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Kill la Kill Gesamtausgabe

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Kill la Kill Gesamtausgabe
Kill la Kill GesamtausgabeFilme - Anime | mit: TRIGGERBewertung:★★★★★ Beeindruckende Kampfszenen, viel Humor, eine abgefahrene Story und viel nackte Haut. Kann das gut gehen oder kann das weg? Handlung Bei diesem Titel die Handlung zusammenzufassen ohne zu spoilern ist praktisch unmöglich, weil sich die Serie zunehmend ins teilweise vollkommen Abstruse steigert. Grundsätzlich basiert die Handlung auf einer Stadt, deren kastenähnliche Einteilung der Stadtbewohner hierarchisch an einem Hang geordnet mit der Honnouji-Akademie an der Spitze endet. Eben an dieser Schule, an deren Spitze wiederum sich Satsuki Kiryuin befindet, wechselt die Protagonistin Ryuko Matoi. Diese ist auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters und wird natürlich mit Satsuki schnell fündig.
Diese ist Präsidentin der Schülerversammlung, die unter dem Motto “Furcht bedeutet Freiheit“ zusammen mit ihrer „Eilte-Vier“ ein eisernes, umbarmherziges Regiment führt. Dazu verteilt sie gemäß den Fähigkeiten der Schüler sogenannte „Goku-Uniformen“, die ihren Trägern unglaubliche Stärke verleihen. Lasset die Kämpfe beginnen.
BewertungKill la Kill ist ein im wahrsten Sinne des Wortes einzigartiger Anime. Dieser Anime ist nämlich derart abgedreht, dass es für die Konkurrenz schon schwer ist mit zu halten. Die Kombination aus spektakulären Kämpfen, unvorhersehbarer Handlung uns schrägen Animationen weiß also schon einmal zu überzeugen. Dabei ist die erste Hälfte der Serie episodisch gestaltet, während sich Matoi auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters begibt. Im Zuge dessen trifft sie nach und nach auf total abgedrehte und kreativ erdachte Gegner mit gleichermaßen abgedrehten Fähigkeiten. In der zweiten Hälfte übernimmt schließlich die Handlung, wenn man diese noch als solch profanes bezeichnen kann, die Führung. Diese ist sehr wendungsreich und nach wie vor mit ausreichend unterhaltsamer Action untermalt. In Kombination macht die Serie einfach nur Spaß, wobei die zweite Hälfte trotz oder gerade wegen ihrer unerwarteten Handlung, besonders gut gefallen hat. Mit einem abschließenden Ende kann die Serie darüber hinaus ein zufriedenstellendes Ende bieten.

Die Animationen sind experimentierfreudig, was leider auch in teilweise weniger schönen CGI-Szenen endet und zu sehr comichaften Szenen führt. Letztere besitzen jedoch auch ihren Charme. Lediglich die deutsche Synchronisation stößt sauer auf, da sich diese qualitativ zu wünschen übrig lässt. Die teilweise zu alt besetzten Sprecher passen meiner Meinung nach nicht immer gut auf ihre Figuren. Gepaart mit den unschön eingesetzten Suffixen in der deutschen Sprache ergibt das leider kein zufriedenstellendes Bild. Kill la Kill lässt sich daher meiner Meinung nach am besten im Originalton genießen. Fazit Abgedreht, abgedrehter, Kill la Kill. Wer mit abgedrehten Storys und schrägen Charakteren etwas anfangen kann und vor ein wenig nackter animierter Haut nicht zurückschreckt, zumal sich Kill la Kill zu keinem Zeitpunkt vollkommen ernst nimmt, lässt sich auf eine Menge Spaß ein. Noch mehr Spaß macht es dann mit der japanischen Synchronisation.
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