Comic - Mystery
Licht ins Dunkel
"Licht ins Dunkel" bekam ich das erste Mal im Rahmen des Gratis Comic Tags 2026 in die Hände. Mein Nachwuchs war sofort begeistert und äußerte den klaren Wunsch, die gesamte Geschichte nun unbedingt lesen zu wollen. Und wer kann einem solchen enthusiastischen Interesse schon widerstehen? Der Zeichner und Autor Steffen Gumpert hat hier offensichtlich etwas geschaffen, das Kinder fesselt und begeistert. Das Besondere an "Licht ins Dunkel" ist nicht nur die spannende Handlung, sondern auch die clevere Integration von kleinen Rätseln, die im gesamten Comic verstreut sind. Diese fördern nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern laden die jungen Leserinnen und Leser aktiv zum Mitmachen ein. Es ist eine Geschichte, die verspricht, die Neugier zu wecken und die Fantasie anzuregen, während sie gleichzeitig eine tiefere, möglicherweise sogar ein wenig gruselige, aber immer packende Erzählung entfaltet.
HANDLUNG
Der Schüler Rupert Rumpelstil will nur eines: endlich herausfinden, wo sein Vater geblieben ist, der vor ein paar Jahren spurlos aus seinem Leben verschwunden ist. Seine Mutter kann (oder will?) ihm dabei kaum helfen. Doch Rupert hat etwas, das alles verändert: eine besondere Gabe. Er kann Geister sehen! Mit klopfendem Herzen, scharfem Spürsinn und Kater Igor an seiner Seite folgt er jeder noch so kleinen Spur. Je näher er der Wahrheit kommt, desto deutlicher spürt er: In seiner Familie schlummert ein Geheimnis, das lange im Dunkeln verborgen lag – bis Rupert es ans Licht bringt.
KRITIK
Wenn man sich auf ein Comic einlässt, das eine etwas düstere Note hat und mit Geheimnissen und Geistern spielt, dann muss man schon eine gewisse Affinität zu solchen Geschichten mitbringen. "Licht ins Dunkel" bietet genau das: Eine Mischung aus einem spannenden Fall und Gruselelementen, die durchaus reizvoll ist, wenn man sich darauf einlassen kann. Der Spannungsbogen ist sehr gut konstruiert und hält die jungen Leserinnen und Leser definitiv bei der Stange. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und vor allem, was hinter dem Verschwinden von Ruperts Vater steckt. Diese Neugier wird durch die clever gestreuten Rätsel noch zusätzlich befeuert. Es ist nicht nur ein passives Leseerlebnis, sondern eine aktive Beteiligung, die gefordert wird. Wer genau hinschaut und mitdenkt, hat einen klaren Vorteil und wird für seine Aufmerksamkeit belohnt. Besonders bemerkenswert ist hierbei die Idee, einige Rätselfragen zu integrieren. Das ist eine sehr originelle und clevere Art, die Leser nicht nur zum Suchen, sondern auch zum kritischen Betrachten der visuellen Gestaltung anzuregen. Die Zeichnungen selbst sind detailreich und gleichzeitig frech, was perfekt zur kindlichen Zielgruppe passt. Sie sind nicht übermäßig kindlich, sondern haben einen gewissen Pfiff, der sie ansprechend macht. Der gesamte Zeichenstil ist ein absoluter Augenschmaus und trägt maßgeblich zur Immersion in diese spannende Welt bei. Die Art und Weise, wie Steffen Gumpert die Geschichte visualisiert, ist meisterhaft und verleiht den Charakteren und der Atmosphäre Leben.
FAZIT
"Licht ins Dunkel" ist ein herausragendes Comic, das es schafft, Spannung, Rätselspaß und eine ansprechende visuelle Gestaltung auf beeindruckende Weise zu vereinen. Es ist genau die Art von Werk, das man sich für den Nachwuchs wünscht, um die Lust am Lesen und Entdecken zu wecken. Die Geschichte um Rupert und sein Geheimnis ist packend erzählt, und die Rätsel sorgen für zusätzlichen Anreiz.
Copyright: Carlsen
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HANDLUNG
Der Schüler Rupert Rumpelstil will nur eines: endlich herausfinden, wo sein Vater geblieben ist, der vor ein paar Jahren spurlos aus seinem Leben verschwunden ist. Seine Mutter kann (oder will?) ihm dabei kaum helfen. Doch Rupert hat etwas, das alles verändert: eine besondere Gabe. Er kann Geister sehen! Mit klopfendem Herzen, scharfem Spürsinn und Kater Igor an seiner Seite folgt er jeder noch so kleinen Spur. Je näher er der Wahrheit kommt, desto deutlicher spürt er: In seiner Familie schlummert ein Geheimnis, das lange im Dunkeln verborgen lag – bis Rupert es ans Licht bringt.
KRITIK
Wenn man sich auf ein Comic einlässt, das eine etwas düstere Note hat und mit Geheimnissen und Geistern spielt, dann muss man schon eine gewisse Affinität zu solchen Geschichten mitbringen. "Licht ins Dunkel" bietet genau das: Eine Mischung aus einem spannenden Fall und Gruselelementen, die durchaus reizvoll ist, wenn man sich darauf einlassen kann. Der Spannungsbogen ist sehr gut konstruiert und hält die jungen Leserinnen und Leser definitiv bei der Stange. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und vor allem, was hinter dem Verschwinden von Ruperts Vater steckt. Diese Neugier wird durch die clever gestreuten Rätsel noch zusätzlich befeuert. Es ist nicht nur ein passives Leseerlebnis, sondern eine aktive Beteiligung, die gefordert wird. Wer genau hinschaut und mitdenkt, hat einen klaren Vorteil und wird für seine Aufmerksamkeit belohnt. Besonders bemerkenswert ist hierbei die Idee, einige Rätselfragen zu integrieren. Das ist eine sehr originelle und clevere Art, die Leser nicht nur zum Suchen, sondern auch zum kritischen Betrachten der visuellen Gestaltung anzuregen. Die Zeichnungen selbst sind detailreich und gleichzeitig frech, was perfekt zur kindlichen Zielgruppe passt. Sie sind nicht übermäßig kindlich, sondern haben einen gewissen Pfiff, der sie ansprechend macht. Der gesamte Zeichenstil ist ein absoluter Augenschmaus und trägt maßgeblich zur Immersion in diese spannende Welt bei. Die Art und Weise, wie Steffen Gumpert die Geschichte visualisiert, ist meisterhaft und verleiht den Charakteren und der Atmosphäre Leben.
FAZIT
"Licht ins Dunkel" ist ein herausragendes Comic, das es schafft, Spannung, Rätselspaß und eine ansprechende visuelle Gestaltung auf beeindruckende Weise zu vereinen. Es ist genau die Art von Werk, das man sich für den Nachwuchs wünscht, um die Lust am Lesen und Entdecken zu wecken. Die Geschichte um Rupert und sein Geheimnis ist packend erzählt, und die Rätsel sorgen für zusätzlichen Anreiz.
Copyright: Carlsen