Filme - Horror
Monstrum
MonstrumFilme - Horror | mit: Kim Myung-min, Kim In-kwon, Lee Hye-riBewertung:★★★★★ „Monstrum“ bietet eine bestechende Kombination aus Historiendrama und Monsterfilm und schafft trotz einiger erzählerischen Schwächen den außergewöhnlichen Spagat zwischen den Genres in einen unterhaltsamen B-Film zu verwandeln. Handlung Korea im 16. Jahrhundert – die Pest hat das Land in ihrem Würgegriff. Doch die Seuche ist nicht die einzige Gefahr für die Bewohner des Landes. Eine unheimliche Kreatur sorgt für Angst und Schrecken. Vom König entsandt, stellt sich eine kleine Gruppe von Kämpfern dem Monstrum… Trailer BewertungDie Vermischung des feudalen Koreas mit Genrefilm-Elementen scheint in letzter Zeit Hochkonjunktur zu haben. Erst mit Zombies im Film „Rampant“ oder der Serie „Kingdom“ und nun auch mit dem klassischen Monsterfilm in „Monstrum“. Gerade da findet sich auch eines der großen Alleinstellungsmerkmal dieser Produktionen. Der Mix aus der historischen Kulisse und den übernatürlichen Gefahren ist frisch und gibt dem Ganzen einen wirklich einzigartigen Touch.
In „Monstrum“ ist es die Kombination aus den Intrigen am Königshof, der von der Pest geplagten Bevölkerung und dem eigentlichen Monster-Horror, die dafür sorgt, dass man dranbleibt. Auch die Atmosphäre, die eine gute Balance zwischen dem düsteren Setting und einigen leichteren Momenten findet, muss sich nicht verstecken. Lediglich die Charaktere bleiben leider über die gesamte Laufzeit des Films eher schablonenhaft und schaffen es nur in wenigen Szenen so richtig Profil zu bekommen.
Das titelgebende Monstrum ist allerdings dann doch mehr als nur ein fleischfressendes Etwas. Gerade in der zweiten Hälfte werden so einige Geheimnisse gelüftet, die der Kreatur beinahe schon mehr Charakter verleihen als den eigentlichen Figuren. Auch wenn die Animation nicht auf dem absoluten Top-Level ist, macht das Design schon einiges her und fügt sich gut in das Gesamtbild ein.
Fazit Am Ende des Tages macht „Monstrum“ nichts wirklich falsch. Die Geschichte ist stimmungsvoll, die Charakter sind zweckdienlich und der Historien-Monster-Mix ist eine willkommene Abwechslung zu den immergleichen Slashern oder Zombiefilmen. Wenn man sich mit den recht einseitigen Figuren abfinden kann, bekommt hier einen wirklich ungewöhnlichen Monsterfilm aus Korea präsentiert.
ZURÜCK INS ARCHIV
In „Monstrum“ ist es die Kombination aus den Intrigen am Königshof, der von der Pest geplagten Bevölkerung und dem eigentlichen Monster-Horror, die dafür sorgt, dass man dranbleibt. Auch die Atmosphäre, die eine gute Balance zwischen dem düsteren Setting und einigen leichteren Momenten findet, muss sich nicht verstecken. Lediglich die Charaktere bleiben leider über die gesamte Laufzeit des Films eher schablonenhaft und schaffen es nur in wenigen Szenen so richtig Profil zu bekommen.
Das titelgebende Monstrum ist allerdings dann doch mehr als nur ein fleischfressendes Etwas. Gerade in der zweiten Hälfte werden so einige Geheimnisse gelüftet, die der Kreatur beinahe schon mehr Charakter verleihen als den eigentlichen Figuren. Auch wenn die Animation nicht auf dem absoluten Top-Level ist, macht das Design schon einiges her und fügt sich gut in das Gesamtbild ein.
Fazit Am Ende des Tages macht „Monstrum“ nichts wirklich falsch. Die Geschichte ist stimmungsvoll, die Charakter sind zweckdienlich und der Historien-Monster-Mix ist eine willkommene Abwechslung zu den immergleichen Slashern oder Zombiefilmen. Wenn man sich mit den recht einseitigen Figuren abfinden kann, bekommt hier einen wirklich ungewöhnlichen Monsterfilm aus Korea präsentiert.