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Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU April 2019
Achtung dieser Text enthält viele Spoiler!
Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU April 2019
Die Welt schaut auf Marvel besser gesagt, sie geht ins Kino, denn der neue Blockbuster „Avengers Endgame“ ist Ende April in den Filmpalästen gestartet. Ein absolutes Muss für jeden Geek. Natürlich hat auch der Panini Verlag eine offizielle Vorgeschichte in die Läden gebracht, die wir gleichermaßen mit den übrigen Heften in diesem Artikel vorstellen möchten.
Avengers: Endgame – Die offizielle Vorgeschichte zum Film
Diese Art von Heften steht seit Beginn dieser Kategorie stark in der Kritik. Oftmals sind die Zeichnungen nicht gut und einen wirklichen Mehrwert beinhalten sie nicht. In diesem Fall sind die Zeichnungen ansehnlich, gar gut und gehören mit zum oberen Drittel der Marvel-Panel-Kunst. Inhaltlich gesehen, ist das Comic eine Abhandlung des ersten Teils. Was ich allerdings nicht so schlimm fand, denn ich hatte meinen Spaß. Gerade die Unterhaltung zwischen den Guardians und Thor sind genial. Ob man dafür nun sein Taschengeld ausgeben muss, muss jeder für sich entscheiden. Ich habe mir persönlich gesagt, dass ich als Sammler alle Vorgeschichten in meinem Schrank haben möchte.
Fazit: Schaut gut aus, Inhalt ist bekannt und dennoch habe ich gelacht!
Deadpool # 4
Wade hat es wieder einmal gemacht, er hat der Königin „Jenny aus dem Sumpf“ sein Ja-Wort gegeben. Natürlich geht das nicht gut, denn kurze Zeit später schlägt er endlich seinem Ziel den Kopf ab und wird von einer ganzen Meute aus Weirdworld gejagt. Weirdworld!? Nicht alle werden dieses kleine Fleckchen kennen, dass sich aktuell im Bermudadreieck befindet, kennen. Es taucht immer mal wieder auf, zuletzt im Crossover „Secret Empire“. Es ist einfach eine Fantasywelt, die abseits der üblichen Realität läuft. Deadpool ist da natürlich ein guter Aufhänger um kurzen Prozess zu machen und mit seinen Sprüchen und Gags den Laden aufzumischen.
Im zweiten Comic jagen Cables New Mutants ihren Gegner, der zu einem mächtigen Wesen herangewachsen ist. Ein paar kleine Zeitsprünge am Anfang zeigen, wie er einen „Cable-Arm“ erhalten hat und nun mächtig auf den Putz hauen kann. Zum Ende gibt es die Verbrüderung .
Fazit: Deadpool war (natürlich) lustig und die Story um Cable nimmt seinen erwarteten Lauf. Solide aber nichts Spektakuläres.
Aussicht:Wade versucht weiterhin der Marvel-Welt seinen Stempel aufzudrücken!
Spider-Man # 4
Im ersten US-Comic schwingt der Netzspinner mit einem schwarzen Kostüm durchs Bild. Der Fan erkennt sofort, dass es sich um eine alte Story handelt, die inhaltlich ein wenig mehr Stoff erhält. Erkennen, dass es eben keine Handlung aus dem aktuellen Kosmos ist, kann der Leser dies an der Tatsache, dass Peter Parker mit Black Cat zusammen ist. Es ist schön zu sehen, dass ein einfacher Junge von der Straße den großen Spider-Man schlussendlich rettet, zumindest einen großen Teil dazu beiträgt. Die zweite Ausgabe innerhalb der laufenden Nummer vier zeigt uns die Geschehnisse des aktuellen Storylaufs. In diesem nimmt Boomerang seinen neuen Mitbewohner Peter Parker in die Bar ohne Namen mit. Die berühmt und berüchtigte Bar der Superschurken. Es kommt immer mal wieder vor, dass sie von der Bildfläche verschwindet, doch sie kommt – wie die Helden – immer wieder. Aktuell findet in besagter Kneipe ein „Wer kennt Spider-Man am besten Quiz“ statt. Natürlich kann Parker ganz groß auftrumpfen mit seinem neuen besten (wohl eher nicht oder noch nicht?) Freund. Am Ende erteilt jedoch Bürgermeister Fisk einen Mordauftrag und beide Hauptprotagonisten kommen somit automatisch auf die Fahndungsliste der Superschurken.
Fazit: Gelungene Ausgabe. Quasi eine geteilte Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die recht ansehnlich zu lesen ist.
Aussicht:Na, können sich Peter Parker und Boomerang aus der Bar ohne Namen befreien und das Komplott gegen Boomerang abwenden?
Avengers #4
actionlastige Kampf gegen die Alieninvasoren gewonnen wird. Und er wird nur gewonnen, weil sich alle Teammitglieder geistig zusammenschließen. Es ertönt natürlich der Schlachtruf „Avengers sammeln“ und Loki liegt im Übrigen in Ketten. Das zweite Kapitel entführt uns in die Steinzeit oder irgendeine andere Urzeit. Auf jeden Fall gibt es nur wenig Leute die sprechen können und der Rest der Bevölkerung jagt Mammuts und lebt in Höhlen. Nur einer nicht, der im Laufe der Handlung Rider genannt wird und bald auf einem brennenden Mammut sitzt und gegen ein anderes sprechendes Wesen kämpft. Die Rede ist von Wendigo. Eine Figur die bereits im Jahr 1973 im Heft „Incredible Hulk #162“ eingeführt worden ist. Am Ende zeigen sich noch Odin und Lad Phoenix und rekrutieren den Rider für ihr neues Team.
Fazit: Endlich ist die Neugründung abgeschlossen. Eine beachtliche Drohkulisse wurde aufgebaut, die dann doch irgendwie schnell besiegt wurde. Die viele Action hat sich einfach zu sehr auf die Zeichnungen ausgewirkt und die kompletten letzten Ausgaben überlagert, sodass der optische Anblick doch recht anstrengend war. Dennoch ist die Zusammensetzung der alten und neuen Mitglieder der Avengers eine interessante Mischung. Außerdem haben mir die Hintergrundinfos zur Entstehung der Erde und der vielen Helden gefallen.
Aussicht:Neues Abenteuer für das Team und ein neues Hauptquartier. Letzteres könnte aber schon wieder von Namor versenkt werden…
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Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU April 2019
Die Welt schaut auf Marvel besser gesagt, sie geht ins Kino, denn der neue Blockbuster „Avengers Endgame“ ist Ende April in den Filmpalästen gestartet. Ein absolutes Muss für jeden Geek. Natürlich hat auch der Panini Verlag eine offizielle Vorgeschichte in die Läden gebracht, die wir gleichermaßen mit den übrigen Heften in diesem Artikel vorstellen möchten.
Avengers: Endgame – Die offizielle Vorgeschichte zum Film
Diese Art von Heften steht seit Beginn dieser Kategorie stark in der Kritik. Oftmals sind die Zeichnungen nicht gut und einen wirklichen Mehrwert beinhalten sie nicht. In diesem Fall sind die Zeichnungen ansehnlich, gar gut und gehören mit zum oberen Drittel der Marvel-Panel-Kunst. Inhaltlich gesehen, ist das Comic eine Abhandlung des ersten Teils. Was ich allerdings nicht so schlimm fand, denn ich hatte meinen Spaß. Gerade die Unterhaltung zwischen den Guardians und Thor sind genial. Ob man dafür nun sein Taschengeld ausgeben muss, muss jeder für sich entscheiden. Ich habe mir persönlich gesagt, dass ich als Sammler alle Vorgeschichten in meinem Schrank haben möchte.
Fazit: Schaut gut aus, Inhalt ist bekannt und dennoch habe ich gelacht!
Deadpool # 4
Wade hat es wieder einmal gemacht, er hat der Königin „Jenny aus dem Sumpf“ sein Ja-Wort gegeben. Natürlich geht das nicht gut, denn kurze Zeit später schlägt er endlich seinem Ziel den Kopf ab und wird von einer ganzen Meute aus Weirdworld gejagt. Weirdworld!? Nicht alle werden dieses kleine Fleckchen kennen, dass sich aktuell im Bermudadreieck befindet, kennen. Es taucht immer mal wieder auf, zuletzt im Crossover „Secret Empire“. Es ist einfach eine Fantasywelt, die abseits der üblichen Realität läuft. Deadpool ist da natürlich ein guter Aufhänger um kurzen Prozess zu machen und mit seinen Sprüchen und Gags den Laden aufzumischen.
Im zweiten Comic jagen Cables New Mutants ihren Gegner, der zu einem mächtigen Wesen herangewachsen ist. Ein paar kleine Zeitsprünge am Anfang zeigen, wie er einen „Cable-Arm“ erhalten hat und nun mächtig auf den Putz hauen kann. Zum Ende gibt es die Verbrüderung .
Fazit: Deadpool war (natürlich) lustig und die Story um Cable nimmt seinen erwarteten Lauf. Solide aber nichts Spektakuläres.
Aussicht:Wade versucht weiterhin der Marvel-Welt seinen Stempel aufzudrücken!
Spider-Man # 4
Im ersten US-Comic schwingt der Netzspinner mit einem schwarzen Kostüm durchs Bild. Der Fan erkennt sofort, dass es sich um eine alte Story handelt, die inhaltlich ein wenig mehr Stoff erhält. Erkennen, dass es eben keine Handlung aus dem aktuellen Kosmos ist, kann der Leser dies an der Tatsache, dass Peter Parker mit Black Cat zusammen ist. Es ist schön zu sehen, dass ein einfacher Junge von der Straße den großen Spider-Man schlussendlich rettet, zumindest einen großen Teil dazu beiträgt. Die zweite Ausgabe innerhalb der laufenden Nummer vier zeigt uns die Geschehnisse des aktuellen Storylaufs. In diesem nimmt Boomerang seinen neuen Mitbewohner Peter Parker in die Bar ohne Namen mit. Die berühmt und berüchtigte Bar der Superschurken. Es kommt immer mal wieder vor, dass sie von der Bildfläche verschwindet, doch sie kommt – wie die Helden – immer wieder. Aktuell findet in besagter Kneipe ein „Wer kennt Spider-Man am besten Quiz“ statt. Natürlich kann Parker ganz groß auftrumpfen mit seinem neuen besten (wohl eher nicht oder noch nicht?) Freund. Am Ende erteilt jedoch Bürgermeister Fisk einen Mordauftrag und beide Hauptprotagonisten kommen somit automatisch auf die Fahndungsliste der Superschurken.
Fazit: Gelungene Ausgabe. Quasi eine geteilte Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die recht ansehnlich zu lesen ist.
Aussicht:Na, können sich Peter Parker und Boomerang aus der Bar ohne Namen befreien und das Komplott gegen Boomerang abwenden?
Avengers #4
actionlastige Kampf gegen die Alieninvasoren gewonnen wird. Und er wird nur gewonnen, weil sich alle Teammitglieder geistig zusammenschließen. Es ertönt natürlich der Schlachtruf „Avengers sammeln“ und Loki liegt im Übrigen in Ketten. Das zweite Kapitel entführt uns in die Steinzeit oder irgendeine andere Urzeit. Auf jeden Fall gibt es nur wenig Leute die sprechen können und der Rest der Bevölkerung jagt Mammuts und lebt in Höhlen. Nur einer nicht, der im Laufe der Handlung Rider genannt wird und bald auf einem brennenden Mammut sitzt und gegen ein anderes sprechendes Wesen kämpft. Die Rede ist von Wendigo. Eine Figur die bereits im Jahr 1973 im Heft „Incredible Hulk #162“ eingeführt worden ist. Am Ende zeigen sich noch Odin und Lad Phoenix und rekrutieren den Rider für ihr neues Team.
Fazit: Endlich ist die Neugründung abgeschlossen. Eine beachtliche Drohkulisse wurde aufgebaut, die dann doch irgendwie schnell besiegt wurde. Die viele Action hat sich einfach zu sehr auf die Zeichnungen ausgewirkt und die kompletten letzten Ausgaben überlagert, sodass der optische Anblick doch recht anstrengend war. Dennoch ist die Zusammensetzung der alten und neuen Mitglieder der Avengers eine interessante Mischung. Außerdem haben mir die Hintergrundinfos zur Entstehung der Erde und der vielen Helden gefallen.
Aussicht:Neues Abenteuer für das Team und ein neues Hauptquartier. Letzteres könnte aber schon wieder von Namor versenkt werden…