Filme - Drama
Judy
JudyFilme - Drama | mit: Michael Gambon, Renee ZellwegerBewertung:★★★★★ Renee Zellweger zieht in „Judy“ eine One Woman Show durch, die mit einem Oscar belohnt wurde. Ja, so einfach lässt sich eine Review schreiben, doch so einfach wollen wir es uns ja nicht machen. Judy Garland ist eine Darstellerin und Sängerin, die nicht nur sehr populär war, sondern auch großen Einfluss auf die damalige Generation hatte. Unter anderen begründen sich – wenn auch rein zufällig – die Anfänge des Christopher Street Day auf die Beerdigung von Garland. Ein trauriger Anlass findet so einen Sinn und hat quasi neuen Lebensmut vermittelt.
Der Film „Judy“ hingen kommt etwas zu düster daher, sodass Zellweger wirklich das große, markante Aushängeschild ist. Die Handlung ist ein normales Biopic, dass die obligatorischen und typischen Fallstricke des Genres zum Großteil geschickt umschifft.
Handlung Bereits in den 1920er-Jahren steht Judy Garland (Renee Zellweger) auf der Bühne. Sie hat bis zu ihrem 16. Geburtstag bereits 13 Filme abgedreht. Die junge Frau ist von dem straffen Programm so erledigt, dass sie kurz vor dem Burn-out steht. Der Louis B. Mayer (Richard Cordery, Chef von MGM), stellt sie aber vor die Wahl. Wenn Garland eine Pause einlegt, dann soll sie damit rechnen, dass ihre Karriere auch beendet ist. 30 Jahre später ist der Star von gestern nicht mehr so gefragt. Sie tritt dementsprechend für einen geringen Lohn auf und ihre privaten Schulden häufen sich. Zudem steht sie mit ihrem Ex-Mann in einem Sorgerechtsstreit. Ihr fällt es sehr schwer, von ihren Kindern getrennt zu sein. Sie nimmt ein Angebot von Bernard Delfont (Michael Gambon) an und singt ab sofort in seinem Club. Schnell sprechen sich die grandiosen Darbietungen herum. Doch ohne ihre beiden Sprösslinge werden die Risse in ihrer Seele immer deutlicher und das hat auch Auswirkungen auf ihre Shows… Trailer Bewertung„Judy“ zeigt hauptsächlich den letzten Lebensabschnitt von Judy Garland. Entsprechend düster ist auch die Stimmung. Dies ist grundsätzlich nicht schlecht, dennoch hätte ich mir bei solch einem Star auch ein wenig positivere Stimmung gewünscht. Schön ist hingegen, dass die Handlung nicht stur ihre Lebensabschnitte aufzählt, denn dann hätten wir uns auch ein Buch kaufen können, in dem ein Steckbrief abgedruckt ist. Viele Biopics begehen diesen Kardinalfehler nur zu gerne, von daher reite ich extra drauf rum, dass „Judy“ sich in diesem Bereich ganz vorbildlich präsentiert.
Der Star des Films ist und bleibt Renee Zellweger, die für ihre Leistung zu Recht einen Oscar bekommen hat. Diesmal als Hauptdarstellerin. Den beliebten Goldjungen hat sie bereits zu Hause stehen. Für den Streifen „Unterwegs nach Cold Mountain“ hat sie im Jahr 2004 in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ den Pokal gewonnen. Ich sage es platt und gerade hinaus: Die Frau hat es einfach drauf! Der Zuschauer dankt! Neben der überragenden Zellweger ist es die Musik, die für den nächsten Pluspunkt sorgt. Die Songs – auch wenn es nicht jedermanns Geschmack sein dürfte – wissen zu gefallen.
Die Beziehung zur Tochter ist dann wiederum ein Punkt, den man sicherlich noch ein wenig mehr durchleuchten hätte können. Gerade mit dem Hintergrundwissen, dass Garland sehr unter der Trennung gelitten hat. Fazit „Judy“ ist ein gutes Biopic, was sehr düster daherkommt. Mit Renee Zellweger allerdings eine Hauptdarstellerin gefunden hat, die ihr Handwerk nicht nur versteht und beherrscht, sondern es auch exzellent in die Tat umsetzt.
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Der Film „Judy“ hingen kommt etwas zu düster daher, sodass Zellweger wirklich das große, markante Aushängeschild ist. Die Handlung ist ein normales Biopic, dass die obligatorischen und typischen Fallstricke des Genres zum Großteil geschickt umschifft.
Handlung Bereits in den 1920er-Jahren steht Judy Garland (Renee Zellweger) auf der Bühne. Sie hat bis zu ihrem 16. Geburtstag bereits 13 Filme abgedreht. Die junge Frau ist von dem straffen Programm so erledigt, dass sie kurz vor dem Burn-out steht. Der Louis B. Mayer (Richard Cordery, Chef von MGM), stellt sie aber vor die Wahl. Wenn Garland eine Pause einlegt, dann soll sie damit rechnen, dass ihre Karriere auch beendet ist. 30 Jahre später ist der Star von gestern nicht mehr so gefragt. Sie tritt dementsprechend für einen geringen Lohn auf und ihre privaten Schulden häufen sich. Zudem steht sie mit ihrem Ex-Mann in einem Sorgerechtsstreit. Ihr fällt es sehr schwer, von ihren Kindern getrennt zu sein. Sie nimmt ein Angebot von Bernard Delfont (Michael Gambon) an und singt ab sofort in seinem Club. Schnell sprechen sich die grandiosen Darbietungen herum. Doch ohne ihre beiden Sprösslinge werden die Risse in ihrer Seele immer deutlicher und das hat auch Auswirkungen auf ihre Shows… Trailer Bewertung„Judy“ zeigt hauptsächlich den letzten Lebensabschnitt von Judy Garland. Entsprechend düster ist auch die Stimmung. Dies ist grundsätzlich nicht schlecht, dennoch hätte ich mir bei solch einem Star auch ein wenig positivere Stimmung gewünscht. Schön ist hingegen, dass die Handlung nicht stur ihre Lebensabschnitte aufzählt, denn dann hätten wir uns auch ein Buch kaufen können, in dem ein Steckbrief abgedruckt ist. Viele Biopics begehen diesen Kardinalfehler nur zu gerne, von daher reite ich extra drauf rum, dass „Judy“ sich in diesem Bereich ganz vorbildlich präsentiert.
Der Star des Films ist und bleibt Renee Zellweger, die für ihre Leistung zu Recht einen Oscar bekommen hat. Diesmal als Hauptdarstellerin. Den beliebten Goldjungen hat sie bereits zu Hause stehen. Für den Streifen „Unterwegs nach Cold Mountain“ hat sie im Jahr 2004 in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ den Pokal gewonnen. Ich sage es platt und gerade hinaus: Die Frau hat es einfach drauf! Der Zuschauer dankt! Neben der überragenden Zellweger ist es die Musik, die für den nächsten Pluspunkt sorgt. Die Songs – auch wenn es nicht jedermanns Geschmack sein dürfte – wissen zu gefallen.
Die Beziehung zur Tochter ist dann wiederum ein Punkt, den man sicherlich noch ein wenig mehr durchleuchten hätte können. Gerade mit dem Hintergrundwissen, dass Garland sehr unter der Trennung gelitten hat. Fazit „Judy“ ist ein gutes Biopic, was sehr düster daherkommt. Mit Renee Zellweger allerdings eine Hauptdarstellerin gefunden hat, die ihr Handwerk nicht nur versteht und beherrscht, sondern es auch exzellent in die Tat umsetzt.