Filme - Action
Kandahar
KandaharFilme - Action | mit: Butler, Gerard (Darsteller), Foladi, Bahador (Darsteller), Waugh, Ric Roman (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Wie wir wieder vor einigen Monaten vor Augen geführt bekommen haben, ist die Lage im Nahen Osten sehr kompliziert. Viele Einflüsse der Großmächte stauen sich in einer Region, die einem Pulverfass gleicht und vor religiöser Spannung zu explodieren droht. Es ist ein Setting, welches bestens für einen Action/Spionage/Thriller geeignet ist. Hier kann man sich austoben. Gerard Butler konnte für die Hauptrolle gewonnen werden und er verkörpert genau das Flair, welches man für diese Art von Film benötigt. Wie mir letztendlich der Streifen gefallen hat, erfahrt ihr ein Stück weiter unten. Handlung Als ein Whistleblower die Beteiligung des CIA an der Zerstörung eines iranischen Atomreaktors aufdeckt, taucht das Gesicht des Geheimagenten Tom Harris, der den Reaktor sabotiert hat, in den Nachrichten auf. Tom bleiben genau 30 Stunden, um sich vom Iran zum über 400 Meilen entfernten Flughafen in Kandahar, Afghanistan, durchzukämpfen. Um in dem lebensfeindlichen Gebiet zu überleben, ist Tom auf die Hilfe des afghanischen Übersetzers Mo angewiesen. Als sich feindliche Agenten, darunter die iranische Revolutionsgarde und der eiskalte Killer Kahil, an ihre Fersen heften, wird den beiden klar, dass ihnen ab diesem Punkt niemand mehr helfen kann. Tom und Mo schließen sich zusammen, um sich nach Kandahar durchzuschlagen...BewertungIch hatte ziemlich hohe Erwartungen an "Kandahar", gerade weil es in der Region Stoff für 1001 Märchen gibt. Und es geht auch sehr gut los. Spione jagen eine Atomanlage in die Luft. Das war sehr aktuell, gerade weil es um den Iran geht und es vermittelte genau die gewünschte Stimmung. Dann wurden weitere Figuren eingeführt und die waren für die weitere Handlung wichtig, denn die Iraner waren auf Rache aus. Beide Figuren spielen eine zentrale Rolle, indem sie entführt oder getötet werden. Das war uns als Zuschauer aber nicht ganz so wichtig, weil wir keine Beziehung zu ihnen aufbauen konnten. Was bei der bis dahin kurzen Abspieldauer auch nicht weiter schlimm war.
Doch hier deutete sich schon eine gewisse Sprunghaftigkeit an, die sich leider bis zum Ende hielt. So wurden uns Ergebnisse präsentiert aber Geschichten nicht richtig zu Ende erzählt. Bei mir blieben einige Fragezeichen übrig. Auch die unterschiedlichen Fraktionen wirkten auf mich in dem realen Kontext ein wenig wirr. Sicherlich sind bei der Auseinandersetzung unterschiedliche Gruppen beteiligt, aber in diesem Ausmaß etwas too much.
Die Action, wenn man sich alleine auf sie konzentriert, ist ansprechend und es entsteht auch ein kleiner Spannungsbogen. Dieser haut uns nicht aus den Socken, ist aber spürbar, obwohl das Ende klar vorhersehbar ist. Aber "Kandahar" präsentiert sich dann doch nicht so weichgewaschen, wie jetzt angenommen, denn gerade die finalen Szenen, zeigen die einzelnen Schicksale und damit hat man Reife gezeigt, die ich in dieser Form nicht so oft gesehen habe. Hier macht man genau das richtig, was ich am Anfang kritisiert habe: Es werden die Figuren in den Fokus gestellt.
Letztendlich pendelt "Kandahar" zwischen den Genre hin und her, was sicherlich ein gutes Stilmittel ist, doch er wird seinen Rollen nicht gerecht. Allerdings erhält der Zuschauer einen soliden Streifen, der sogar recht kurzweilig daher kommt. Fazit "Kandahar" ist ein solider Streifen, der etwas sprunghaft erzählt wird.
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Doch hier deutete sich schon eine gewisse Sprunghaftigkeit an, die sich leider bis zum Ende hielt. So wurden uns Ergebnisse präsentiert aber Geschichten nicht richtig zu Ende erzählt. Bei mir blieben einige Fragezeichen übrig. Auch die unterschiedlichen Fraktionen wirkten auf mich in dem realen Kontext ein wenig wirr. Sicherlich sind bei der Auseinandersetzung unterschiedliche Gruppen beteiligt, aber in diesem Ausmaß etwas too much.
Die Action, wenn man sich alleine auf sie konzentriert, ist ansprechend und es entsteht auch ein kleiner Spannungsbogen. Dieser haut uns nicht aus den Socken, ist aber spürbar, obwohl das Ende klar vorhersehbar ist. Aber "Kandahar" präsentiert sich dann doch nicht so weichgewaschen, wie jetzt angenommen, denn gerade die finalen Szenen, zeigen die einzelnen Schicksale und damit hat man Reife gezeigt, die ich in dieser Form nicht so oft gesehen habe. Hier macht man genau das richtig, was ich am Anfang kritisiert habe: Es werden die Figuren in den Fokus gestellt.
Letztendlich pendelt "Kandahar" zwischen den Genre hin und her, was sicherlich ein gutes Stilmittel ist, doch er wird seinen Rollen nicht gerecht. Allerdings erhält der Zuschauer einen soliden Streifen, der sogar recht kurzweilig daher kommt. Fazit "Kandahar" ist ein solider Streifen, der etwas sprunghaft erzählt wird.