Buch - Liebesgeschichte
Kissing Lessons
Kissing LessonsBuch - Liebesgeschichte | mit: Helen HoangBewertung:★★★★★ Das Buch „Kissing Lessons“ ist ein weltweiter Erfolg. Es wurde von renommierten Kritikern, Zeitschriften und den Fans sehr gelobt. Die Übersetzungsrechte wurden in 21 Länder verkauft und eine Verfilmung ist in Planung. Autorin Helen Hoang hat also ganze Arbeit geleistet. Soweit so gut. In dem Buch geht es um Autismus, was ein durchaus interessantes Thema darstellt. Es ist um so schlimmer und dramatischer, dass Hoang während ihren Recherchen festgestellt hat, dass einiges auf ihr eigenes Leben zutraf. Kurz darauf wurde das Asperger-Syndrom bei ihr festgestellt. Bereits an dieser Stelle kann ich mich den Kritiken anschließen, denn „Kissing Lessons“ ist in der Tat ein großen Aushängeschild des Genres.
Handlung Küssen ist schön, wunderschön, so schön, dass wir es alle machen wollen. Eine normale Handlung, die viele Emotionen auslöst. Dennoch ein Unterfangen, welches ein jeder - zumindest in groben Zügen - beherrscht. Stella hingegen kommt sich jedes Mal sehr komisch vor. Ihr mag das Liebesspiel der Lippen nicht gelingen. Aus diesem Grund hat sie die Sache mit der Liebe schon fast aufgegeben. Als Asperger Autistin ist es sowieso nicht gut, wenn ihre Routine gestört wird und was stört mehr, als das große Spiel zwischen zwei Menschen. Ein einfach dahingesagter Satz bringt sie ins Grübeln: Übung macht den Meister.
Braucht sie einfach mehr Übung!? Und, wenn das stimmt, wer bringt ihr das Küssen bei? Vielleicht ein Escort, wie Michael Phan. Auch, wenn der eine ganz eigene Vorstellung von einem solchen Unterricht hat...Bewertung„Bester Liebesroman des Jahres“ so titelten bereits die Kollegen. „Kissing Lessons“ ist in der Tat eines der schönsten Liebesbücher, die ich bis jetzt lesen durfte. Es ist nicht unbedingt die Handlung an sich, die überzeugt, denn diese hat man doch irgendwo bestimmt schon einmal gelesen. Einsame Frau trifft Mann der aus der Not seinen Körper verkauft. Er will die Damen nur einmal treffen, doch bei Stella macht er eine Ausnahme. Dazu noch die Krankheit. Nichts Neues also!? Darum geht es nicht, denn es ist die Umsetzung, die überzeugen kann. Selbst die Gefahr, dass der Plot in eine weitere unendliche Erotik-Sex-Geschichte abdriftet, besteht nicht, weil der Roman eher von Sinnlichkeit geprägt ist. Ich äußere mich nur so abfällig über das Subgenre, weil das permanente Rumgemache einfach auf die Nerven geht. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt und damit einen weiteren Pluspunkt auf der Skala eingefangen.
Die Handlung in „Kissing Lessons“ steht und fällt mir ihren Charakteren und die Zeichnung der Figuren ist Helen Hoang einfach sehr gut gelungen. Stella und ihre Krankheit steht im Fokus. Hoang schafft es sehr authentisch und verständlich die Symptome und den Verlauf der Krankheit darzustellen. Ich selbst kenne mich mit ihr so gar nicht aus, doch beim Lesen wurde einiges klar. Aber auch Michel ist einer von den Guten. Er lässt sich eben nicht des Geldes wegen, obwohl er drauf angewiesen ist, oder aus Mitleid auf das Angebot von Stella ein, sondern er macht es weil er Stella interessant findet.
Hoangs Schreibstil ist flüssig. Sie schreibt humorvoll, was auch wieder an Stella liegt, die einfach sagt, was sie denkt. Es gibt aber auch Situationen, da kriselt es und der Leser könnte die beiden anschreien. Es ist eben eine Geschichte über eine Liebe, wie im wirklichen Leben. Es gibt gute und schlechte Phasen. Daher ist das Ende auch eher der Schwachpunkt der Geschichte, denn hier geht „Kissing Lessons“ eher einen Weg, der in der realen Welt vielleicht so nicht stattgefunden hätte. Aber, das ist Meckern auf hohem Niveau.
Fazit „Kissing Lessons“ ist eines der besten Liebesbücher, die ich ihn meinen Händen halten durfte. Unglaublich, dass das Buch das Erstlingswerk von Helen Hoang ist.
ZURÜCK INS ARCHIV
Handlung Küssen ist schön, wunderschön, so schön, dass wir es alle machen wollen. Eine normale Handlung, die viele Emotionen auslöst. Dennoch ein Unterfangen, welches ein jeder - zumindest in groben Zügen - beherrscht. Stella hingegen kommt sich jedes Mal sehr komisch vor. Ihr mag das Liebesspiel der Lippen nicht gelingen. Aus diesem Grund hat sie die Sache mit der Liebe schon fast aufgegeben. Als Asperger Autistin ist es sowieso nicht gut, wenn ihre Routine gestört wird und was stört mehr, als das große Spiel zwischen zwei Menschen. Ein einfach dahingesagter Satz bringt sie ins Grübeln: Übung macht den Meister.
Braucht sie einfach mehr Übung!? Und, wenn das stimmt, wer bringt ihr das Küssen bei? Vielleicht ein Escort, wie Michael Phan. Auch, wenn der eine ganz eigene Vorstellung von einem solchen Unterricht hat...Bewertung„Bester Liebesroman des Jahres“ so titelten bereits die Kollegen. „Kissing Lessons“ ist in der Tat eines der schönsten Liebesbücher, die ich bis jetzt lesen durfte. Es ist nicht unbedingt die Handlung an sich, die überzeugt, denn diese hat man doch irgendwo bestimmt schon einmal gelesen. Einsame Frau trifft Mann der aus der Not seinen Körper verkauft. Er will die Damen nur einmal treffen, doch bei Stella macht er eine Ausnahme. Dazu noch die Krankheit. Nichts Neues also!? Darum geht es nicht, denn es ist die Umsetzung, die überzeugen kann. Selbst die Gefahr, dass der Plot in eine weitere unendliche Erotik-Sex-Geschichte abdriftet, besteht nicht, weil der Roman eher von Sinnlichkeit geprägt ist. Ich äußere mich nur so abfällig über das Subgenre, weil das permanente Rumgemache einfach auf die Nerven geht. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt und damit einen weiteren Pluspunkt auf der Skala eingefangen.
Die Handlung in „Kissing Lessons“ steht und fällt mir ihren Charakteren und die Zeichnung der Figuren ist Helen Hoang einfach sehr gut gelungen. Stella und ihre Krankheit steht im Fokus. Hoang schafft es sehr authentisch und verständlich die Symptome und den Verlauf der Krankheit darzustellen. Ich selbst kenne mich mit ihr so gar nicht aus, doch beim Lesen wurde einiges klar. Aber auch Michel ist einer von den Guten. Er lässt sich eben nicht des Geldes wegen, obwohl er drauf angewiesen ist, oder aus Mitleid auf das Angebot von Stella ein, sondern er macht es weil er Stella interessant findet.
Hoangs Schreibstil ist flüssig. Sie schreibt humorvoll, was auch wieder an Stella liegt, die einfach sagt, was sie denkt. Es gibt aber auch Situationen, da kriselt es und der Leser könnte die beiden anschreien. Es ist eben eine Geschichte über eine Liebe, wie im wirklichen Leben. Es gibt gute und schlechte Phasen. Daher ist das Ende auch eher der Schwachpunkt der Geschichte, denn hier geht „Kissing Lessons“ eher einen Weg, der in der realen Welt vielleicht so nicht stattgefunden hätte. Aber, das ist Meckern auf hohem Niveau.
Fazit „Kissing Lessons“ ist eines der besten Liebesbücher, die ich ihn meinen Händen halten durfte. Unglaublich, dass das Buch das Erstlingswerk von Helen Hoang ist.