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Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezember 2018
Achtung dieser Text enthält viele Spoiler!
Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezmber 2018
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und im Hause Marvel steht alles auf Ende. Oder auf Anfang. Je nachdem wie man es sehen will. Der Neustart steht kurz bevor, daher behandeln wir hier noch einmal den Abschluss vom letzten Neustart…
Deadpool #30
Beginnen wir mit meinem Liebling: Deadpool! Der befördert Gerry Duggan mit einem Tritt aus seinem Sportwagen. Die beiden hatten somit kein Happy End und das beim letzten Deadpool-Comic von Gerry. Aber seien wir ehrlich, so etwas gibt es beim kanadischen Söldner auch nicht. Zumindest nicht im klassischen Sinn. Darum treten Captain Amerika und Preston gegen den Mann mit der großen Klappe an. Wie gesagt, er kann nicht mit Leuten länger klar kommen. Die Auseinandersetzung ruft sogar einen Flugzeugabsturz herbei, nur weil der Titelheld in die Luft ballert. Das Glück ist einfach nicht auf seiner Seite. Zum Ende hin kommt es aber zu einer großen Überraschung, denn Deadpool beweist, dass sein Herz doch am rechten Fleck sitzt und er begeht geistigen Selbstmord. Dieser wird optisch toll in Szene gesetzt und so treten noch einmal ein paar tolle Erinnerungen der letzten Monate/Jahre zum Vorschein, die stilecht mit einer riesigen Summe ausgelöscht werden. Da er nichts mehr im Kopf hat und ein Pflegefall geworden ist, kann er nicht verurteilt werden und kommt in die Klapse. Was folgt? Natürlich der Ausbruch!
Fazit:Witzige und tiefsinnige Abschiedsausgabe von Gerry Duggan, der ein dickes Deadpool-Universum erschaffen hat. Gemeint sind damit die vielen Nebenfiguren (Emily Preston, Scott Adsit, Tochter usw.), die für mehr Handlung gesorgt haben. Im Januar übernehmen Skottie Young (Autor) und der deutsche Zeichner Nic Klein.
Champions - Avengers Special
Die Champions… Da war doch was! Ja, die neue junge Heldentruppe gibt es auch noch. Ab Februar 2019 wird es sie nicht mehr in Heftform geben, sondern in einem eigenen Sammelband. Panini liefet mit dem Special das Ende nach, damit die Story für die deutschen Fans nicht offen stehen bleibt. Der Dezember ist nicht nur der Jahresabschluss, sondern auch der Beginn von etwas Neuem. Unter dieser Prämisse dürfen sich auch die Champions gebührend verabschieden.
Vision dachte, dass seine Tochter Viv im letzten Crossover mit den Avengers gestorben ist. Daraufhin baute er sich eine neue Tochter. Doch die Original Viv, die im Übrigen ein richtiger Mensch geworden ist, kehrte zurück und so hatte Vision zwei Töchter. Es dauert nicht lange bis die Sache aus dem Ruder gelaufen ist, weil ein Computervirus die synthetischen Körper von Vater und Tochter befallen hatte. Daraufhin kam es zur Auseinandersetzung der Geschwister, den die menschliche Viv für sich entscheiden konnte. In einer letzten Heldentat gab sie allerdings ihre Menschlichkeit auf und schlüpfte in den Körper ihrer hirntoten Schwester. Im Ergebnis gibt es die Viv nun wie gewohnt zu sehen.
Zwischendurch gab es natürlich ein Abenteuer für die restlichen Champions. Das wurde aber schnell überstanden. Die Gruppe machte sich zudem Gedanken über die Zusammenarbeit und neue Mitglieder. Sie rekrutierten Falcon, Patriot und Red Locust. Interessant waren die Gespräche, ob man die neue Viv im Team aufnehmen sollte. Zu guter Letzt gab es mit Cyclops noch einen Abgang.
Fazit:Die Champions setzen ebenfalls einen Schlussstrich vor dem Neustart und punkten mit Gruppendynamik.
Avengers # 33
Die Story ist schnell erzählt: Ein Pokerspiel gegen Grandmaster brachte die Wende, die Erde ist wieder an ihrem richtigen Ort, es ist wohl der größte Triumph der Avenger, Challenger ist wieder gefangen und es gibt eine neue Startur. So plump kann man die Geschichte umreißen. Viel Action mit einigen tiefgründigen Höhepunkten, wie zum Beispiel die Rückkehr vom Original Hulk oder der propagierte Teamgedanke. Auf der letzten Seite gab es dann noch einmal einen Blick in die Zukunft, eine Vorschau auf die neue Nummer eins, die Panini im Januar 2019 in die Läden bringt.
Fazit:Obwohl ich mich recht kurz gehalten habe und alles nur lapidar umrissen habe, hat mir die Handlung „Der letzte Kampf“ gefallen. Wie bereits geschrieben hatte sie viel Action und legte den Grundstein für das neue Marvel-Universum.
Spider-Man #30 und #31
In der Abschlussgeschichte von Spider-Man überschlagen sich die Ereignisse. Kurz geschildert: Norman Osborn, Carnage und der grüne Kobold in einer Person greifen den Netzschwinger und sein Team an. Es kommt zu vielen Auseinandersetzungen, die natürlich schlussendlich Peter Parker für sich entscheiden kann. Er nutzt eine List um nur gegen den grünen Sobald anzutreten, denn gegen Carnage hätte er keine Change gehabt. Doch bei den Kämpfen stirbt Agent Anti-Venom (Flash Thompson). Ein herber Verlust, der mit einer emotionalen Beerdigung einen würdigen Abschluss findet. Die Nebenhandlungen sind zudem nicht zu verachten. Octavius kämpft zum Beispiel genauso wie Venom an Spider-Mans Seite, J. Jonah Jameson unterstützt Peter nun vollkommen und eine gewisse Mary Jane Watson sagt ebenfalls „Hallo“. Zwischen Parker und MJ funkt es auch gleich. Sie will ihn dann doch nicht, weil sie nicht mit dem Netzschwinger liiert sein kann. Außerdem ist die Familiensaga der Osborns nicht zu vernachlässigen.
Etwas traurig stimmt der Abgang von Dan Slott, der seit 2008 zur Autoren-Crew gehört und ab dem Jahr 2010 als alleiniger Verantwortlicher die Events „Das Ende der Welt“, „Spider-Island“, „Spider-Verse“ oder „Die Klon-Verschwörung“ auf die Beine stellte.
Fazit:Zwei Hefte mit über 176 Seiten! Ein deftiges Ende, welches großen Spaß gemacht hat! An diesem Niveau muss sich das neue Kreativteam um Nick Spencer und Ryan Ottley messen lassen.
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Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezmber 2018
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und im Hause Marvel steht alles auf Ende. Oder auf Anfang. Je nachdem wie man es sehen will. Der Neustart steht kurz bevor, daher behandeln wir hier noch einmal den Abschluss vom letzten Neustart…
Deadpool #30
Beginnen wir mit meinem Liebling: Deadpool! Der befördert Gerry Duggan mit einem Tritt aus seinem Sportwagen. Die beiden hatten somit kein Happy End und das beim letzten Deadpool-Comic von Gerry. Aber seien wir ehrlich, so etwas gibt es beim kanadischen Söldner auch nicht. Zumindest nicht im klassischen Sinn. Darum treten Captain Amerika und Preston gegen den Mann mit der großen Klappe an. Wie gesagt, er kann nicht mit Leuten länger klar kommen. Die Auseinandersetzung ruft sogar einen Flugzeugabsturz herbei, nur weil der Titelheld in die Luft ballert. Das Glück ist einfach nicht auf seiner Seite. Zum Ende hin kommt es aber zu einer großen Überraschung, denn Deadpool beweist, dass sein Herz doch am rechten Fleck sitzt und er begeht geistigen Selbstmord. Dieser wird optisch toll in Szene gesetzt und so treten noch einmal ein paar tolle Erinnerungen der letzten Monate/Jahre zum Vorschein, die stilecht mit einer riesigen Summe ausgelöscht werden. Da er nichts mehr im Kopf hat und ein Pflegefall geworden ist, kann er nicht verurteilt werden und kommt in die Klapse. Was folgt? Natürlich der Ausbruch!
Fazit:Witzige und tiefsinnige Abschiedsausgabe von Gerry Duggan, der ein dickes Deadpool-Universum erschaffen hat. Gemeint sind damit die vielen Nebenfiguren (Emily Preston, Scott Adsit, Tochter usw.), die für mehr Handlung gesorgt haben. Im Januar übernehmen Skottie Young (Autor) und der deutsche Zeichner Nic Klein.
Champions - Avengers Special
Die Champions… Da war doch was! Ja, die neue junge Heldentruppe gibt es auch noch. Ab Februar 2019 wird es sie nicht mehr in Heftform geben, sondern in einem eigenen Sammelband. Panini liefet mit dem Special das Ende nach, damit die Story für die deutschen Fans nicht offen stehen bleibt. Der Dezember ist nicht nur der Jahresabschluss, sondern auch der Beginn von etwas Neuem. Unter dieser Prämisse dürfen sich auch die Champions gebührend verabschieden.
Vision dachte, dass seine Tochter Viv im letzten Crossover mit den Avengers gestorben ist. Daraufhin baute er sich eine neue Tochter. Doch die Original Viv, die im Übrigen ein richtiger Mensch geworden ist, kehrte zurück und so hatte Vision zwei Töchter. Es dauert nicht lange bis die Sache aus dem Ruder gelaufen ist, weil ein Computervirus die synthetischen Körper von Vater und Tochter befallen hatte. Daraufhin kam es zur Auseinandersetzung der Geschwister, den die menschliche Viv für sich entscheiden konnte. In einer letzten Heldentat gab sie allerdings ihre Menschlichkeit auf und schlüpfte in den Körper ihrer hirntoten Schwester. Im Ergebnis gibt es die Viv nun wie gewohnt zu sehen.
Zwischendurch gab es natürlich ein Abenteuer für die restlichen Champions. Das wurde aber schnell überstanden. Die Gruppe machte sich zudem Gedanken über die Zusammenarbeit und neue Mitglieder. Sie rekrutierten Falcon, Patriot und Red Locust. Interessant waren die Gespräche, ob man die neue Viv im Team aufnehmen sollte. Zu guter Letzt gab es mit Cyclops noch einen Abgang.
Fazit:Die Champions setzen ebenfalls einen Schlussstrich vor dem Neustart und punkten mit Gruppendynamik.
Avengers # 33
Die Story ist schnell erzählt: Ein Pokerspiel gegen Grandmaster brachte die Wende, die Erde ist wieder an ihrem richtigen Ort, es ist wohl der größte Triumph der Avenger, Challenger ist wieder gefangen und es gibt eine neue Startur. So plump kann man die Geschichte umreißen. Viel Action mit einigen tiefgründigen Höhepunkten, wie zum Beispiel die Rückkehr vom Original Hulk oder der propagierte Teamgedanke. Auf der letzten Seite gab es dann noch einmal einen Blick in die Zukunft, eine Vorschau auf die neue Nummer eins, die Panini im Januar 2019 in die Läden bringt.
Fazit:Obwohl ich mich recht kurz gehalten habe und alles nur lapidar umrissen habe, hat mir die Handlung „Der letzte Kampf“ gefallen. Wie bereits geschrieben hatte sie viel Action und legte den Grundstein für das neue Marvel-Universum.
Spider-Man #30 und #31
In der Abschlussgeschichte von Spider-Man überschlagen sich die Ereignisse. Kurz geschildert: Norman Osborn, Carnage und der grüne Kobold in einer Person greifen den Netzschwinger und sein Team an. Es kommt zu vielen Auseinandersetzungen, die natürlich schlussendlich Peter Parker für sich entscheiden kann. Er nutzt eine List um nur gegen den grünen Sobald anzutreten, denn gegen Carnage hätte er keine Change gehabt. Doch bei den Kämpfen stirbt Agent Anti-Venom (Flash Thompson). Ein herber Verlust, der mit einer emotionalen Beerdigung einen würdigen Abschluss findet. Die Nebenhandlungen sind zudem nicht zu verachten. Octavius kämpft zum Beispiel genauso wie Venom an Spider-Mans Seite, J. Jonah Jameson unterstützt Peter nun vollkommen und eine gewisse Mary Jane Watson sagt ebenfalls „Hallo“. Zwischen Parker und MJ funkt es auch gleich. Sie will ihn dann doch nicht, weil sie nicht mit dem Netzschwinger liiert sein kann. Außerdem ist die Familiensaga der Osborns nicht zu vernachlässigen.
Etwas traurig stimmt der Abgang von Dan Slott, der seit 2008 zur Autoren-Crew gehört und ab dem Jahr 2010 als alleiniger Verantwortlicher die Events „Das Ende der Welt“, „Spider-Island“, „Spider-Verse“ oder „Die Klon-Verschwörung“ auf die Beine stellte.
Fazit:Zwei Hefte mit über 176 Seiten! Ein deftiges Ende, welches großen Spaß gemacht hat! An diesem Niveau muss sich das neue Kreativteam um Nick Spencer und Ryan Ottley messen lassen.