Buch - Drama

Mein letzter Wunsch

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Mein letzter Wunsch
Mein letzter WunschBuch - Drama | mit: Nicholas SparksBewertung:★★★★★ Wir haben Spätsommer und immer, wenn sich die Sonne Richtung Herbst neigt, tritt ein bekannter Romantiker in Erscheinung. Die Rede ist von Nicholas Sparks, der Bücher verkauft, wie sonst (fast) keiner. Kein Wunder, denn seine gefühlvolle Art rührt die Frauen regelmäßig zu Tränen. Auch diesmal kann die Taschentuchbox bereit gestellt werden. Das neuste Werk - „Mein letzter Wunsch“ - steht bereit und wartet auf die Fans.
Handlung Maggie ist noch nicht einmal 16, als sie ungewollt schwanger wird. Ihre entsetzten Eltern schicken sie zu einer alleinstehenden Tante nach Ocracoke Island in North Carolina. Die Insel erscheint Maggie so trostlos wie ihr ganzes Leben – bis sie den jungen Bryce kennenlernt. Zwischen den beiden entspinnt sich ein ganz besonderes Band. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern …BewertungEigentlich muss man ja gar nicht mehr bewerten. Ah, doch. Es geht aber bei Sparks meistens nur darum, ob das neue Buch mindestens so gut ist, wie die anderen. Ab und an gibt es da auch mal einen Ausreißer nach unten, was aber nicht gänzlich negativ sein soll, denn der FC Bayern München gewinnt ein Fußballspiel auch nicht immer acht zu null, sondern begnügt sich ab und an mit einem 3:0.

Soll heißen, dass die Fans so oder so auf ihre Kosten kommen, dass sie vollkommen glücklich aus dem Stadion gehen, bzw. in unserem Fall den Roman aus der Hand legen. So soll es eigentlich immer sein und so ist es zumindest im Hause Sparks.

Diesmal gibt es eine kleine Besonderheit. Normalerweise stirbt jemand in einem Sparks immer erst zum Ende hin, diesmal geht es gleich los. Wir bekommen es mit einer Krankheit zu tun, die nicht heilbar ist. Dabei besinnt sich der Autor auf einen alten Bekannten und greift nicht nach den obligatorischen neumodischen Tötungsdelikten diverser anderer Schreiberlinge. Die Rede ist von Krebs.

Ansonsten versteht der Mann einfach sein Handwerk. Meisterhaft schmeißt er mit den Worten um sich, verknüpft sie zu einem Geflecht, welches in der Gesamtheit ein wunderschönes Mosaik ergibt. Ein Bild für die Götter, bereit in irgendeiner Kirche an die Decke gepinselt zu werden. Ach ich schweife ab…

Gefühlvoll geht es daher zu, weil die Story authentisch wirkt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und der Leser kauft die Handlung ab. Dadurch entsteht dieses besondere Feeling, welches benötigt wird, um in uns die Achterbahn der Gefühle zu besteigen.
Fazit Der Sommer war Grütze, draußen tobt nicht nur ein herbstliches Wetter, sondern auch noch Corona. Da bleibt man doch am besten liegen, auf dem Sofa oder im Bett und gönnt sich eine Decke, Wein und einen neuen Sparks, der vollumfänglich gut ist.
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