Comic - Science Fiction
Message #1
Message #1Comic - Science Fiction | mit: Ronja Büscher und Cristin WendtBewertung:★★★★★ Es tut sich etwas in Deutschland. Das Medium Comic wird immer populärer und auch die hiesige Szene kann durchaus Erfolge feiern, was zum Beispiel die Reihe „Gung Ho“ beweist. Mit „Message“ gibt es nun einen weiteren Vertreter der hiesigen Zunft. Ronja Büscher und Cristin Wendt, die sich im Jahr 2015 kennengelernt haben und sich seit Kindheitstagen für Panels interessieren, haben einen interessanten Sci-Fi-Action-Horror-Epos erschaffen, der in fünf Bänden beim Verlag Cross Cult erscheint. Handlung Die Menschen haben es geschafft. Sie haben das weltweite Klima zerstört. Die künstliche Intelligenz KIEM wurde erschaffen, damit sie die Erde rettet. Massive Proteste haben versucht die Einführung zu verhindern, doch es brachte nichts. Zunächst hatte KIEM Erfolg, es ging allen besser. Doch der Mensch ist nun einmal ein Mensch und das gefährlichste Tier der Welt. Neue Konflikte brachten wieder Zerstörung.
Kiem wandte sich daraufhin gegen uns und griff an. Die Erde liegt nun in einem unnatürlichen Kälteschlaf, und die Menschen leben zurückgezogen und gedrängt in den Städten, die allein Zuflucht bieten vor den bösartigen Exekutoren – autonomen Waffen, die auf KIEMS Anweisung durch die eisige Außenwelt ziehen und jeden Menschen töten, dem sie begegnen. Avarus verteidigt als Soldat die letzten Überlebenden vor den Exekutoren, während sein Bruder Victor in Dock Seven ein sicheres Leben führt. Doch dann zerstört ein plötzlicher Angriff die Stadt. Und Avarus erhält eine geheimnisvolle Nachricht von seinem totgeglaubten Bruder …BewertungDer Leser wird gleich in eine despotische Welt gesteckt. Er ist mittendrin im Geschehen. Die Vorgeschichte wird schnell abgehandelt, mit nüchternen Fakten. Die Story erinnert mit der künstlichen Intelligenz doch ein wenig an „Terminator“ und Skynet, nur ist diesmal ein modernes Thema gewählt worden. Der Klimaschutz ist jetzt im Jahr 2019 aktueller denn je – wenn man mal die jüngsten Wahlergebnisse anschaut. Als 2015 die Reise für die beiden Frauen begann, war das natürlich in den Ausmaßen nicht abzusehen, dennoch war die Rettung der Umwelt schon damals ein zentrales Mainstreamanliegen.
Nicht so Mainstream ist der gezeigte Horror. Dieser hat mich echt mitgenommen. Das liegt vielleicht daran, dass sich die Story eher behutsam aufbaut. Viele Seiten haben so zum Beispiel keine Sprechblasen. Lediglich die Zeichnungen sprechen für sich. Die zeigen zunächst aber nicht viel Neues. Typische Genre-Kost eben. Roboter und Weltuntergang. Doch dann kommt ein Soldat aus dem nichts und kämpft. Der Leser merkt förmlich, dass es jetzt losgeht. Neben der Action wird sogar noch ein Thriller-Handlungsstrang aufgebaut, der eine Verschwörung andeutet. Der Name „Message“ kommt halt nicht von ungefähr. Bis hier ein guter Auftakt, der allerdings mehr Würze benötigt.
Diese Zutat serviert uns das Finale. Hier kommt der Horror, der mich echt gefesselt hat. Nicht das es super brutal wird, aber die Verbindung der Elemente – ich will nicht spoilern, daher schreibe ich so kryptisch – und die Erschaffung von etwas Neuem, macht sehr neugierig auf die zweite Ausgabe! Fazit „Message #1“ beginnt wie typische Genrekost, entwickelt sich zum Ende hin zu einem echten Hingucker, der sehr neugierig auf den nächsten Band macht.
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Kiem wandte sich daraufhin gegen uns und griff an. Die Erde liegt nun in einem unnatürlichen Kälteschlaf, und die Menschen leben zurückgezogen und gedrängt in den Städten, die allein Zuflucht bieten vor den bösartigen Exekutoren – autonomen Waffen, die auf KIEMS Anweisung durch die eisige Außenwelt ziehen und jeden Menschen töten, dem sie begegnen. Avarus verteidigt als Soldat die letzten Überlebenden vor den Exekutoren, während sein Bruder Victor in Dock Seven ein sicheres Leben führt. Doch dann zerstört ein plötzlicher Angriff die Stadt. Und Avarus erhält eine geheimnisvolle Nachricht von seinem totgeglaubten Bruder …BewertungDer Leser wird gleich in eine despotische Welt gesteckt. Er ist mittendrin im Geschehen. Die Vorgeschichte wird schnell abgehandelt, mit nüchternen Fakten. Die Story erinnert mit der künstlichen Intelligenz doch ein wenig an „Terminator“ und Skynet, nur ist diesmal ein modernes Thema gewählt worden. Der Klimaschutz ist jetzt im Jahr 2019 aktueller denn je – wenn man mal die jüngsten Wahlergebnisse anschaut. Als 2015 die Reise für die beiden Frauen begann, war das natürlich in den Ausmaßen nicht abzusehen, dennoch war die Rettung der Umwelt schon damals ein zentrales Mainstreamanliegen.
Nicht so Mainstream ist der gezeigte Horror. Dieser hat mich echt mitgenommen. Das liegt vielleicht daran, dass sich die Story eher behutsam aufbaut. Viele Seiten haben so zum Beispiel keine Sprechblasen. Lediglich die Zeichnungen sprechen für sich. Die zeigen zunächst aber nicht viel Neues. Typische Genre-Kost eben. Roboter und Weltuntergang. Doch dann kommt ein Soldat aus dem nichts und kämpft. Der Leser merkt förmlich, dass es jetzt losgeht. Neben der Action wird sogar noch ein Thriller-Handlungsstrang aufgebaut, der eine Verschwörung andeutet. Der Name „Message“ kommt halt nicht von ungefähr. Bis hier ein guter Auftakt, der allerdings mehr Würze benötigt.
Diese Zutat serviert uns das Finale. Hier kommt der Horror, der mich echt gefesselt hat. Nicht das es super brutal wird, aber die Verbindung der Elemente – ich will nicht spoilern, daher schreibe ich so kryptisch – und die Erschaffung von etwas Neuem, macht sehr neugierig auf die zweite Ausgabe! Fazit „Message #1“ beginnt wie typische Genrekost, entwickelt sich zum Ende hin zu einem echten Hingucker, der sehr neugierig auf den nächsten Band macht.