Filme - Komödie
Last Christmas
Last ChristmasFilme - Komödie | mit: Michelle Yeoh, Henry Golding, Emilia ClarkeBewertung:★★★★★ Ein neuer Film von „Game of Thrones“ Star Emilia Clarke und diesmal ist ihr die Rolle förmlich auf den Leib geschrieben. In meinen Augen sind Liebeskomödien und Dramen wie zum Beispiel „Wie ein einziger Tag“ genau das Richtige für die verspielte und frech aufspielende Clarke. „Last Christmas“ kommt erstaunlich abwechslungsreich daher und bringt vieles mit. Er beschäftigt sich sogar mit den wirklich wichtigen Dingen, die gerade in der Weihnachtszeit mehr Gewicht haben sollten. Es geht nämlich um Nächstenliebe Handlung Kate hat noch nicht ihren Platz gefunden. Sie ist im ständigen Streit mit ihrer Schwester und hat Liebhaber ohne Ende. Sie schläft bei Freunden auf dem Sofa und schleppt selbst dort Typen an. Sie versucht sich bei Castings als Sängerin, doch dort findet sie kein Gehör. Daher arbeitet sie in einem kleinen Laden, der verschnörkelte Weihnachtsartikel anbietet. Ihre Chefin „Santa“ (Michelle Yeoh) ist so etwas wie der Fels in der Brandung. Sie gibt ihr, trotz diverser Mischgeschicke, immer noch eine neue Chance. Doch eines Tages lernt sie Tom (Henry Golding) kennen und der neue Mann in ihrem Leben scheint etwas in ihr zu bewirken… Trailer BewertungÜberraschend gut, so mein Eindruck nach dem Sichten von „Last Christmas“. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zunächst muss ich natürlich die bezaubernde Emilia Clarke erwähnen. Sie schafft es mit ihrer naiven, mitfühlenden, tollpatschigen und lebensfrohen Art aus dem Film etwas Lebendiges zu machen. Schaut man ihr zu, dann hat man einfach Spaß. Sie versprüht die notwendige Leichtigkeit, die sich auf den Film auswirkt. Es sei an dieser Stelle verraten, dass der geneigte Cineast sicherlich schon alle Elemente von „Last Christmas“ irgendwo schon einmal gesehen hat. Es ist dann aber zu großen Teilen Clarke zu verdanken, dass sie sich echt anfühlen und zu keinem Zeitpunkt dröge wirken oder gar aufgesetzt. Der Zuschauer setzt sich in ein Boot und kann sich dahintreiben lassen, denn der Fluss hat eine angenehme Geschwindigkeit.
Darüber hinaus gibt es einen Twist, der den kompletten Plot auf den Kopf stellt und „Last Christmas“ eine andere Ausrichtung gibt. Der Abschlusssong, ich verrate bewusst nicht welcher, bekommt dadurch eine ganz andere Bedeutung. „Last Christmas“ beschäftigt sich aber noch mit größeren Problemen und an dieser Stelle verdient sich der Streifen einen extra Sticker mit der Aufschrift „gut gemacht“. Es geht um den Rassismus, der zur Zeit des Brexit in England herrscht. Die Hetzer dieser Welt finden in letzter Zeit leider viel zu oft Gehör, doch „Last Christmas“ setzt hier ein tolles Zeichen für ein friedliches Miteinander. Darüber hinaus helfen Tom und Kate in einer Obdachlosenunterkunft aus. Ein Akt der Nächstenliebe zu Weihnachten, also den eigentlichen Werten dieses Festes.
Die Frage, ob der Film kitschig ist, lässt sich leicht beantworten. Ja, es gibt natürlich Szenen, die in die Kategorie „Schmalz“ fallen. Doch durch die Leichtigkeit werden die Tretminen umschifft, sodass „Last Christmas“ einfach Spaß macht. Fazit „Last Christmas“ zeigt sich facettenreich, bringt ernste Themen auf den Tisch und hat eine Hauptdarstellerin, die wie gemacht ist für die Rolle. „Last Christmas“ macht einfach Spaß!
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Darüber hinaus gibt es einen Twist, der den kompletten Plot auf den Kopf stellt und „Last Christmas“ eine andere Ausrichtung gibt. Der Abschlusssong, ich verrate bewusst nicht welcher, bekommt dadurch eine ganz andere Bedeutung. „Last Christmas“ beschäftigt sich aber noch mit größeren Problemen und an dieser Stelle verdient sich der Streifen einen extra Sticker mit der Aufschrift „gut gemacht“. Es geht um den Rassismus, der zur Zeit des Brexit in England herrscht. Die Hetzer dieser Welt finden in letzter Zeit leider viel zu oft Gehör, doch „Last Christmas“ setzt hier ein tolles Zeichen für ein friedliches Miteinander. Darüber hinaus helfen Tom und Kate in einer Obdachlosenunterkunft aus. Ein Akt der Nächstenliebe zu Weihnachten, also den eigentlichen Werten dieses Festes.
Die Frage, ob der Film kitschig ist, lässt sich leicht beantworten. Ja, es gibt natürlich Szenen, die in die Kategorie „Schmalz“ fallen. Doch durch die Leichtigkeit werden die Tretminen umschifft, sodass „Last Christmas“ einfach Spaß macht. Fazit „Last Christmas“ zeigt sich facettenreich, bringt ernste Themen auf den Tisch und hat eine Hauptdarstellerin, die wie gemacht ist für die Rolle. „Last Christmas“ macht einfach Spaß!