Comic - Drama
LAURA
LAURAComic - Drama | mit: Guillem MarchBewertung:★★★★★ Guillem March kommt aus Spanien und ist in der Comic-Szene kein Unbekannter. Vor 23 Jahre begann er seine Karriere. Ein paar Jahre später gab er im Jahr 2008 sein Debüt bei "DC". Er hat u.a. bei den Reihen "Batman", "Detective Comics", "Gotham City Sirens", "Justice League" und "Harley Quinn" mitgewirkt. "Cross Cult" Fans werden sicherlich sein Werk "KARMEN" kennen. Warum "Laura" nun fünf von fünf Punkten von mir bekommen hat, erfahrt ihr ein Stück weiter unten. Handlung In dieser Momentaufnahme aus dem Leben und den Gedanken der 20-jährigen Laura erzählt Guillem March in der einfühlsamen und wunderschön illustrierten Weise, die ihn so auszeichnet, vom Schmerz einer unerwiderten Liebe und nagendem Selbstzweifel: Kann es sein, dass mit ihr etwas nicht stimmt? Oder muss Laura sich damit abfinden, dass junge Liebe nun einmal so ist? Und was, wenn sie einfach versucht, den Schmerz zu verarbeiten und ihr Leben weiterlebt?
Marchs Umgang mit seinen Figuren ist stets eingehend und respektvoll, und sowohl in den Dialogen als auch den Zeichnungen ungemein realistisch. BewertungKennt ihr das Gefühl, dass ihr ein Comic oder ein Buch liest und euch wohlfühlt?. Ihr euch mit den Charakteren perfekt auseinandersetzen könnt!? Die Handlung ist gar nicht mal so wichtig, es plätschert eigentlich nur vor sich hin. Aber, weil die Figuren so interessant sind, so viel Tiefgang mitbringen und einfach supergut beschrieben sind, sodass sie quasi zum Leben erweckt werden, ist das Gesamtpaket stimmig.
In "Laura" wird genau so etwas geschaffen. Es ist die Hauptdarstellerin, die normale Problem hat, die ein normales Leben führt, aber dennoch ist er da, der Widerstand. Irgendwas hält die junge Frau auf glücklich zu sein. Dem Grunde nach steht sie sich selbst im Weg, sie muss den Schalter nur umlegen und dann würde sie durchstarten. Aber die Blockaden im Kopf sind da, sie sind massiv. Der Leser wünscht es ihr einfach, dass ihr Traummann vorbei kommt, sie packt und mitreißt. Aber aufgrund der komplexen Beziehungen, gerade im Freundeskreis kommt es nicht dazu. Stattdessen versucht Laura sich nur zu erfinden.
Warum das Comic "Laura" so gut funktioniert, sind die galaktischen Zeichnungen. Sinnlich, erotisch und einfach nur schön. Hier wird eindeutig mit dem Leser gespielt. Und durch den ansprechenden Strich kommt noch anderes zum Vorschein. Sexismus. Wenn jemand, egal ob Mann oder Frau, nein sagt, dann ist das zu akzeptieren. Im vorliegenden Fall werden Grenzen überschritten. Diese tragen nicht gerade zum Selbstbewusstsein bei.
Und wer nicht genug hat, der bekommt noch Skizzen und weitere kleine Kurzgeschichten serviert. Nach dem Lesen, ich bin ehrlich, war ich durch die Intensität erschöpft und habe mir bis jetzt die Kurzgeschichten noch nicht zu Gemüte geführt. Ich werde es nachholen, versprochen. Fazit "Laura" hat mich in ihren Bann gezogen. Es ist eine unglaublich dichte Story, die sehr charakterstark daher kommt.
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Marchs Umgang mit seinen Figuren ist stets eingehend und respektvoll, und sowohl in den Dialogen als auch den Zeichnungen ungemein realistisch. BewertungKennt ihr das Gefühl, dass ihr ein Comic oder ein Buch liest und euch wohlfühlt?. Ihr euch mit den Charakteren perfekt auseinandersetzen könnt!? Die Handlung ist gar nicht mal so wichtig, es plätschert eigentlich nur vor sich hin. Aber, weil die Figuren so interessant sind, so viel Tiefgang mitbringen und einfach supergut beschrieben sind, sodass sie quasi zum Leben erweckt werden, ist das Gesamtpaket stimmig.
In "Laura" wird genau so etwas geschaffen. Es ist die Hauptdarstellerin, die normale Problem hat, die ein normales Leben führt, aber dennoch ist er da, der Widerstand. Irgendwas hält die junge Frau auf glücklich zu sein. Dem Grunde nach steht sie sich selbst im Weg, sie muss den Schalter nur umlegen und dann würde sie durchstarten. Aber die Blockaden im Kopf sind da, sie sind massiv. Der Leser wünscht es ihr einfach, dass ihr Traummann vorbei kommt, sie packt und mitreißt. Aber aufgrund der komplexen Beziehungen, gerade im Freundeskreis kommt es nicht dazu. Stattdessen versucht Laura sich nur zu erfinden.
Warum das Comic "Laura" so gut funktioniert, sind die galaktischen Zeichnungen. Sinnlich, erotisch und einfach nur schön. Hier wird eindeutig mit dem Leser gespielt. Und durch den ansprechenden Strich kommt noch anderes zum Vorschein. Sexismus. Wenn jemand, egal ob Mann oder Frau, nein sagt, dann ist das zu akzeptieren. Im vorliegenden Fall werden Grenzen überschritten. Diese tragen nicht gerade zum Selbstbewusstsein bei.
Und wer nicht genug hat, der bekommt noch Skizzen und weitere kleine Kurzgeschichten serviert. Nach dem Lesen, ich bin ehrlich, war ich durch die Intensität erschöpft und habe mir bis jetzt die Kurzgeschichten noch nicht zu Gemüte geführt. Ich werde es nachholen, versprochen. Fazit "Laura" hat mich in ihren Bann gezogen. Es ist eine unglaublich dichte Story, die sehr charakterstark daher kommt.