Comic - Fantasy
Lucifer #1
Lucifer #1Comic - Fantasy | mit: Dan Watters, Max Fiumara, Sebastian Fiumara Bewertung:★★★★★ Der Comic „Lucifer“ spielt im Sandman Universum. Jenem Kosmos, der von keinem geringeren als Neil Gaiman erschaffen wurde und der bis heute ein echter Meilenstein des Fantasy-Genres ist. Beim Comic „Lucifer“ bleibt es nicht, denn der Panini Verlag veröffentlicht noch in diesem Jahr weitere Serien zu besagten Thema. Am 24. September erscheint „Bücher der Magie #1“, am 19. Novmeber „The Dreaming #1“ und am 17. Dezember „House of Whispers #1“. Handlung Lucifer war mit Gott nicht zufrieden und rebellierte gegen den Allmächtigen. Daraufhin wurde er aus dem Himmel geworfen und wurde nun zum Herrn der Hölle. Aber auch diese Zeit liegt hinter ihm, wie sonst auch alles. Er wird nun an einem außergewöhnlichen, bizarren Ort gefangen gehalten. Doch wie konnte er dorthin gelangen und das ohne seine Macht und Augenlicht!? Es scheint kein Entkommen zu geben.
Detektive John Decker versucht unterdessen in Los Angeles Verschwörern auf die Schliche zu kommen, die unbedingt Lucifer Morningstar töten wollen. Doch auch er trägt seinen eigenen Rucksack mit sich herum...
BewertungAn „Lucifer #1“ hat Neil Gaiman nicht mitgewirkt, sondern nur die Vorlage geliefert. Verantwortlich sind Dan Watters sowie die Brüder Sebastian und Max Fiumara, die insgesamt gesehen einen guten Job machen. Alleine die optische Inszenierung kann sich schon sehen lassen. Die Panels sind stimmig und sorgen für reichlich Atmosphäre, sodass der Leser schon eine gute Grundstimmung serviert bekommt. Dunkel und düster, genauso wie es auch die Geschichte ist.
Diese kommt nämlich inhaltlich sehr makaber und rau daher. Wer eher auf Blümchenwiesen steht, sollte einen großen Bogen um die Ausgabe machen. Wer Fan vom schwarzen Humor ist, wird mit reichlich Humor beschenkt, der einfach nur köstlich ist. Darüber hinaus gibt es reichlich Schicksalsschläge zu verdauen. Krebs ist das irdische Sprichwort für das Grauen auf Erden. Sehr treffend, wie ich finde. Also die Volkskrankheit Nummer eins so in Szene zu stellen.
Weiterhin können gute Wendungen für Überraschungsmomente sorgen. Ja, langweilig wird es nicht. Eher gegenteiliges ist der Fall, denn „Lucifer #1“ hat einen ansprechenden Spannungsbogen, der für ebenfalls für gute Stimmung sorgt. Nicht nur die Panels sorgen eben für eine dichte Atomsphäre, sondern auch die Handlung, die dramaturgisch gut in Szene gesetzt wurde.
Ob der Band für Neueinstiger gut ist? Joa, diese Frage kann nur mit einem Jein beantwortet werden, denn irgendwie sollte man doch wenigstens die Originalvorlage schon einmal gelesen haben, schließlich beruht „Lucifer“ eben auf dem Sandman-Universum. Fazit „Lucifer #1“ kommt makaber und atmosphärisch daher, sodass die Ausgabe Genre-Fans begeistern wird.
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Detektive John Decker versucht unterdessen in Los Angeles Verschwörern auf die Schliche zu kommen, die unbedingt Lucifer Morningstar töten wollen. Doch auch er trägt seinen eigenen Rucksack mit sich herum...
BewertungAn „Lucifer #1“ hat Neil Gaiman nicht mitgewirkt, sondern nur die Vorlage geliefert. Verantwortlich sind Dan Watters sowie die Brüder Sebastian und Max Fiumara, die insgesamt gesehen einen guten Job machen. Alleine die optische Inszenierung kann sich schon sehen lassen. Die Panels sind stimmig und sorgen für reichlich Atmosphäre, sodass der Leser schon eine gute Grundstimmung serviert bekommt. Dunkel und düster, genauso wie es auch die Geschichte ist.
Diese kommt nämlich inhaltlich sehr makaber und rau daher. Wer eher auf Blümchenwiesen steht, sollte einen großen Bogen um die Ausgabe machen. Wer Fan vom schwarzen Humor ist, wird mit reichlich Humor beschenkt, der einfach nur köstlich ist. Darüber hinaus gibt es reichlich Schicksalsschläge zu verdauen. Krebs ist das irdische Sprichwort für das Grauen auf Erden. Sehr treffend, wie ich finde. Also die Volkskrankheit Nummer eins so in Szene zu stellen.
Weiterhin können gute Wendungen für Überraschungsmomente sorgen. Ja, langweilig wird es nicht. Eher gegenteiliges ist der Fall, denn „Lucifer #1“ hat einen ansprechenden Spannungsbogen, der für ebenfalls für gute Stimmung sorgt. Nicht nur die Panels sorgen eben für eine dichte Atomsphäre, sondern auch die Handlung, die dramaturgisch gut in Szene gesetzt wurde.
Ob der Band für Neueinstiger gut ist? Joa, diese Frage kann nur mit einem Jein beantwortet werden, denn irgendwie sollte man doch wenigstens die Originalvorlage schon einmal gelesen haben, schließlich beruht „Lucifer“ eben auf dem Sandman-Universum. Fazit „Lucifer #1“ kommt makaber und atmosphärisch daher, sodass die Ausgabe Genre-Fans begeistern wird.