Filme - Komödie

Joy Ride - The Trip

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Joy Ride - The Trip
Joy Ride - The TripFilme - Komödie | mit: Park, Ashley (Darsteller), Cola, Sherry (Darsteller), Lim, Adele (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Regisseur Adele Lim macht es wieder. Diesmal nicht mit einer romantischen Komödie, sondern mit einer Komödie mit derben Humor. Solchen habe ich im Kino all die letzten Jahre vermisst. In jüngster Zeit gab es vielleicht noch "No Hard Feelings", der zumindest eine sexualisierte Komödie mit markanter Ausgangslage darstellte. Aber ansonsten: Pusteblume. Kein neues "Hangover", was mich schon ein wenig traurig gestimmt hat. Doch "Joy Ride" nimmt die Herausforderung an, sich dem fast schon totgesagtem Genre anzunehmen. Wie mir letztendlich der Streifen gefallen hat, erfahrt ihr ein Stück weiter unten. Handlung Im Leben von Anwältin Audrey (Ashley Park) läuft alles perfekt – bis sie auf Geschäftsreise nach China geschickt wird, um dort einen wichtigen Deal zu sichern. Haken an der Sache: Audreys mangelnde Chinesisch-Kenntnisse. Der gewagte Plan: Lolo (Sherry Cola), Audreys beste Freundin seit Kindertagen muss als Dolmetscherin mit. Lolo ist das komplette Gegenteil der immer alle Erwartungen erfüllenden Audrey: ein künstlerischer Freigeist mit sehr losem Mundwerk. Am Flughafen wartet schließlich noch Lolos Cousine Deadeye (Sabrina Wu), ein fanatischer K-Pop-Fan, für weitere Unterstützung soll Aubreys alte College-Freundin Kat (Stephanie Hsu) sorgen, ein mittlerweile gefeierter Soap-Opera-Star mit einer Vergangenheit als Sex-Maniac. Doch leider läuft rein gar nichts nach Plan und der einzige Ausweg den Businessdeal abzuschließen, scheint die Suche nach Audreys leiblicher Mutter zu sein. Die Vier begeben sich auf einen aberwitzigen Roadtrip quer durchs Land, der schon nach kurzer Zeit völlig außer Kontrolle gerät...BewertungIn erster Linie ist "Joy Ride" eine Komödie die funktioniert und uns zum Lachen einlädt. Sie hat viele starke Momente, die wirklich die Lachmuskeln beanspruchen. Endlich! Endlich! Und eines meiner liebsten Genre ist doch nicht den Kinozuschauertod gestorben, sondern könnte seine Auferstehung feiern. Ja, solch ein dickes Lob ist angebracht. Ich finde, dass "Hangover" zwar die Nase vorn hat, was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass hier eine Menge Potential genutzt wurde.

Und dann macht sich noch ein zweites Thema auf. "Joy Ride" schafft über weite Strecken zumindest den Balanceakt und widmet sich dem ernsten Thema der Selbstfindung. In diesem Fall geht es um die heimische Identität einer Frau, die in zwei Kulturkreisen beheimatet ist.

Dennoch überwiegt der lustige Teil und das mit teilweise sehr derben Sprüchen. Aber kein Wunder, wenn ein Seth Rogen (im Hintergrund) mit dabei ist. Die Schenkelklopfer und Running Gags sind ebenfalls gut platziert. Fazit "Joy Ride" ist eine Komödie, die mich mal wieder richtig zum Lachen brachte. Echt gut!
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