Comic - Science Fiction
MOBILE SUIT GUNDAM THE ORIGIN #01
Ihr Lieben, manchmal fragt man sich ja, ob man die richtige Zielgruppe für einen Comic ist, wenn man eigentlich mehr im Bereich der "erwachsenen" Fantasy-Romane und Science-Fiction-Serien unterwegs ist. Aber dann stolpert man über etwas, das einen dann doch neugierig macht. Bei mir war es die schiere Größe dieses Mangas – satte 448 Seiten, ein echtes Schmöker-Erlebnis! – und dann natürlich der riesige Roboter auf dem Cover. Roboter, sagt ihr? Ja, Roboter! Denn gerade erst bin ich wieder total von "Transformers" begeistert und wer weiß, vielleicht hat ja auch so ein Koloss wie der Gundam seinen Reiz. "Mobile Suit Gundam The Origin #01" – das ist der Titel, der bei mir für diese Neugier gesorgt hat. Als erstes Werk einer Reihe angepriesen, das laut Angabe ab 16 Jahren geeignet ist, bin ich also mit einer Mischung aus Skepsis und gespannter Erwartung an dieses Science-Fiction-Epos herangegangen.
HANDLUNG
Infolge des schwindenden Lebensraums auf der Erde strömte die Menschheit in die unermesslichen Weiten des Weltalls. Jahrhunderte vergingen, bis schließlich das entlegene Herzogtum Zeon seine Souveränität proklamierte. Doch diese Unabhängigkeitserklärung entfachte einen interstellaren Konflikt, der binnen kürzester Zeit zahllose Opfer fordern sollte …Universal Century 0079: der experimentelle Kampfroboter RX-78 Gundam soll auf die Erde befördert werden. Doch bevor die Schiffe der Föderation ihren Zielhafen Jaburo erreichen, werden sie von den Streitkräften Zeons abgefangen. Einzig der junge Amuro ist nun noch in der Lage, den unberechenbaren Gundam zu steuern und den sinnlosen Kämpfen ein Ende zu setzen …
KRITIK
Gleich vorneweg, wer hier eine tiefgründige, komplex verwobene Handlung mit langen Dialogen und subtilen Charakterentwicklungen erwartet, könnte vielleicht ein kleines bisschen enttäuscht werden. Aber hey, das muss ja nicht heißen, dass es schlecht ist! Bei "Mobile Suit Gundam The Origin #01" steht ganz klar die Action im Vordergrund. Und da liefert das Ding auch richtig ab! Es ist ein regelrechtes Feuerwerk an Auseinandersetzungen, an Kämpfen, die mit einer beeindruckenden visuellen Wucht dargestellt werden. Man merkt, dass die Macher wussten, was sie tun, wenn es darum geht, diese gewaltigen Roboter – die "Mobile Suits" – gegeneinander antreten zu lassen. Da knallt und kracht es auf jeder zweiten Seite, und das ist wirklich gut gemacht. Die Zeichnungen sind detailreich, die Bewegungen der Giganten wirken dynamisch und die Zerstörung, die sie anrichten, ist fast greifbar.Natürlich gibt es auch eine Handlung, das will ich gar nicht kleinreden. Wir lernen die Welt kennen, in der die Menschheit nach immer mehr Lebensraum im All sucht und das Herzogtum Zeon die Unabhängigkeit ausruft, was dann prompt zu einem Konflikt führt. Das ist die Prämisse, die den Hintergrund für die eigentlichen Geschehnisse bildet. Und in diesem Chaos muss dann der junge Amuro einen Weg finden, mit dem experimentellen RX-78 Gundam umzugehen und in die Kämpfe einzugreifen. Das sind die Momente, in denen auch die politischen Intrigen durchscheinen, die man als Leser durchaus mitbekommt. Man fragt sich schon, wer hier am Ende die Oberhand behalten wird und welche Manöver hinter den Kulissen abgespielt werden. Aber, und das ist der Punkt, an dem ich wieder bei der Action lande: Die politischen Ränkespiele und die tiefergehenden Story-Elemente sind eher das Fundament, auf dem die spektakulären Gefechte stattfinden, als der Hauptdarsteller selbst. Es ist, als würde man ein bombastisches Action-Kino schauen, bei dem die Story zwar präsent ist, aber man sich doch am meisten auf die visuellen Effekte und die großen Explosionen freut. Und das ist, für das Genre, durchaus eine Stärke. Man wird bestens unterhalten, wird mit rasanten Szenen versorgt, und das Manga ist eben so umfangreich, dass man richtig gut in die Welt eintauchen kann, auch wenn man sich eher auf das Spektakuläre konzentriert.
FAZIT
Also, was soll ich sagen? Wenn ihr auf knallharte Roboter-Action steht, auf Schlachten, die euch visuell umhauen, und auf eine Science-Fiction-Welt, dann seid ihr bei "Mobile Suit Gundam The Origin #01" goldrichtig. Es ist vielleicht nicht die tiefgründigste Lektüre, die das Medium Manga zu bieten hat, aber es ist verdammt gute Genre-Kost.
Copyright: Cross Cult
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HANDLUNG
Infolge des schwindenden Lebensraums auf der Erde strömte die Menschheit in die unermesslichen Weiten des Weltalls. Jahrhunderte vergingen, bis schließlich das entlegene Herzogtum Zeon seine Souveränität proklamierte. Doch diese Unabhängigkeitserklärung entfachte einen interstellaren Konflikt, der binnen kürzester Zeit zahllose Opfer fordern sollte …Universal Century 0079: der experimentelle Kampfroboter RX-78 Gundam soll auf die Erde befördert werden. Doch bevor die Schiffe der Föderation ihren Zielhafen Jaburo erreichen, werden sie von den Streitkräften Zeons abgefangen. Einzig der junge Amuro ist nun noch in der Lage, den unberechenbaren Gundam zu steuern und den sinnlosen Kämpfen ein Ende zu setzen …
KRITIK
Gleich vorneweg, wer hier eine tiefgründige, komplex verwobene Handlung mit langen Dialogen und subtilen Charakterentwicklungen erwartet, könnte vielleicht ein kleines bisschen enttäuscht werden. Aber hey, das muss ja nicht heißen, dass es schlecht ist! Bei "Mobile Suit Gundam The Origin #01" steht ganz klar die Action im Vordergrund. Und da liefert das Ding auch richtig ab! Es ist ein regelrechtes Feuerwerk an Auseinandersetzungen, an Kämpfen, die mit einer beeindruckenden visuellen Wucht dargestellt werden. Man merkt, dass die Macher wussten, was sie tun, wenn es darum geht, diese gewaltigen Roboter – die "Mobile Suits" – gegeneinander antreten zu lassen. Da knallt und kracht es auf jeder zweiten Seite, und das ist wirklich gut gemacht. Die Zeichnungen sind detailreich, die Bewegungen der Giganten wirken dynamisch und die Zerstörung, die sie anrichten, ist fast greifbar.Natürlich gibt es auch eine Handlung, das will ich gar nicht kleinreden. Wir lernen die Welt kennen, in der die Menschheit nach immer mehr Lebensraum im All sucht und das Herzogtum Zeon die Unabhängigkeit ausruft, was dann prompt zu einem Konflikt führt. Das ist die Prämisse, die den Hintergrund für die eigentlichen Geschehnisse bildet. Und in diesem Chaos muss dann der junge Amuro einen Weg finden, mit dem experimentellen RX-78 Gundam umzugehen und in die Kämpfe einzugreifen. Das sind die Momente, in denen auch die politischen Intrigen durchscheinen, die man als Leser durchaus mitbekommt. Man fragt sich schon, wer hier am Ende die Oberhand behalten wird und welche Manöver hinter den Kulissen abgespielt werden. Aber, und das ist der Punkt, an dem ich wieder bei der Action lande: Die politischen Ränkespiele und die tiefergehenden Story-Elemente sind eher das Fundament, auf dem die spektakulären Gefechte stattfinden, als der Hauptdarsteller selbst. Es ist, als würde man ein bombastisches Action-Kino schauen, bei dem die Story zwar präsent ist, aber man sich doch am meisten auf die visuellen Effekte und die großen Explosionen freut. Und das ist, für das Genre, durchaus eine Stärke. Man wird bestens unterhalten, wird mit rasanten Szenen versorgt, und das Manga ist eben so umfangreich, dass man richtig gut in die Welt eintauchen kann, auch wenn man sich eher auf das Spektakuläre konzentriert.
FAZIT
Also, was soll ich sagen? Wenn ihr auf knallharte Roboter-Action steht, auf Schlachten, die euch visuell umhauen, und auf eine Science-Fiction-Welt, dann seid ihr bei "Mobile Suit Gundam The Origin #01" goldrichtig. Es ist vielleicht nicht die tiefgründigste Lektüre, die das Medium Manga zu bieten hat, aber es ist verdammt gute Genre-Kost.
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