Comic - Action

Kingsman: The Red Diaond

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Kingsman: The Red Diaond
Kingsman: The Red DiaondComic - Action | mit: Rob Williams und Simon Fraser Bewertung:★★★★★ Mark Millar-Comics haben meistens Erfolg und einige viele schaffen es dann auch noch auf die große Kinoleinwand. Im Jahr 2012 schaffte er es mit "Kingsman" erneut, dieses Phänomen aufrecht zu halten. Zusammen mit Dave Gibbons erschuf er eine satirische Neuinterpretation von James Bond. Nun haben sich Zeichner Simon Fraser und Autor Rob Williams dran gesetzt um auf insgesamt 156 Seiten die zweite Ausgabe und damit die langersehnte Fortsetzung zu schreiben. Hierzulande hat der Panini Verlag "Kingsman: The Red Diaond" in die Läden gebracht. Leider dauerte die Veröffentlichung sehr lange, sodass sich wohl viele von uns die englischsprachige Originalausgabe gekauft haben.
Handlung Hauptfigur und Superspion Eggsy kann der beste Agent Englands werden. Er bringt eigentlich alles mit. Er ist talentiert und zielstrebig. Doch dann stolpert er immer wieder über seine Vergangenheit, seine Herkunft aus der Arbeiterklasse Londons und unzähliger Disziplinlosigkeiten. Einige sehen ihn daher schon auf dem Abstellgleis, doch als ein Hacker die komplette Welt bedroht, ist Eggsy der Mann der Stunde, denn nur er kann uns vor dem Angriff schützen.Bewertung"Kingsman: The Red Diaon" geht in seinen Anfängen auf die Vorgeschichte ein. Es wird quasi ein sanfter Übergang von alt auf neu gewährt, sodass der Leser schnell wieder einen Überblick hat und den Anschluss nicht verliert. Es sind schließlich ein paar Jahre vergangen, als die letzte Ausgabe erschienen ist.

Optisch ist es natürlich nicht das Gleiche, dennoch erkennt der Fan Grundzüge von Dave Gibbons Zeichenstil. Simon Fraser gelingt es eine gewisse Balance zwischen den Comics zu erreichen, sodass auch das Auge nicht aufmucken dürfte. Inhaltlich ist es die Kluft zwischen aufregender Gegenwart und Vergangenheit, die die Geschichte hervorhebt. "Kingsman: The Red Diaon" ist eben nicht nur ein Spionageabenteuer. Darüber hinaus geht es um die Arbeiterklasse. Es geht um das Streben nach Glück, die Ziele sollen stets eine Legitimation für etwas Besseres sein. Der Gegensatz zu James Bond ist die sympathische und freundliche Menschlichkeit von Eggsy. Es wird gar nicht erst der Versuch unternommen den bombastischen und actiongeladenen Filmen nachzueifern. Der Fokus liegt auf der Charakterentwicklung und das steht der Fortsetzung besonders gut zu Gesicht.

Der Austausch des Kreativteams tat der Serie keinen Abbruch, obwohl die Ähnlichkeit zum Original vielleicht etwas zu viel ist, aber die charterbasierte Ausprägung ist die richtige Grundlage. Wenn in Zukunft die Widersacher breit und abwechslungsreich aufgestellt sind, können gerne noch weitere Ausgaben folgen. Fazit Das "Kingsman-Universum" hat einen guten Zuwachs bekommen. Nicht nur die Filme können unterhalten, sondern auch das neue Comic.
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