Comic - DC
Justice League Dark 2
Justice League Dark 2Comic - DC | mit: Autor: James Tynion IV, Zeichnungen: Daniel Sampere u.a.Bewertung:★★★★★ Es wird wieder dunkel auf der Erde und die magische Welt ist bedroht. Doch ein skurriles Team angeführt von Wonder Woman ist bereit sich der Bedrohung zu stellen. Handlung Als Konsequenz aus den Ereignissen im ersten Band „Hexenstunde“ sind die Anderlinge aus dem Dunklen Multiversum auf die Magie der Erde scharf. Um zu verhindern, dass diese finsteren Kreaturen die magischen Geschöpfe der Erde vollständig ausrotten, machen sich Wonder Woman, Zatanna und Co. auf ins Reich Myrra. Doch diese Welt wurde von Detective Chimp, der deren erwählter Beschützer hätte sein sollen, ebenso wie die Erde ins Verderben gestürtzt. Dort wüten die Herren der Ordnung, die ihre ganz eigene Vorstellung von einem Kampf gegen das Chaos haben. Auch sie haben ein Problem mit der Magie der Erde. Der Kampf tobt also gleich an zwei Fronten, die voneinander profitieren und es gibt nur eine Justice League Dark, die sich dem entgegenstellt. BewertungJustice League Dark 2 ist harte Kost. Die Geschichte ist noch ein bisschen verwirrender als die des ersten Bandes. Viele Figuren, viele Schauplätze und vor allem viel Magie, die dafür sorgt, dass die Grenzen der Logik immer wieder auf die Probe gestellt werden und deren Darstellungen einen schnell den Überblick verlieren lässt.
Dennoch ist Justice League 2 wieder genauso spannend und komplex erzählt, wie der erste Band. Man muss sich eben nur sehr auf das Geschehen konzentrieren, eine entspannte Gute-Nacht-Lektüre ist es nicht. Alle Teile der Geschichte hängen in irgendeiner Art und Weise zusammen, sodass insgesamt ein wirklich kohärenter Plot entsteht. Hier hat Autor James Tynion IV gute Arbeit geleistet. Auch die sich sehr ähnelnden Zeichstile der verschiedenen beteiligten Zeichner tragen dazu bei, dass ich die Sammlung der Hefte 6 bis 12 zusammenhängend wahrgenommen habe.
Wie der Titel der Reihe es andeutet, ist es auch in diesem Band wieder eine düstere Stimmung, die vorherrscht. Dunkle Magie und Dämonen bestimmen die bedrückende, teilweise etwas eklige Atmosphäre. Das passt aber zur Gesamtausrichtung der „dunklen“ Justice League, die extra für die okkulten Fälle von Wonder Woman gegründet wurde. Vor allem die Anderlinge sind kreativ gestaltete Widerlinge. Um nur ein Beispiel zu nennen wäre da etwa „die Suppe“, ein Dämon dessen flüssig-grüner Körper den Blick auf die Innereien freigibt und der erbarmungslos jeden zerquetscht und in sich aufnimmt, dem er begegnet. Auch ein paar solcher, brutalerer Szenen tragen zur bedrückenden, unangenehmen Stimmung bei, sie bestimmen aber nicht den Stil des Bandes. Das hat mir sehr gut gefallen. Ein übertriebenes Gemetzel wäre hier Fehl am Platz und würde eher plump wirken.
Fazit Ein Cliffhanger der so richtig Spannung aufbaut, bleibt am Ende des Bandes aus. Hier wird eine Geschichte weitestgehend abgeschlossen. Dennoch, so verrät die Vorschau auf Band 3, werden zukünftige Probleme der Justice League Dark aus dem bereits bekannten Personenkreis geboren. Und wenn man Band 1 und 2 ganz aufmerksam gelesen hat, dann könnte man auch darauf kommen, wessen Geschichte noch nicht ganz entfaltet wurde. Da macht Justice League Dark aktuell aus. Einige der Stories liegen teil im Hintergrund einer sehr komplexen, fordernden Hauptstory. Macht Spaß, ist aber sicher nicht für jeden oder jede etwas.
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Dennoch ist Justice League 2 wieder genauso spannend und komplex erzählt, wie der erste Band. Man muss sich eben nur sehr auf das Geschehen konzentrieren, eine entspannte Gute-Nacht-Lektüre ist es nicht. Alle Teile der Geschichte hängen in irgendeiner Art und Weise zusammen, sodass insgesamt ein wirklich kohärenter Plot entsteht. Hier hat Autor James Tynion IV gute Arbeit geleistet. Auch die sich sehr ähnelnden Zeichstile der verschiedenen beteiligten Zeichner tragen dazu bei, dass ich die Sammlung der Hefte 6 bis 12 zusammenhängend wahrgenommen habe.
Wie der Titel der Reihe es andeutet, ist es auch in diesem Band wieder eine düstere Stimmung, die vorherrscht. Dunkle Magie und Dämonen bestimmen die bedrückende, teilweise etwas eklige Atmosphäre. Das passt aber zur Gesamtausrichtung der „dunklen“ Justice League, die extra für die okkulten Fälle von Wonder Woman gegründet wurde. Vor allem die Anderlinge sind kreativ gestaltete Widerlinge. Um nur ein Beispiel zu nennen wäre da etwa „die Suppe“, ein Dämon dessen flüssig-grüner Körper den Blick auf die Innereien freigibt und der erbarmungslos jeden zerquetscht und in sich aufnimmt, dem er begegnet. Auch ein paar solcher, brutalerer Szenen tragen zur bedrückenden, unangenehmen Stimmung bei, sie bestimmen aber nicht den Stil des Bandes. Das hat mir sehr gut gefallen. Ein übertriebenes Gemetzel wäre hier Fehl am Platz und würde eher plump wirken.
Fazit Ein Cliffhanger der so richtig Spannung aufbaut, bleibt am Ende des Bandes aus. Hier wird eine Geschichte weitestgehend abgeschlossen. Dennoch, so verrät die Vorschau auf Band 3, werden zukünftige Probleme der Justice League Dark aus dem bereits bekannten Personenkreis geboren. Und wenn man Band 1 und 2 ganz aufmerksam gelesen hat, dann könnte man auch darauf kommen, wessen Geschichte noch nicht ganz entfaltet wurde. Da macht Justice League Dark aktuell aus. Einige der Stories liegen teil im Hintergrund einer sehr komplexen, fordernden Hauptstory. Macht Spaß, ist aber sicher nicht für jeden oder jede etwas.