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Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezember 2019

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezember 2019
Achtung dieser Text enthält viele Spoiler!

Marvel-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezember 2019


Das Jahr endet, aber für die Marvel-Helden ist der Kampf gegen die Außerirdischen Invasoren noch nicht beendet. Zudem muss Spider-Man gegen Kraven kämpfen.





Spider-Man #12
Das große Finale: Spider-Man vs. Kraven und Vulture misch auch noch mit. Über 84 Seiten geht der Endkampf und kommt mit einem überraschenden Ende daher. Kraven will sterben und lässt sich von seinem Sohn töten. Er ist vorab nämlich in das schwarze Kostüm des Helden geschlüpft. Tragisches Finale, jedoch irgendwie konsequent. Peter bringt seine Gegner grundsätzlich nicht um. Er widerstand sogar sämtliche Provokationen. Die Echse hat unterdessen den Sohnemann gerettet, Black Cat gibt es auch, die reichen Jäger wurden befreit und Vulture fühlt sich als Sieger in der Kuppel. Letztendlich bleibt ein großes Brimborium für einen Selbstmord übrig. Kann man machen, muss man aber nicht. Mir hat es aber gefallen.
Fazit:

Gutes Finale, dass mit einem großen Knall endet.

Aussicht:
Der Epilog zu „Beutejagd“ zeigt Kravens Beerdigung, sein Vermächtnis und die Frage nach Mary Jane ist noch nicht geklärt.





Deadpool #12
Wie immer ist die Deadpool-Ausgabe zweigeteilt. Im ersten US-Comic treten wir in die normale Marvel-Kontinuität ein. Da muss sich der Söldner in Australien mit den außerirdischen Invasoren rumschlagen und zum Ende hin gibt es die Preview auf die bevorstehende Schlacht. Im anderen Heft wird die kongeniale 007-Satire weitergeschrieben. Der Meisterbauer hat Deadpool schon enttarnt, verrät ihn aber nicht. Doch auch die nächste Mitarbeiterin erkennt, dass Deadpool in Wahrheit hinter der Maske steckt. Wade wurde aber auch vom bösen Buben erkannt, der ihn daraufhin entführen lässt. Der kanadische Söldner wird von dem Team weiterhin als angenehmer angesehen, als der richtige Burns, was zeigt, was für ein A**** dieser wohl gewesen sein musste.
Fazit:

Lustig, wie immer. Die Sahne auf dem Kakao!

Aussicht:
Der Krieg gegen die Trolle steht an und Deadpool in den Fängen der Geheimorganisation.




War of the Realms #4
Bäm, der Krieg ist vorbei. Die epische Schlacht hat ein Ende. Es hat sich abgezeichnet, denn weltweit haben die Helden der Erde mit Verstärkung aus dem All den Gegner immer mehr zurückgeschlagen. Thor hat ebenfalls ein Team um sich geschart, dass aus anderen Thors bestand. Diese haben dann den bösen Anführer besiegt. Wobei Thor höchstpersönlich mit neuem Hammer den Sieg herbeigeführt hat. Es endet also nicht nur das Crossover, sondern auch die Saga um Thor und seiner Würdigkeit. Foster ist aber noch weiter fester Bestandteil und wurde nicht in den Hintergrund gedrängt. Was ich sehr begrüße. Der Kniefall von Odin vor Thor, der der neue Allvater ist, war vielleicht ein wenig übertrieben, schließlich kniet ein Dad nie so vor seinem Kind. Was sicherlich für beide Seiten etwas komisch sein dürfte. Im Abschluss gibt es noch ein paar Zeichnungen und wie diese entstanden sind sowie tolle Cover.
Fazit:

Das epische Mega-Event des Jahres 2019 geht zu Ende.

Aussicht:
In der fünften Ausgabe zu „War of the Realms“ gibt es einen Epilog nach den Ereignissen und dieser Plot leitet neue Serien ein.




Avengers #12
Das Crossover läuft immer noch, geht aber nun bald zu Ende. In „Avengers #12“ bekommt She-Hulk ihren großen Auftritt, der dann aber doch ein wenig bedeutungslos bleibt. Das Kreativteam bedient sich dem alten Thema, dass sich ein Hulk in Selbstbeherrschung übt. Diesmal trainiert die grüne Abrissbirne in einem Gedankenexperiment. Danach gibt es für die bösen Jungs noch etwas auf die Mütze und im Zuge der „#MeToo“ Kampagne ging der Plot auf die Übergriffe auf weibliche Superhelden ein. Sehr gut, dass Marvel immer wieder den aktuellen Zeitgeist beim Schopf packt und diesen thematisch einbindet. Moon Knight und Ghost Rider hatten in den beiliegenden US-Heften deutlich mehr zu bieten. Auf der einen Seite gut, dass die Spotlights mit abgedruckt werden, weil sie wirklich gut sind. Jedoch geht das sehr stark zu Lasten der Hauptstoryline.
Fazit:

Moon Knight kommt alleine optisch sehr toll daher und Ghost Rider bringt die Hölle zum Kochen. Nur die eigentliche Story kommt nicht richtig in Wallung.


Aussicht:
Die Avengers machen bekanntlich nicht mehr gemeinsame Sache mit der US-Regierung. Die haben ihr eigenes Team gegründet. Mal sehen, was für Spannungen uns dort erwarten.
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