Comic - Geschichte
Kafka
KafkaComic - Geschichte | mit: Robert Crumb (Autor), David Zane Mairowitz (Autor)Bewertung:★★★★★ Robert Crumb ist einer der Größten seiner Zunft. Er ist auch einer meiner Lieblinge, zumindest alles was ich gelesen habe, hat mir gefallen. Das seine Werke auch mal stören und anecken, es ist einfach sein Stil, der auch sein muss. Er provoziert gerne mal, gerade wenn ich an "Genesis" denke. Wenn ich das Comic liebevoll mit "göttlich" bewerten darf, werdet ihr meine Anspielung verstehen. Nun widmet sich ein Großer einem anderen Großen. Diesmal geht es um den weltbekannten Schriftsteller Kafka, um den ein regelrechter Kult entstanden ist. Wie mir das Comic in der Größe eines Manga gefallen hat, erfahrt ihr ein Stück weiter unten.
Handlung In ihrem Sachcomic “Kafka” haben David Zane Mairowitz und Robert Crumb höchst anschaulich all das zusammengetragen, was Sie über Franz Kafka wissen sollten: von seiner Kindheit bis zum posthumen Kafka-Kult; über die Konflikte, die der Schriftsteller mit sich selbst und anderen, allen voran mit seinem Vater auszutragen hatte. Immer wieder geht es um Kafkas Zerrissenheit vor dem Hintergrund seiner deutsch-tschechischen Nationalität und der jüdischen Kultur. Die Stationen von Kafkas Leben werden ergänzt durch Briefe und Auszüge aus seinen Romanen und Kurzgeschichten.
David Zane Mairowitz’ dichter und pointierter Text, kombiniert mit den Zeichnungen eines der größten Comiczeichner unserer Zeit, Robert Crumb, gewährt einen einzigartigen Einblick in das Wesen und das Werk des Schriftstellers Franz Kafka.BewertungEine kleine Geschichtsstunde, die brandaktuell beginnt. Es ist die Rede von Zionisten und der Hass auf die Juden ist spürbar. Genauso wie der Konflikt zwischen Tschechen und Deutschen und allgemein scheint es nicht gerade die beste Zeit zu sein. Es sind Passagen die mich aber erstmal dazu veranlasst haben "Kafa" beiseite zu legen, da ich mich zunächst ein wenig schlau lesen wollte. Gerade beim Begriff Zionisten, bin ich immer sehr skeptisch, da dieser für eine Gruppe steht, doch eher auf einer Verschwörungstheorie aufgebaut wurde. Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter drauf eingehen, möchte nur darauf hinaus, dass ich mich auch im Anschluss immer wieder im Internet wiedergefunden habe, um ein paar Passagen zu reflektieren. Nicht, dass sie falsch sind, sondern um mir einfach ein genaueres Bild zu machen, noch mehr Informationen zu sammeln.
Vielleicht ertappt ihr euch auch dabei. Ansonsten ist die Geschichte ein guter Abriss aus dem Leben des Schriftstellers und einige Dinge werden noch klarer. Gerade die Einordnung in die damalige Zeit weiß zu gefallen. Die Schubladen, in denen Kafka immer wieder gesteckt wird, sind natürlich auch hier zu finden, wie in jeder Interpretation.
Die markanten Zeichnungen sind sehr eindringlich, zeigen auf und wirken bedrohlich. Stimmen sogar ein Lied von Traurigkeit an. Damit runden sie aber das Gesamtwerk gekonnt ab.
Fazit "Kafka" von Robert Crump ist ein Klassentreffen von zwei Großen aus der Welt der Literatur.
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Handlung In ihrem Sachcomic “Kafka” haben David Zane Mairowitz und Robert Crumb höchst anschaulich all das zusammengetragen, was Sie über Franz Kafka wissen sollten: von seiner Kindheit bis zum posthumen Kafka-Kult; über die Konflikte, die der Schriftsteller mit sich selbst und anderen, allen voran mit seinem Vater auszutragen hatte. Immer wieder geht es um Kafkas Zerrissenheit vor dem Hintergrund seiner deutsch-tschechischen Nationalität und der jüdischen Kultur. Die Stationen von Kafkas Leben werden ergänzt durch Briefe und Auszüge aus seinen Romanen und Kurzgeschichten.
David Zane Mairowitz’ dichter und pointierter Text, kombiniert mit den Zeichnungen eines der größten Comiczeichner unserer Zeit, Robert Crumb, gewährt einen einzigartigen Einblick in das Wesen und das Werk des Schriftstellers Franz Kafka.BewertungEine kleine Geschichtsstunde, die brandaktuell beginnt. Es ist die Rede von Zionisten und der Hass auf die Juden ist spürbar. Genauso wie der Konflikt zwischen Tschechen und Deutschen und allgemein scheint es nicht gerade die beste Zeit zu sein. Es sind Passagen die mich aber erstmal dazu veranlasst haben "Kafa" beiseite zu legen, da ich mich zunächst ein wenig schlau lesen wollte. Gerade beim Begriff Zionisten, bin ich immer sehr skeptisch, da dieser für eine Gruppe steht, doch eher auf einer Verschwörungstheorie aufgebaut wurde. Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter drauf eingehen, möchte nur darauf hinaus, dass ich mich auch im Anschluss immer wieder im Internet wiedergefunden habe, um ein paar Passagen zu reflektieren. Nicht, dass sie falsch sind, sondern um mir einfach ein genaueres Bild zu machen, noch mehr Informationen zu sammeln.
Vielleicht ertappt ihr euch auch dabei. Ansonsten ist die Geschichte ein guter Abriss aus dem Leben des Schriftstellers und einige Dinge werden noch klarer. Gerade die Einordnung in die damalige Zeit weiß zu gefallen. Die Schubladen, in denen Kafka immer wieder gesteckt wird, sind natürlich auch hier zu finden, wie in jeder Interpretation.
Die markanten Zeichnungen sind sehr eindringlich, zeigen auf und wirken bedrohlich. Stimmen sogar ein Lied von Traurigkeit an. Damit runden sie aber das Gesamtwerk gekonnt ab.
Fazit "Kafka" von Robert Crump ist ein Klassentreffen von zwei Großen aus der Welt der Literatur.