Filme - Filmmusical
Mamma Mia 2: Here We Go Again
Mamma Mia 2: Here We Go AgainFilme - Filmmusical | mit: Amanda Seyfried, Lily JamesBewertung:★★★★★ Der erste Teil von „Mamma Mia“ kostete wenig und brachte viel ein. Da stellt sich meistens nicht die Frage nach einem zweiten Teil, sondern er ist unter diesen Umständen sofort in Planung. Das es dann doch ganze 10 Jahre gedauert hat, verwunderte mich schon. Zumal die lange Planungsphase nicht zu einem ausgewogenen Drehbuch geführt hat und vom Niveau her meilenweit vom ersten Teil entfernt ist. Im Gesamten ist den Produzenten daher auch nur ein durchschnittliches Musical gelungen. Handlung „Mamma Mia 2“ setzt die Handlung nach dem Tod von Donna (Meryl Streep) fort. Sophie (Amanda Seyfried) hat das alte Hotel ihrer Mutter auf der fiktiven Insel Kalokairi verschönert. Zur großen Neueröffnung soll es zur ganz großen Sause kommen, doch die Sterne stehen denkbar schlecht. Sophies Freund will lieber in New York leben, ein Teil ihrer Väter kann nicht zur Eröffnung kommen und dann soll auch noch ein Sturm aufziehen. Zum Glück hatte die junge Dame eine starke Mutter und die Erinnerungen, wie Donna ihre ersten Schritte gemeistert hat, sorgen für die nötige Stärke. Trailer BewertungEs ist doch wieder sehr erstaunlich, dass die Inszenierung der Stimmung uns in bestimmte Richtungen lenkt. In einigen anderen Versionen würde die gute Donna sicherlich an den Pranger gestellt werden, wenn sie mit drei Typen gleichzeitig etwas hat. In „Mamma Mia“ hingegen ist es die romantische Offenbarung der ganz großen sinnlichen Frau, die sich, das Leben und eben einige Männer liebt. Für die positive Ausrichtung hat im ersten Teil noch der Soundtrack, das Bühnenbild, der Tanz und eine hervorragende Meryl Streep gesorgt. Eine große Hürde, die „Mamma Mia 2“ nur bedingt erfüllt.
An Lily James hat es nicht gelegen, denn sie schafft es, dass man Streep vergisst. Sicherlich kommt an die Hollywoodgröße keiner heran, aber James spielt frisch auf und verzückt das Publikum. Es ist jedoch ein wenig schade, dass die ABBA-Songs aus der zweiten Reihe verstärkt hervorgeholt werden. Das ältere Publikum unter uns, die damals noch jeden Song der Gruppe gehört haben, werden auch diese Lieder kennen und lieben, aber meine Generation kennt nur die Standardwerke und somit geht ein Stück weit Intensität mit dem Streifen verloren. Wenn die bekannteren Stücke aus dem ersten Teil wieder aufgegriffen werden, dreht sich jedoch wieder die Stimmung und jung und alt können zusammen auf dem Sofa schaukeln.
Die Story zieht den Zuschauer auf den Boden der Tatsachen, die da lauten, dass keine neuen Informationen kommen. Egal über was erzählt wird, es gibt keinen Überraschungsmoment. Auch die Katastrophen wirken nicht nur konstruiert, sondern sie sind es auch. Um Mitfiebern zu können benötigt es starke Handlungsstränge, doch die sind entweder nicht vorhanden, weil wir bereits alles wissen oder weil eine Hoteleröffnung nicht gerade das Nonplusultra ist.
Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass meine Schwiegermutter und Mutter den Film im Kino gesehen haben und beide begeistert waren und Spaß hatten. Fans und da meine ich wirklich Anhänger des ersten Teils werden also wieder auf ihre Kosten kommen.
Fazit „Mamma Mia 2: Here We Go Again“ ist filmisch eine durchschnittliche Fortsetzung. Dennoch werden begeisterte Anhänger des ersten Teils wieder ihr Glück finden.
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An Lily James hat es nicht gelegen, denn sie schafft es, dass man Streep vergisst. Sicherlich kommt an die Hollywoodgröße keiner heran, aber James spielt frisch auf und verzückt das Publikum. Es ist jedoch ein wenig schade, dass die ABBA-Songs aus der zweiten Reihe verstärkt hervorgeholt werden. Das ältere Publikum unter uns, die damals noch jeden Song der Gruppe gehört haben, werden auch diese Lieder kennen und lieben, aber meine Generation kennt nur die Standardwerke und somit geht ein Stück weit Intensität mit dem Streifen verloren. Wenn die bekannteren Stücke aus dem ersten Teil wieder aufgegriffen werden, dreht sich jedoch wieder die Stimmung und jung und alt können zusammen auf dem Sofa schaukeln.
Die Story zieht den Zuschauer auf den Boden der Tatsachen, die da lauten, dass keine neuen Informationen kommen. Egal über was erzählt wird, es gibt keinen Überraschungsmoment. Auch die Katastrophen wirken nicht nur konstruiert, sondern sie sind es auch. Um Mitfiebern zu können benötigt es starke Handlungsstränge, doch die sind entweder nicht vorhanden, weil wir bereits alles wissen oder weil eine Hoteleröffnung nicht gerade das Nonplusultra ist.
Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass meine Schwiegermutter und Mutter den Film im Kino gesehen haben und beide begeistert waren und Spaß hatten. Fans und da meine ich wirklich Anhänger des ersten Teils werden also wieder auf ihre Kosten kommen.
Fazit „Mamma Mia 2: Here We Go Again“ ist filmisch eine durchschnittliche Fortsetzung. Dennoch werden begeisterte Anhänger des ersten Teils wieder ihr Glück finden.