich auch entsprechend. Die Kulisse des 18 Jahrhunderts in New York ist gut eingefangen. Die Vorzüge dieser Zeit sind, dass Zeichner gut mit Schatten arbeiten können. Diese sind recht markant, drücken aber bei den Gesichtern etwas auf die Bremse, sodass in diesem Bereich Abstiche zu machen sind. Dafür ist das Dunkle an der Ecke immer für ein bissel Horror gut. Von daher, ausgleichende Gerechtigkeit.
Die Hauptfigur ist gar nicht mal so eindimensional, wie es vielleicht meine anfängliche Bemerkung über den Plot vermuten lässt. Nein, hier gibt es sogar Tiefgang zu erkunden, denn zum Beispiel der Wissensdurst einer klugen Frau in dem Zeitalter galt eher als verpönt. In einer kurzen Szene wird das thematisiert und wenn man es so will, ist das ein toller Beitrag für die Gleichberechtigung der Frauen. Ein super Winkelzug von Autorin Laura Marks.
Fazit „Joe Hill - Daphne Byrne – Besessen“ ist ein solides Horror-Comic mit einer guten Hauptdarstellerin, dennoch muss man Abstriche bei der Story machen.