Comic - Drama

JUNKYARD JOE

Veröffentlicht am 30.11.-0001
JUNKYARD JOE
JUNKYARD JOEComic - Drama | mit: Brad Anderson, Gary Frank und Geoff Johns Bewertung:★★★★★ Auf diesen Band von dem Kreativtrio Brad Anderson, Gary Frank und Geoff Johns habe ich mich schon sehr gefreut. Nachdem mir der Vorband "Geiger", der im gleichem Universum spielt, bereits positiv in Erscheinung getreten ist. Ich finde es ein sehr spannendes Projekt und wenn man dann auch noch das schöne Hardcover sieht, kann man doch schon fast gar nicht mehr anders, als einzusteigen. Diesmal spendiert uns der Verlag Cross Cult aber keinen Spezial-Band, es gibt demnach nur eine Ausgabe. Ist auch okay und spart ein wenig Geld.

"JUNKYARD JOE" erscheint am 16.12.2024 im Sonderformat und kommt auf satte 200 Seiten. Handlung
Jahrzehnte nach dem Vietnamkrieg trifft ein Veteran auf den mysteriösen Militärroboter, der ihm das Leben gerettet hat.

Im Laufe der Geschichte wurden seltsame Helden geboren und sind gefallen - ihre Identität und ihr Leben sind ein Geheimnis. Doch um ein großes Übel zu stoppen, müssen ihre Geschichten erzählt werden. Sie sind die Ungenannten, die den unbekannten Krieg kämpfen.

Aus den explosiven Seiten von GEIGER kommt JUNKYARD JOE! Die Welt kennt ihn aus den Comics des kürzlich pensionierten Zeichners Muddy Davis, aber die Wahrheit reicht bis in den Vietnamkrieg zurück. Dort verfolgten ihn die Tragödien des Kampfes und die Visionen eines seltsamen Roboter-Soldaten, der ihm das Leben rettete. Doch die Träume werden Wirklichkeit, als Joe auf mysteriöse Weise vor Muddys Haustür auftaucht und uns vor einem neuen, bevorstehenden Krieg warnt.BewertungDie Liebe zum Comic gibt es gleich auf den ersten Seiten. Dort sehen wir ein Comic-Strip. Geschrieben und belassen im US-Original, ihr müsst also der englischen Sprache mächtig sein. Aber keine Angst, die richtige Story, gibt es wie gewohnt in der hiesigen Landessprache. Sehr schön, Nostalgiker kommen hier auf ihre Kosten.

Das große Aushängeschild des Comics sind vor allem die Charaktere. Und da gibt es sogar innerhalb der Handlung einen (fast) komplett neuen Cast zu bestaunen. Zuerst sehen wir Soldaten und dann schwenkt die Handlung um auf eine amerikanische Kleinstadt und eine Familie. Eine Figur und ein Roboter bleiben. Auch die Bösewichter werden ausgetauscht. Es sind nicht mehr gegnerische Soldaten, sondern Nazi ähnliche Figuren, die im zweiten Akt den Ton angeben.

Dabei hat jeder seinen Rucksack zu tragen. Es sind auf der einen seine die typischen Probleme der Soldaten. Die Angst vor dem Einsatz, die überspielt wird, durch eine übermäßige Portion Männlichkeit und die Familie muss nach dem Ableben der Mutter sich wieder finden und startet in einer Kleinstadt neu. Interessant!

Doch darüber hinaus bekommen wir wohl dosiert Sci-Fi-Elemente serviert, die sich dann mit dem Genre Action vermischen. Gut gegen Böse, wobei sich einmal gut sogar sehr böse gezeigt hat und damit kommen wir auch schon zum großen Konflikt, der noch behandelt wird: Veteranen. Auf der einen Seite müssen sie mit den Erlebnissen klar kommen, sind aber gleichzeitig in der Bredouille, dass sie auch Leid verursacht haben. Fazit natürlich: Krieg ist scheiße. In der heutigen Zeit aber um so wichtiger, dass es um so öfter ausgesprochen wird.

Die Zeichnungen sehen sehr schön aus. Realistisch und detailreich, so wie ich es mag. Dazu gibt es sehr viel Zusatzmaterial: Eine Zeitleiste, viele Cover und eine Reihe über Veteranen.
Fazit "JUNKYARD JOE" ist ein bombastischer Comic!
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