Filme - Action

MAURICE, DER KATER

Veröffentlicht am 30.11.-0001
MAURICE, DER KATER
MAURICE, DER KATERFilme - Action | mit: Pastewka, Bastian (Darsteller), Ullmann, Janin (Darsteller), Westermann, Florian (Regisseur), Genkel, Toby (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Was hat dieser Film mit Terry Pratchett zu tun!? Na, es ist eine Adaption aus dem Scheibenuniversum. Von daher ist es schon ein Muss diesen Streifen, obwohl eher die Kinder unter uns angesprochen werden sollen, zu sehen. Ich bin aber auch ehrlich, alle Bücher - es waren nur wenige - habe ich mir von dem Star-Autor nicht durchgelesen. Dennoch habe ich einige seiner Anspielungen im Text wieder gefunden. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr ein Stück weiter unten. Handlung Ratten, überall Ratten! Sie schlummern in Brotkästen, tanzen auf Tischplatten und klauen Torten dreist unter den Augen der Bäcker... Was also braucht jede Stadt? Einen geschickten Rattenfänger! Auftritt Maurice – ein gewiefter sprechender Kater, der die perfekte Masche entdeckt hat, um sich eine goldene Nase zu verdienen. Gemeinsam mit dem naiven Menschenjungen und Flötenspieler Keith und einer kunterbunten Truppe schlauer sprechender Ratten zieht er von Dorf zu Dorf, um die Bewohner um ihr Geld zu erleichtern. Alles läuft wie am Schnürchen, bis das ungewöhnliche Team in dem entlegenen Dorf Bad Blintz ankommt und feststellen muss, dass ihr Plan diesmal nicht aufgeht. Doch Maurice wäre nicht Maurice, wenn er nicht mit jeder Menge List und Tricks versuchen würde, das düstere Geheimnis des kleinen Städtchens zu lüften... BewertungZunächst möchte ich noch einmal auf die Veröffentlichungen hinweisen. „MAURICE, DER KATER“ erscheint auch in einem Mediabook. Ob sich ein Kauf lohnt, müsst ihr aber wo anders lesen, da ich es nicht in meinen Händen halte.

Die Hauptfigur ist eine sehr charismatischem Erscheinung. Echt toll. Und wenn ich es richtig raus gehört habe, hat Bastian Pastewka die deutsche Synchronisation übernommen. Alles wirkt recht frisch und ist kurzweilig, was ausdrücklich positiv gemeint ist. Es entsteht eine gewisse Leichtigkeit und die paart sich mit dem tollen Humor. Dieser wird nämlich groß geschrieben. Parodie und Slapstick geben sich die Klinke in die Hand. Auch die obligatorische Kirchenkritik kommt nicht zu kurz.

Im Mittelteil schleichen sich dann aber doch noch ein paar Züge ein, die ein wenig auf die Bremse drücken. Diese kleine Schwächephasen überstehen die Zuschauer aber auch. Denn alleine die tolle Welt verzaubert uns. Aber auch der böse Bube trägt seinen Anteil dazu bei, dass „MAURICE, DER KATER“ eine runde Sache ist. Und da stört es auch nicht sonderlich, wenn das Ende vorhersehbar ist, zumindest niemanden mehr überrascht.

Vor ein paar Jahren war ich in Hameln und ich muss sagen, dass ich des Öfteren an die Stadtgeschichte gedacht habe. Vielleicht hat mir auch daher das sympathische Werk gefallen. Fazit „MAURICE, DER KATER“ ist ein toller Ausflug in die Scheibenwelt und ein guter Einstieg für unsere Kleinen.
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