Game - Strategie
Mission ISS
Mission ISSGame - Strategie | mit: Schmidt SpieleBewertung:★★★★★ Ein Aufbaustrategiespiel auf kooperativer Basis, direkt von der ISS! Wenn da keine Kindheitsträume wahr werden, auf solch eine Partie habe ich gewartet. „Schmidt Spiele“ bringt nun mit "Mission ISS" den Knüller in den Handel. Dabei wurde eng mit der Raumfahrtbehörde zusammengearbeitet, sodass ein realistischer Mechanismus entstanden ist, der ruhig öfters gespielt werden kann. Handlung Die Internationale Raumstation ISS ist ein gemeinsames Projekt an dem derzeit 16 Länder beteiligt sind. Die ISS ist ein Sinnbild dafür, was Menschen durch Zusammenarbeit erreichen können. Grenzen, die auf der Erde so wichtig erscheinen, treten auf der Raumstation in den Hintergrund. Worauf es ankommt, ist eine perfekt abgestimmte Zusammenarbeit der Astronauten. Das Spiel beginnt im Jahr 1998, in dem das erste Modul der ISS aufgebaut wurde. Aus eurem Kontrollzentrum gebt ihr den Astronauten im Weltall Anweisungen. Zunächst befinden sich nur wenige Besatzungsmitglieder auf der Station. Im Laufe des Spiels, bringt ihr jedoch weitere Astronauten auf die Station, die dort neue Module anbauen, verschiedene Forschungsaufträge erledigen oder sich einfach mal in der Schwerelosigkeit treiben lassen. Wie auf der realen Raumstation, entscheidet die Kooperation zwischen den Spielern und die Koordination der Astronauten über den Erfolg der Mission ISS. Nur gemeinsam werdet ihr die Herausforderung des Weltalls meistern können.BewertungSchon die Anleitung ist ein wenig anders als vergleichbare Games aus dem SciFi Genre. Es gibt nämlich eine Infoseite, wie es zum Spiel gekommen ist, wie die Zusammenarbeit zwischen echten Raumfahrern und Verlag war. Das finde ich schon einmal sehr lobenswert, denn so bekommt man gleich zu Beginn das richtige Feeling für die darauffolgenden Stunden Weltraumabenteuer. In erster Linie geht es um Optimierung und Koordinierung. Die Spieler müssen sich überlegen, was sie als Nächstes machen wollen und ihre Züge planen. das ist schwieriger als gedacht, denn wenn ich es abrunden darf, kann man vielleicht drei Züge ich Voraus planen. Denn der Player Zufall ist mit von der Partie und dieser kann die beste Strategie zerstören und an der einen oder anderen Stelle den Schwierigkeitsgrad schnell erhöhen. Wann das passiert und ob es überhaupt so kommt, kann keiner planen, es passiert aber irgendwann, denn dieser Zufall meint es meistens nicht gut mit einem. Es ist aber kein Muss und die erste oder zweite Partie kann dementsprechend ruhiger verlaufen.
Dann kommt es natürlich zu Vorfällen, Ereignisse, die einem das Leben schwer machen können. Umgangssprachlich können wir sie als Problem betiteln, wenn man aber ein Astronaut oben im All in der ISS ist, dann sind sie weit mehr als nur ein Problem. Für uns bedeuten die Ereignisse Abwechslung, die "Mission ISS" spannender und anspruchsvoller machen. Wir werden regelrecht aus der Gemütlichkeit gerissen und werden gefordert. Also nicht denken, dass ihr euch zurücklehnen könnt, ein wenig optimiert und dann irgendwie gewinnt. Nein, da habt ihr euch ins Fleisch geschnitten.
Dadurch ist der Wiederspielfaktor auch gegeben. Keine Partie ist durch die genannten Eigenschaften gleich. Sicherlich ist der Bau der Station gleich, aber das drum herum ist anders. Erfahrungswerte schaden dann nicht, um die Dinge vielleicht ein wenig anders auszuprobieren. Ein paar Worte noch zu dem Material, welches optisch gut gestaltet wurde. Die Illustrationen vermitteln das richtige Gefühl, welches einfach da sein muss, ansonsten würden wir als Bodenstation, schließlich befinden wir uns im Kontrollzentrum und nicht im Weltall, nicht die nötige Spannung aufbauen, um unseren Frauen und Männern da oben zu helfen. Also in Punkto Material alles richtig gemacht.
Das Regelwerk wurde nicht auf drei Seiten zusammengefasst, ist aber dennoch schnell zu erlernen. Das liegt daran, dass alles gut beschrieben und mit Beispielen untermauert ist. Das ist bei solch einem großen Spiel ein wichtiger Punkt. Fazit "Mission ISS" ist ein gut durchdachtes Weltraumabenteuer, welches auf jeden Fall von Anhängern und Interessierten der Raumfahrt gespielt werden sollte.
ZURÜCK INS ARCHIV
Dann kommt es natürlich zu Vorfällen, Ereignisse, die einem das Leben schwer machen können. Umgangssprachlich können wir sie als Problem betiteln, wenn man aber ein Astronaut oben im All in der ISS ist, dann sind sie weit mehr als nur ein Problem. Für uns bedeuten die Ereignisse Abwechslung, die "Mission ISS" spannender und anspruchsvoller machen. Wir werden regelrecht aus der Gemütlichkeit gerissen und werden gefordert. Also nicht denken, dass ihr euch zurücklehnen könnt, ein wenig optimiert und dann irgendwie gewinnt. Nein, da habt ihr euch ins Fleisch geschnitten.
Dadurch ist der Wiederspielfaktor auch gegeben. Keine Partie ist durch die genannten Eigenschaften gleich. Sicherlich ist der Bau der Station gleich, aber das drum herum ist anders. Erfahrungswerte schaden dann nicht, um die Dinge vielleicht ein wenig anders auszuprobieren. Ein paar Worte noch zu dem Material, welches optisch gut gestaltet wurde. Die Illustrationen vermitteln das richtige Gefühl, welches einfach da sein muss, ansonsten würden wir als Bodenstation, schließlich befinden wir uns im Kontrollzentrum und nicht im Weltall, nicht die nötige Spannung aufbauen, um unseren Frauen und Männern da oben zu helfen. Also in Punkto Material alles richtig gemacht.
Das Regelwerk wurde nicht auf drei Seiten zusammengefasst, ist aber dennoch schnell zu erlernen. Das liegt daran, dass alles gut beschrieben und mit Beispielen untermauert ist. Das ist bei solch einem großen Spiel ein wichtiger Punkt. Fazit "Mission ISS" ist ein gut durchdachtes Weltraumabenteuer, welches auf jeden Fall von Anhängern und Interessierten der Raumfahrt gespielt werden sollte.