Comic - Horror
Joe Hill – Im tiefen, tiefen Wald
Joe Hill – Im tiefen, tiefen WaldComic - Horror | mit: Carmen Maria Machado, DaniBewertung:★★★★★ „Vertigo“ ist raus. Das Black Label“ ist drin. Nun folgt jedoch das Imprint „Hill House Comics“, welches der Verlag DC neu gegründet hat. Wie der Name es schon verrät werden die Comics von keinem geringeren als Joe Hill präsentiert, der bekanntlich der Sohn von Stephen King ist. Mit dem Künstlernamen wollte er ursprünglich verhindern, dass er Aufmerksamkeit wegen seines berühmten Vaters bekommt. Mit der Zeit verkümmerte diese Geschichte zu einem gut erzählten Running-Gag, denn jeder weiß wer er ist. Das Horror groß geschrieben wird in der Familie, brauche ich an dieser Stelle wohl nur obligatorisch erwähnen. Die Mini-Serien „Basketful of Heads“ („Ein Korb voller Köpfe“) und „The Dollhouse Family“ („Das Puppenhaus“) zündeten schon recht gut und leider muss ich sagen, konnte „The Low, Low Woods“ („Im tiefen, tiefen Wald“) das hohe Niveau nicht halten. Handlung Die 1990er in der Kleinstadt Shudder-To-Think in Pennsylvania. Octavia und Eldora sind beste Freundinnen, seit sie einem Monster begegnet sind und es zur Strecke gebracht haben. Auf einmal kreuzen weitere bizarre, bösartige Kreaturen ihren Weg, und Octavia und El entdeckten nach und nach das finstere Geheimnis ihrer Heimatstadt.BewertungSo richtig warm wurde ich mit der Story nicht. Der „Panini Verlag“, der im Übrigen „Im tiefen, tiefen Wald“ auch als Hardcover (limitiert auf 333 Stück) veröffentlicht, hat in seiner Ankündigung einen Vergleich zu „Stranger Things“ gewagt, was sogar zutreffend ist. Aber von daher ist meine Verwunderung nicht gerade groß, dass mir das Comic nicht so ganz gefallen hat, da ich die Serie nicht gerne gesehen habe. Fans der Netflix-Produktion werden sicherlich anders denken…
Zu meinen Hauptkritikpunkten gehören die Vorhersehbarkeit. Das resultiert daher, dass ich stets das Gefühl hatte, alles schon irgendwo einmal gelesen beziehungsweise gesehen zu haben. Es war nichts Neues dabei. Ein paar Monster im Wald, ein Loch im Boden. Old-School-Horror aus den 80er und 90er Jahren. Was nicht schlecht ist. Wenn der Fantasy-Anteil wohldosiert untergebracht ist, dann kann das durchaus sehr erfolgreich sein. Hier möchte ich die ersten beiden Geschichten von „Hill House Comics“ aufführen.
Einzig interessant war für mich, der reale Bezug zu unterirdisch brennenden Kohleminen und die Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen. Das hatte Stil, da kam Flair auf. An der grundsätzlichen Stimmung haperte es also nicht. Auch die ökonomischen Folgen für die Bevölkerung, die nicht einfach weggehen konnte, wurden gut dargelegt. Doch wofür die Ausgabe steht, das ist nun einmal der Horror, konnten keine Punkte eingehamstert werden. Es keimte keine Spannung auf und die teilweise langen Erzählungen und Dialoge wirkten vereinzelt ermüdend auf mich, sodass ich die Konzentration verloren habe. Ich musste mich dann immer erneut aufraffen.
„Im tiefen, tiefen Wald“ ist nicht schlecht. Das will ich auf keinen Fall sagen. Die Story ist solide. Monster, eine ansprechende Umgebung und zwei durchaus sympathische Hauptfiguren sind das Faustpfand für einen durchschnittlichen Horror-Comic.
Fazit „Im tiefen, tiefen Wald“ ist ein solider Beitrag zum Horror-Genre. Nicht mehr und nicht weniger.
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Zu meinen Hauptkritikpunkten gehören die Vorhersehbarkeit. Das resultiert daher, dass ich stets das Gefühl hatte, alles schon irgendwo einmal gelesen beziehungsweise gesehen zu haben. Es war nichts Neues dabei. Ein paar Monster im Wald, ein Loch im Boden. Old-School-Horror aus den 80er und 90er Jahren. Was nicht schlecht ist. Wenn der Fantasy-Anteil wohldosiert untergebracht ist, dann kann das durchaus sehr erfolgreich sein. Hier möchte ich die ersten beiden Geschichten von „Hill House Comics“ aufführen.
Einzig interessant war für mich, der reale Bezug zu unterirdisch brennenden Kohleminen und die Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen. Das hatte Stil, da kam Flair auf. An der grundsätzlichen Stimmung haperte es also nicht. Auch die ökonomischen Folgen für die Bevölkerung, die nicht einfach weggehen konnte, wurden gut dargelegt. Doch wofür die Ausgabe steht, das ist nun einmal der Horror, konnten keine Punkte eingehamstert werden. Es keimte keine Spannung auf und die teilweise langen Erzählungen und Dialoge wirkten vereinzelt ermüdend auf mich, sodass ich die Konzentration verloren habe. Ich musste mich dann immer erneut aufraffen.
„Im tiefen, tiefen Wald“ ist nicht schlecht. Das will ich auf keinen Fall sagen. Die Story ist solide. Monster, eine ansprechende Umgebung und zwei durchaus sympathische Hauptfiguren sind das Faustpfand für einen durchschnittlichen Horror-Comic.
Fazit „Im tiefen, tiefen Wald“ ist ein solider Beitrag zum Horror-Genre. Nicht mehr und nicht weniger.