Comic - Fantasy
Moonshine #5 - Die Quelle
Moonshine #5 - Die QuelleComic - Fantasy | mit: Brian Azzarello und Eduardo RissoBewertung:★★★★★ Der Werwolf-Mafia-Mythos geht in die nächste Runde. Besser gesagt in die fünfte Runde. Es hat bis jetzt viel Spaß gemacht, das Comic zu lesen, weil es verschiedene Genre verbindet und gerade beim Mystery-Teil nicht über die Strenge schlägt, was in meinen Augen wichtig ist, damit die Glaubwürdigkeit nicht unter der Story leidet und der Leser weiterhin mitfiebern kann. Brian Azzarello und Eduardo Risso (beide mit dem Eisner-Award ausgezeichnet) bilden wieder das Kreative-Team, sodass eigentlich nicht mehr anbrennen kann? Oder doch? Mehr erfahrt ihr in dem unteren Abschnitt.
Der Comic ist bereits in gewohnter Aufmachung - nämlich als Hardcover - erhältlich und kann demnach die heimische Sammlung sofort erweitern.
Handlung Lou Pirlo, unser werwölfischer Gangster, hat es endlich zurück nach New York City geschafft. Und er hätte sich wohl kaum einen übleren Zeitpunkt aussuchen können. Die Prohibition hat ihre besten Tage hinter sich, und mit der Fehde zwischen Joe dem Boss und den Holts aus den hintersten Appalachen erklingt bald ein letzter bleigeladener Abgesang auf die glorreichen Zeiten für Schwarzbrenner und Schnapsschmuggler. Neben dem vertrauten Geruch von Blut steigt Lou ein anderer verlockender Duft in die Nase, als eine alte Flamme wieder in seinem Leben erscheint. Welchen Preis wird er zahlen müssen, um seine Missetaten wiedergutzumachen? Wird die Quelle seines Durstes je versiegen? Blut oder Fusel – welchem Höllenbrand wird er schlussendlich erliegen?BewertungDiesmal ist es der letzte Band. Wir müssen also Abschied nehmen, weil das große Finale ansteht. Seit 2019 hat Cross-Cult regelmäßig die Ausgaben in die Läden gestellt. Wobei es gerade zwischen Teil drei und vier ein paar Jahre Pause gab, was mich dazu veranlasste noch einmal alle Bände auf einmal zu lesen. Ein Jahresrhythmus ist ja schon hart.
Naja zurück zum Comic. Das wieder sehr atmosphärisch daher kommt. Die düsteren und detailreichen Zeichnungen fangen die Kulisse gut ein und vermitteln die richtige Stimmung. Die starken Kontraste und dynamischen Zeichnungen verleihen der Handlung fast schon eine filmische Qualität. Was mir aber noch mehr gefallen hat, sind die Charaktere. Gerade die Hauptfigur geht in sich und wir erfahren sehr viel. Es entwickelt sich eine gute Tiefgründigkeit, die es uns sehr einfach macht, ihn zu mögen. Trotz aller Schwächen.
Es ist letztendlich die Mischung aus guten Comic und die Hommage an Gangsterfilmen, die "Moonshine" zu etwas besonderen gemacht haben. Das Ende hat mir gut gefallen und man muss wissen, wann man aufhören soll, aber ich schaue dennoch wehmütig auf die tollen Stunden zurück.
Fazit "Moonshine #5 - Die Quelle" setzt zum Abschied noch einmal ein Ausrufezeichen!
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Der Comic ist bereits in gewohnter Aufmachung - nämlich als Hardcover - erhältlich und kann demnach die heimische Sammlung sofort erweitern.
Handlung Lou Pirlo, unser werwölfischer Gangster, hat es endlich zurück nach New York City geschafft. Und er hätte sich wohl kaum einen übleren Zeitpunkt aussuchen können. Die Prohibition hat ihre besten Tage hinter sich, und mit der Fehde zwischen Joe dem Boss und den Holts aus den hintersten Appalachen erklingt bald ein letzter bleigeladener Abgesang auf die glorreichen Zeiten für Schwarzbrenner und Schnapsschmuggler. Neben dem vertrauten Geruch von Blut steigt Lou ein anderer verlockender Duft in die Nase, als eine alte Flamme wieder in seinem Leben erscheint. Welchen Preis wird er zahlen müssen, um seine Missetaten wiedergutzumachen? Wird die Quelle seines Durstes je versiegen? Blut oder Fusel – welchem Höllenbrand wird er schlussendlich erliegen?BewertungDiesmal ist es der letzte Band. Wir müssen also Abschied nehmen, weil das große Finale ansteht. Seit 2019 hat Cross-Cult regelmäßig die Ausgaben in die Läden gestellt. Wobei es gerade zwischen Teil drei und vier ein paar Jahre Pause gab, was mich dazu veranlasste noch einmal alle Bände auf einmal zu lesen. Ein Jahresrhythmus ist ja schon hart.
Naja zurück zum Comic. Das wieder sehr atmosphärisch daher kommt. Die düsteren und detailreichen Zeichnungen fangen die Kulisse gut ein und vermitteln die richtige Stimmung. Die starken Kontraste und dynamischen Zeichnungen verleihen der Handlung fast schon eine filmische Qualität. Was mir aber noch mehr gefallen hat, sind die Charaktere. Gerade die Hauptfigur geht in sich und wir erfahren sehr viel. Es entwickelt sich eine gute Tiefgründigkeit, die es uns sehr einfach macht, ihn zu mögen. Trotz aller Schwächen.
Es ist letztendlich die Mischung aus guten Comic und die Hommage an Gangsterfilmen, die "Moonshine" zu etwas besonderen gemacht haben. Das Ende hat mir gut gefallen und man muss wissen, wann man aufhören soll, aber ich schaue dennoch wehmütig auf die tollen Stunden zurück.
Fazit "Moonshine #5 - Die Quelle" setzt zum Abschied noch einmal ein Ausrufezeichen!