Comic - Drama
Madeleine, die Widerständige Teil #2 und #3
Ich nehme mir mal die Freiheit raus, dass ich beide Bände hier auf einmal betrachte. Das liegt einfach daran, dass die Geschichte sehr dicht ist und nahtlos übergeht. Die Handlungsbeschreibung ein Stück weiter unten ist dann aber nur vom dritten Abschnitt. Nicht, dass ich noch zu viele Spoiler absetze, das wäre schließlich nicht fair. Den ersten Teil hatte ich bereits unter die Lupe genommen. Und gerade habe ich auch noch festgestellt, dass ich dem ersten Band „nur“ vier von fünf Geek-Whisper-Sternen verliehen habe. Warum ich nun für die nächsten zwei die Bestnote vergeben habe und warum ich mich umso mehr auf den vierten Teil freue, verrate ich euch – wie immer – ein Stück weiter unten.
„Madeleine, die Widerständige“ Teil zwei kam bereits im August 2024 in die Läden, kommt auf 136 Seiten und erscheint natürlich im Hardcoverformat 23,5 × 32 cm. Teil drei kommt auf 128 Seiten, hat aber das gleiche Format wie der Vorgänger. Das Erscheinungsdatum war Oktober 2025.
Handlung
In eine Widerstandszelle eingeschleust, wird Madeleine – Codename „Rainer“ – in Aktions- und Geheimhaltungstaktiken geschult ... Mit ihren Kameraden, darunter Picpus, der wie sie in die Poesie verliebt ist, lässt uns die junge Frau den Alltag der Résistance mit einer nie dagewesenen dokumentarischen Genauigkeit erleben: von Agitation, Schulung und Ausbildung neuer Rekruten bis hin zu bewaffneten Überfällen. Sie erzählt sowohl von der Begegnung mit den Kameraden der berühmten Gruppe Manouchian als auch von der Freude über die Siege und die Dramatik der menschlichen Verluste...
Kritik
Das Leben von Madeleine Riffaud hat nicht gut begonnen, zumindest in ihren Augen war es in Anbetracht des Krieges schnell vorbei. Wo wir heute Studienfahrten unternehmen, hat sie sich dem bewaffneten Widerstand angeschlossen. Was sie dort erlebt hat, hat sie zu Papier bringen lassen bzw. hat es selbst geschrieben. Und was wir zu sehen bekommen, ist der komplette Wahnsinn des Krieges. Der Kampf gegen die Uniform prägt das Stadtbild von Paris. Brutalität auf beiden Seiten. Attentate auf deutsche Soldaten auf offener Straße und auf der anderen Seite schlimmste Folterungen. Es sind heftige Einblicke, die auch Jahrzehnte nach dem Krieg nachhallen, die uns wachrütteln, die unser Bewusstsein erweitern und uns stets ermahnen, dass Krieg nicht gut ist. Das vergessen wir leider allzu häufig bei all den vielen Nachrichtenmeldungen.
Am Beispiel von Madeleine Riffaud sehen wir, was es heißt, Widerstand zu leisten. Das eigene Leben zu geben für eine größere Sache. Es sind kleine Sternchen, die umgeworfen werden, die große Invasion von außen wurde vorbereitet. Ohne sie wäre der Widerstand wahrscheinlich umsonst gewesen und hätte zu viele Opfer gebracht. Doch das Schicksal stand auf der Seite der Befreier. Das Ende ist bekannt: Wir leben in einem friedvollen Europa.
Die Story nimmt uns mit. Sie zeigt uns erste Aktionen gegen die Besatzer. Und dann kommt das Attentat, die Verhaftung und schließlich die Folter. Die unerträgliche Folter, die sehr brutal daherkommt. Sie ist nichts für schwache Nerven. Hier zeigt Madeleine Riffaud auch inneren Widerstand, sie lässt sich nicht brechen. Darum habe ich mich auch dazu entschieden, beide Teile zusammenzubringen, weil genau diese Thematik fließend übergeht. Die Zeichnungen vermitteln ebenfalls dieses düstere Bild, aber auch die Hoffnung auf eine bessere Zeit.
Fazit
Die Geschichte zieht magisch an, vermittelt die Dramatik und den Wahnsinn der damaligen Zeit. Sie weckt das Bewusstsein – zum Glück leben wir heute freundschaftlich nebeneinander ...
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„Madeleine, die Widerständige“ Teil zwei kam bereits im August 2024 in die Läden, kommt auf 136 Seiten und erscheint natürlich im Hardcoverformat 23,5 × 32 cm. Teil drei kommt auf 128 Seiten, hat aber das gleiche Format wie der Vorgänger. Das Erscheinungsdatum war Oktober 2025.
Handlung
In eine Widerstandszelle eingeschleust, wird Madeleine – Codename „Rainer“ – in Aktions- und Geheimhaltungstaktiken geschult ... Mit ihren Kameraden, darunter Picpus, der wie sie in die Poesie verliebt ist, lässt uns die junge Frau den Alltag der Résistance mit einer nie dagewesenen dokumentarischen Genauigkeit erleben: von Agitation, Schulung und Ausbildung neuer Rekruten bis hin zu bewaffneten Überfällen. Sie erzählt sowohl von der Begegnung mit den Kameraden der berühmten Gruppe Manouchian als auch von der Freude über die Siege und die Dramatik der menschlichen Verluste...
Kritik
Das Leben von Madeleine Riffaud hat nicht gut begonnen, zumindest in ihren Augen war es in Anbetracht des Krieges schnell vorbei. Wo wir heute Studienfahrten unternehmen, hat sie sich dem bewaffneten Widerstand angeschlossen. Was sie dort erlebt hat, hat sie zu Papier bringen lassen bzw. hat es selbst geschrieben. Und was wir zu sehen bekommen, ist der komplette Wahnsinn des Krieges. Der Kampf gegen die Uniform prägt das Stadtbild von Paris. Brutalität auf beiden Seiten. Attentate auf deutsche Soldaten auf offener Straße und auf der anderen Seite schlimmste Folterungen. Es sind heftige Einblicke, die auch Jahrzehnte nach dem Krieg nachhallen, die uns wachrütteln, die unser Bewusstsein erweitern und uns stets ermahnen, dass Krieg nicht gut ist. Das vergessen wir leider allzu häufig bei all den vielen Nachrichtenmeldungen.
Am Beispiel von Madeleine Riffaud sehen wir, was es heißt, Widerstand zu leisten. Das eigene Leben zu geben für eine größere Sache. Es sind kleine Sternchen, die umgeworfen werden, die große Invasion von außen wurde vorbereitet. Ohne sie wäre der Widerstand wahrscheinlich umsonst gewesen und hätte zu viele Opfer gebracht. Doch das Schicksal stand auf der Seite der Befreier. Das Ende ist bekannt: Wir leben in einem friedvollen Europa.
Die Story nimmt uns mit. Sie zeigt uns erste Aktionen gegen die Besatzer. Und dann kommt das Attentat, die Verhaftung und schließlich die Folter. Die unerträgliche Folter, die sehr brutal daherkommt. Sie ist nichts für schwache Nerven. Hier zeigt Madeleine Riffaud auch inneren Widerstand, sie lässt sich nicht brechen. Darum habe ich mich auch dazu entschieden, beide Teile zusammenzubringen, weil genau diese Thematik fließend übergeht. Die Zeichnungen vermitteln ebenfalls dieses düstere Bild, aber auch die Hoffnung auf eine bessere Zeit.
Fazit
Die Geschichte zieht magisch an, vermittelt die Dramatik und den Wahnsinn der damaligen Zeit. Sie weckt das Bewusstsein – zum Glück leben wir heute freundschaftlich nebeneinander ...