Game - Horror
Massive Darkness 2: Höllenschlund
Massive Darkness 2: HöllenschlundGame - Horror | mit: AsmodeeBewertung:★★★★★ Bin ich noch nicht lange genug ein Geek!? Irgendwie schon und ich musste leidvoll feststellen, dass ich erst ab dem zweiten Teil im "Massive Darkness" Universum eingestiegen bin. Naja, irgendwann muss man halt einen Start haben und so habe ich den ersten Teil verpasst. Ich konnte aber bedenkenlos den zweiten Akt spielen, ganz ohne Vorwissen und es hat mir gefallen. Das es ein großes Ding werden würde, haben wir bereits in der Kickstarter-Kampagne gesehen. Insgesamt wurden dort von 21.763 Unterstützer ein sagenhafter Goldschatz in Höhe von 3.813.274 US-Dollar eingespielt. Die Fangemeinde ist also da und der zweite Teil kann also verheißungsvoll starten. Daher ist auch die Vorfreude bei mir groß, ich bin gespannt, was ich euch nach der ersten Partie berichten kann. Handlung 10 Jahre sind vergangen, seitdem die Lichtbringer die Finsternis besiegt und die Welt sicherer gemacht haben – doch wurde die Finsternis nie zerstört. Mit der Zeit hat sie zu alter Stärke zurückgefunden und greift die Welt nun wieder mit erbitterter Härte an. Eine neue Generation Lichtbringer muss gegen die Finsternis antreten. Falls ihr euch für tapfer genug haltet, erhebt eure Waffen, stählt eure Seelen und bereitet euch gut vor. Euch erwartet eine neue, verzweifelte Schlacht gegen die Große Finsternis!
Im kooperativen Dungeon-Crawler Massive Darkness 2: Höllenschlund bekämpft ihr als heldenhafte Lichtbringer die Mächte der Finsternis in ihrem eigenen, düsteren Reich. Jeder von euch befehligt eine von sechs Heldenklassen, die sich alle in ihrem Spielmaterial und ihrer Spielweise unterscheiden. Im Kampf gegen Horden von Gegnern plündert ihr deren Überreste, um eure Helden zu verbessern und wandert dabei unweigerlich immer tiefer in den Höllenschlund hinein.
Massive Darkness 2: Höllenschlund ist eigenständig spielbar, kommt ohne Spielleiter aus und enthält 68 detaillierte Miniaturen.BewertungEin kleiner Zeitsprung. Ich habe mich mit meinem Kumpel durchgekämpft. Was kann ich berichten!? Natürlich hat mich der unglaubliche Umfang positiv erschlagen. Alleine der Karton hat eine Übergröße und dürfte jeden Nerd (jetzt kommen die Klischees direkt vom Geek) überlasten, schließlich gehen wir ja nicht ins Fitnessstudio. Spaß beiseite. Beim Öffnen fallen sofort die Figuren auf. Laut Hersteller sollen es ganze 68 Stück sein. Ich habe nicht gezählt, ich glaube das einfach mal. Damit aber nicht genug, dass restliche Material kann sich ebenfalls sehen lassen. Doch ein paar Worte zu den Figuren, die wirklich wunderschön gestaltet sind und eine gute Detaildichte aufweisen. Sie haben mir richtig gut gefallen, sie haben mich sofort neugierig gemacht. Die Anordnung der Figuren in der Plastikschachtel hat mir gefallen. Das ist ein bewährtes gutes System. Das restliche Material kann sich natürlich auch sehen lassen. Es ist einfach schön illustriert und gestaltet. Hier kann sich jeder wohlfühlen. Punktabzug gibt es allerdings für den Beutel. Auf der einen Seite kommt er mit einem schönen Motiv daher, jedoch gefällt mir das Material nicht. Hier hätte es doch ein Stoffbeutel sein können.
Wem das noch nicht reicht, der kann mit "Himmelssturm", "Feenvolk", "Mönche & Nekromanten gegen die Makellose", "Höllenpforte" und "Barden & Tüftler gegen den Metallengel" auf bereits erschienenes Fortsetzungsmaterial setzen. Ich sprach eingangs bereits von einem Universum, was jetzt also noch einmal verdeutlicht wird. Es ist wirklich sehr groß, wobei eine Erweiterung sogar dazu dienen soll, den ersten und den zweiten Teil miteinander zu verbinden. Aber da kann ich leider keine näheren Auskünfte machen, da ich noch keine Erweiterung bei mir zu Hause stehen habe. Und um mein Dilemma mit Teil eins, wisst ihr bescheid.
Der Aufbau, das liegt schon in der Natur der Sache, dauert ein wenig. Gerade am Anfang saß ich da bestimmt eine halbe Stunde bevor es dann überhaupt losgehen konnte. Was auffällt ist, dass die Geschichte nicht ganz so umfangreich ist, wie genretypische Spiele. Ich finde das nicht schlimm, wenn bei der Geschichte auf die Bremse getreten wird, da kann der Spieler sich einfach mal ausruhen. Wir müssen nicht immer 300 Seiten Anleitung und Handlung lesen, bevor alles einen Sinn ergibt. Gleichsam "Massive Darkness 2: Höllenschlund" in Sachen Taktik ein wenig seine Federn lässt. Hier hätte ich mir irgendwie ein Stück mehr gewünscht. Vielleicht ist das auch nur ein Gefühl, aber der Punkt ist zumindest im Grundspiel nicht ganz optimal.
Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen. Er ist nicht zu leicht, sodass es langweilig wird, er ist aber auch nicht so schwer, dass die Spieler jedes Mal an ihm verzweifeln. Hier wurde eine gute Mischung gefunden. Wir können verlieren, wir können aber auch gewinnen. Die Bosskämpfe hätten allerdings für meinen Geschmack ein wenig härter sein können. Etwas mehr Widerstand zu Verzweifeln. Die bereits im Handlungsteil angesprochenen Klassen, wovon es sechs an der Zahl gibt, bringen Feeling und die nötige Abwechslung mit rein. Ansonsten: Fallen, besondere Sachen und Gegner. Es wird reichlich geboten. Fazit "Massive Darkness 2: Höllenschlund" ist ein guter Dungeon-Crawler der uns alleine von seinem Umfang her angenehm erschlagen hat, er bringt einiges an Material mit und rechtfertig dadurch seinen Preis. Ich werde mir demnächst die Erweiterungen gönnen und dann den Single-Player-Modus testen. Insgesamt gesehen ein dickes Ding, welches richtig Bock macht!
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Im kooperativen Dungeon-Crawler Massive Darkness 2: Höllenschlund bekämpft ihr als heldenhafte Lichtbringer die Mächte der Finsternis in ihrem eigenen, düsteren Reich. Jeder von euch befehligt eine von sechs Heldenklassen, die sich alle in ihrem Spielmaterial und ihrer Spielweise unterscheiden. Im Kampf gegen Horden von Gegnern plündert ihr deren Überreste, um eure Helden zu verbessern und wandert dabei unweigerlich immer tiefer in den Höllenschlund hinein.
Massive Darkness 2: Höllenschlund ist eigenständig spielbar, kommt ohne Spielleiter aus und enthält 68 detaillierte Miniaturen.BewertungEin kleiner Zeitsprung. Ich habe mich mit meinem Kumpel durchgekämpft. Was kann ich berichten!? Natürlich hat mich der unglaubliche Umfang positiv erschlagen. Alleine der Karton hat eine Übergröße und dürfte jeden Nerd (jetzt kommen die Klischees direkt vom Geek) überlasten, schließlich gehen wir ja nicht ins Fitnessstudio. Spaß beiseite. Beim Öffnen fallen sofort die Figuren auf. Laut Hersteller sollen es ganze 68 Stück sein. Ich habe nicht gezählt, ich glaube das einfach mal. Damit aber nicht genug, dass restliche Material kann sich ebenfalls sehen lassen. Doch ein paar Worte zu den Figuren, die wirklich wunderschön gestaltet sind und eine gute Detaildichte aufweisen. Sie haben mir richtig gut gefallen, sie haben mich sofort neugierig gemacht. Die Anordnung der Figuren in der Plastikschachtel hat mir gefallen. Das ist ein bewährtes gutes System. Das restliche Material kann sich natürlich auch sehen lassen. Es ist einfach schön illustriert und gestaltet. Hier kann sich jeder wohlfühlen. Punktabzug gibt es allerdings für den Beutel. Auf der einen Seite kommt er mit einem schönen Motiv daher, jedoch gefällt mir das Material nicht. Hier hätte es doch ein Stoffbeutel sein können.
Wem das noch nicht reicht, der kann mit "Himmelssturm", "Feenvolk", "Mönche & Nekromanten gegen die Makellose", "Höllenpforte" und "Barden & Tüftler gegen den Metallengel" auf bereits erschienenes Fortsetzungsmaterial setzen. Ich sprach eingangs bereits von einem Universum, was jetzt also noch einmal verdeutlicht wird. Es ist wirklich sehr groß, wobei eine Erweiterung sogar dazu dienen soll, den ersten und den zweiten Teil miteinander zu verbinden. Aber da kann ich leider keine näheren Auskünfte machen, da ich noch keine Erweiterung bei mir zu Hause stehen habe. Und um mein Dilemma mit Teil eins, wisst ihr bescheid.
Der Aufbau, das liegt schon in der Natur der Sache, dauert ein wenig. Gerade am Anfang saß ich da bestimmt eine halbe Stunde bevor es dann überhaupt losgehen konnte. Was auffällt ist, dass die Geschichte nicht ganz so umfangreich ist, wie genretypische Spiele. Ich finde das nicht schlimm, wenn bei der Geschichte auf die Bremse getreten wird, da kann der Spieler sich einfach mal ausruhen. Wir müssen nicht immer 300 Seiten Anleitung und Handlung lesen, bevor alles einen Sinn ergibt. Gleichsam "Massive Darkness 2: Höllenschlund" in Sachen Taktik ein wenig seine Federn lässt. Hier hätte ich mir irgendwie ein Stück mehr gewünscht. Vielleicht ist das auch nur ein Gefühl, aber der Punkt ist zumindest im Grundspiel nicht ganz optimal.
Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen. Er ist nicht zu leicht, sodass es langweilig wird, er ist aber auch nicht so schwer, dass die Spieler jedes Mal an ihm verzweifeln. Hier wurde eine gute Mischung gefunden. Wir können verlieren, wir können aber auch gewinnen. Die Bosskämpfe hätten allerdings für meinen Geschmack ein wenig härter sein können. Etwas mehr Widerstand zu Verzweifeln. Die bereits im Handlungsteil angesprochenen Klassen, wovon es sechs an der Zahl gibt, bringen Feeling und die nötige Abwechslung mit rein. Ansonsten: Fallen, besondere Sachen und Gegner. Es wird reichlich geboten. Fazit "Massive Darkness 2: Höllenschlund" ist ein guter Dungeon-Crawler der uns alleine von seinem Umfang her angenehm erschlagen hat, er bringt einiges an Material mit und rechtfertig dadurch seinen Preis. Ich werde mir demnächst die Erweiterungen gönnen und dann den Single-Player-Modus testen. Insgesamt gesehen ein dickes Ding, welches richtig Bock macht!