Buch - Komödie
Mein Jahr zum Glück
Mein Jahr zum GlückBuch - Komödie | mit: Hannah Doyle (Autorin)Bewertung:★★★★★ Der Roman „Mein Jahr zum Glück“ ist der erste von Hannah Doyle, die bereits für zahlreiche Magazine geschrieben hat. Die Mutter von zwei Kindern hat sich ein lockeres Thema herausgepickt, mit dem wohl jeder Leser zur Jahreswende zu kämpfen hat: Gute Vorsätze für das neue Jahr zu finden und einzuhalten. Ein Klassiker, so wie Bleigießen, Feuerwerk oder Luftschlangen, die Jahreswende bringt doch einige klischeehafte Eigenschaften hervor. Handlung Izzy ist eine junge Journalistin. Jedes Jahr hat sie neue Vorsätze. Sie will nein zu den falschen Männern sagen, sie will den geliebten Muffins Good Bye sagen und der Alkohol soll weniger fließen. Nach einer Redaktionskonferenz kam die Idee es anders anzugehen. Sie wird damit beauftragt einmal im Monat ja zu einer Herausforderung zu sagen und im Anschluss darüber zu schreiben. Darunter sollen Sachen fallen, wie zum Beispiel ein Festival-Auftritt, eine neue Haarfarbe oder sich mit einem Familienmitglied auszusprechen.BewertungDas die Autorin Hannah Doyle bei einem Magazin gearbeitet hat, erkennt man natürlich sofort. Die Handlung findet schließlich ihren Ursprung nach einem Redaktionstreffen. Ich finde so etwas gut, wenn man über Dinge schreibt, die einen täglich begleiten. Hier ist es eben die Arbeit. Magazine, insbesondere Frauenmagazine, drehen sich aber auch immer um das Gleiche. Ja, auch ich kaufe sie haufenweise. Egal ob die Jolie, InTouch oder InStyle. Sie liegen alle bei mir auf meinem Nachtisch. Ich denke wir Frauen brauchen einfach diesen Klatsch. Was auf der einen Seite die große Stärke von „Mein Jahr zum Glück“ sein könnte, entpuppt sich allerdings als die große Schwäche.
Der Leser wird nämlich beim Lesen niemals das Gefühl los, dass man solch eine Story schon einmal gelesen hat. Gefühlt kommt sie nämlich in unendlich unterschiedlichen Romanen vor, die allesamt gleich aufgebaut sind. Die Hauptfigur Izzy ist zwar sympathisch, weil sie durch ihre Schwächen einfach menschlich wirkt. So vernachlässigt sie zum Beispiel die Freundin, weil sie im Job durchstarten will. Aber genau hier fangen die Klassiker an. Ein weiterer ist ihr Aussehen. Sie ist nämlich nicht zufrieden mit sich. Die meisten Frauen dürften sich wohl ähnlich fühlen. An dieser Stelle könnte ich wieder „InStyle“ und Co erwähnen…
Ebenfalls ist das Grundthema mit den guten Vorsätzen ebenfalls ein immer wiederkehrendes Übel. Nicht sonderlich originell. Gleichsam die zu erledigenden Aufgaben, die Izzy zu „überstehen“ hat, sind nun wahrlich nicht originell, sodass „Mein Jahr zum Glück“ eher durchschnittliche Genrekost darstellt. Was mich allerdings enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass die Hauptfigur die angekündigte Wendung von mehr Selbstbewusstsein nicht vollzieht. Zumindest kam der Effekt nicht sonderlich gut rüber.
Humor heilt bekanntlich alle Wunden und so ist es ihm zu verdanken, dass man trotz aller genannten Schwächen den Roman gut lesen kann. Einige verzwickte Situationen laden zum Lachen ein. Auch ansonsten kann man sich beim gelegentlichen Schmunzeln erwischen. Fazit „Mein Jahr zum Glück“ ist durchschnittliche Genrekost, hat Humor und eine sympathische Hauptdarstellerin
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Der Leser wird nämlich beim Lesen niemals das Gefühl los, dass man solch eine Story schon einmal gelesen hat. Gefühlt kommt sie nämlich in unendlich unterschiedlichen Romanen vor, die allesamt gleich aufgebaut sind. Die Hauptfigur Izzy ist zwar sympathisch, weil sie durch ihre Schwächen einfach menschlich wirkt. So vernachlässigt sie zum Beispiel die Freundin, weil sie im Job durchstarten will. Aber genau hier fangen die Klassiker an. Ein weiterer ist ihr Aussehen. Sie ist nämlich nicht zufrieden mit sich. Die meisten Frauen dürften sich wohl ähnlich fühlen. An dieser Stelle könnte ich wieder „InStyle“ und Co erwähnen…
Ebenfalls ist das Grundthema mit den guten Vorsätzen ebenfalls ein immer wiederkehrendes Übel. Nicht sonderlich originell. Gleichsam die zu erledigenden Aufgaben, die Izzy zu „überstehen“ hat, sind nun wahrlich nicht originell, sodass „Mein Jahr zum Glück“ eher durchschnittliche Genrekost darstellt. Was mich allerdings enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass die Hauptfigur die angekündigte Wendung von mehr Selbstbewusstsein nicht vollzieht. Zumindest kam der Effekt nicht sonderlich gut rüber.
Humor heilt bekanntlich alle Wunden und so ist es ihm zu verdanken, dass man trotz aller genannten Schwächen den Roman gut lesen kann. Einige verzwickte Situationen laden zum Lachen ein. Auch ansonsten kann man sich beim gelegentlichen Schmunzeln erwischen. Fazit „Mein Jahr zum Glück“ ist durchschnittliche Genrekost, hat Humor und eine sympathische Hauptdarstellerin