Filme - Drama
Knightriders
KnightridersFilme - Drama | mit: Ed Harris, Gary Lahti, Tom SaviniBewertung:★★★★★ Mit „Knightriders“ bewegt sich der Zombie-Altmeister George R. Romero zwar weit außerhalb seines gewohnten Arbeitsbereiches, erzählt allerdings dennoch eine wirklich interessante Geschichte über eine ungewöhnliche Truppe von Schaustellern und ihre kleinen und großen Streitigkeiten… Handlung Billy ist der Anführer eine Truppe von Mittelalter-Schaustellern, die sich auf das Lanzenstechen mit Motorrädern spezialisiert haben. Doch die idyllische Parallelwelt der Lords und Ladies droht langsam aber sicher an Spannungen innerhalb der Gruppe und Druck von außerhalb zu zerbrechen. Aus den mittelalterlichen Späßen wird bald moderner Ernst. Trailer BewertungIn einer Karriere, die vor allem von den großen Zombie-Filmen oder aber kleineren Genre-Streifen wie „Creepshow“ oder „Der Affe im Menschen“ geprägt wurde, sticht „Knightriders“ deutlich heraus. Untote, mörderische Affen oder fluffige Monster aus Kisten sucht man hier vergebens. Stattdessen dreht sich der Film um eine Gruppe von exzentrischen, aber eben liebenswerten Schaustellern und Rollenspielern. Angeführt wird die Truppe Billy, dessen Darsteller Ed Harris hier vielleicht DIE unterbewertetste Schauspielleistung seiner bisherigen Karriere abgeliefert hat. Billy ist ein Anführer, der sowohl mit den Launen seiner Kollegen, als auch mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat und gerade diese Brücke schlägt Harris wirklich erstaunlich gut.
Auch wenn George A. Romero in „Knightriders“ mit Horrorfiguren geizt, so versprüht der Film doch eine Art von Americana, die auch in seinen restlichen Filmen zu finden ist. Die Truppe von Motoradrittern decken viele Bereiche des amerikanischen Lebens der späten Siebziger und früher Achtziger ab. Hier geht es um anti-autoritäre Haltung, Gegenkulturen, aber auch um die Verlockung des großen Showgeschäfts und die zwischenmenschlichen Querelen, die sich aus diesen Spannungen ergeben.
Obwohl man natürlich schmunzeln muss, wenn man erwachsene Männer in Ritter-Kostümen auf Motorrädern herumfahren sieht, entwickelt das menschliche Drama der Geschichte relativ schnell eine Sogwirkung. Romero versucht hier nicht in Richtung „Mad Max“, sondern viel mehr den Pfad eines „Easy Rider“ zu wandern…
Fazit Selbst ohne Zombies versteht es George A. Romero eine wirklich gute Geschichte einzufangen, die sich mit sehr eigenen Figuren, aber dabei nicht die Menschlichkeit vermissen lässt. So schafft er es auch aus den „Rittern auf heißen Öfen“ wirklich interessante Charaktere zu machen, deren Story wir gerne folgen…
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Auch wenn George A. Romero in „Knightriders“ mit Horrorfiguren geizt, so versprüht der Film doch eine Art von Americana, die auch in seinen restlichen Filmen zu finden ist. Die Truppe von Motoradrittern decken viele Bereiche des amerikanischen Lebens der späten Siebziger und früher Achtziger ab. Hier geht es um anti-autoritäre Haltung, Gegenkulturen, aber auch um die Verlockung des großen Showgeschäfts und die zwischenmenschlichen Querelen, die sich aus diesen Spannungen ergeben.
Obwohl man natürlich schmunzeln muss, wenn man erwachsene Männer in Ritter-Kostümen auf Motorrädern herumfahren sieht, entwickelt das menschliche Drama der Geschichte relativ schnell eine Sogwirkung. Romero versucht hier nicht in Richtung „Mad Max“, sondern viel mehr den Pfad eines „Easy Rider“ zu wandern…
Fazit Selbst ohne Zombies versteht es George A. Romero eine wirklich gute Geschichte einzufangen, die sich mit sehr eigenen Figuren, aber dabei nicht die Menschlichkeit vermissen lässt. So schafft er es auch aus den „Rittern auf heißen Öfen“ wirklich interessante Charaktere zu machen, deren Story wir gerne folgen…