Rezension
Mortal Engines: Krieg der Städte
Mortal Engines: Krieg der StädteFilme - Science Fiction | mit: Hera Hilmar, Robert Sheehan, Hugo Weaving, Stephen LangBewertung:★★★★★ Steampunk-Städte auf Kollisionskurs: In diesem postapokalyptischen Filmszenario von Peter Jackson, basierend auf Philip Reeves monumentaler Sci-Fi-Fantasy-Buchreihe treffen Luftschiffe, Piraten, Kopfgeldjäger und fahrenden Städten aufeinander. Handlung Städte der Zivilisation von einst sind nun auf gigantische Räder montiert und wandern durch das Ödland. Im Kampf um die letzten Ressourcen bekriegen und schlucken sie sich gegenseitig. Besonders gefürchtet ist die Stadt London wegen ihres Anführers Thaddeus Valentin (Hugo Weaving). Die junge Outlaw-Kämpferin Hester Shaw (Hera Hilmar) trachtet ihm, dem Mörder ihrer Mutter, nach dem Leben. Sie und ihr Begleiter Tom (Robert Sheehan) werden zu Schlüsselfiguren im Kampf um das Überleben der Menschheit Trailer BewertungSo wie man den Namen George Lucas mit „Star Wars“ verknüpft, ist Peter Jackson untrennbar mit „Der Herr der Ringe und „Der Hobbit“ verbunden. Innovative Special-Effects, mitreißende Schlachten und legendäre Heldenfiguren sind seine Markenzeichen. Nun bekommen wir all das in einem postapokalyptischen Szenario.
Der Plot- eine junge Frau, die Rache an einem übermächtigen Anführer nehmen will erinnert an „Tribute von Panem“. Allerdings in einem Steampunk-Setting. Kurz und gut, in „Mortal Engines“ treffen sämtliche erfolgreiche Fantasy-und Science-Fiction-Hits der letzten Jahre auf einander. Dies macht in vielen Situationen Spaß, wenn einige Dinge nicht aus anderen Filmen kopiert worden wären.
Bei einem Zukunftsepos wie „Mortal Engines“ muss auch die Optik stimmen. Schon in „Herr der Ringe“ hat Jackson auf Innovationen gesetzt. Gollum war die erste Kreatur, die durch die Motion Capturing Technik zum Leben erweckt wurde. Jackson setzt nun alles daran, um seine Special-Effects in dem Film noch gewaltiger zu machen.
In „Der Herr der Ringe“ war nicht viel los mit den Frauen. Sie bleiben meist im Hintergrund als Mentorinnen oder als Liebschaften. In „Mortal Engines“ setzt Jackson einen Schlussstrich unter dieses Kapitel. Seine Heldin heißt Hester Shaw und genauso beeindruckend wie mysteriös ist ihre Verbündete Anna Fang (Jihae Kim). Leider kommt sie etwas zu kurz. Tom geht in dem Plot leider total unter. Er wirkt in vielen Szenen ersetzbar.
Ein epischer Film braucht einen epischen Bösewicht: Thaddeus Valentin. Hugo Weaving ist dafür perfekt geeignet, weil er schon als Mr. Smith in „Matrix“ seine brilliante Bad-Guy Qualität gezeigt hat. Er und Peter Jackson sind außerdem alte Freunde- Weaving hat den Elbenfürsten Elrond in „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ gespielt. Für weitere Spannung in dem Film sorgt Shrike (Stephen Lang), ein besonders schauriger, wie auch geheimnissvoller Kopfgeldjäger/Killer.
Fazit Vorweg- Die Bücher habe ich gelesen, weshalb ich mega gehypt auf diesen Fiilm war, aber leider konnte er nicht ganz meine Erwartungen erfüllen. Zum Film- Endlich mal wieder Steampunk. Kostüme, Bildeffekte… alles schick und Jackson-typisch toll in Szene gesetzt. Bis auf den letzten Luftkampf, der wirkte wie aus „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ oder „Eine neue Hoffnung“ geklaut. Nach wie vor ist es mehr als schwer einer Buchvorlage gerecht zu werden und es wäre die klügere Entscheidung gewesen den Stoff auf eine Trilogie zu strecken, als alles in einen Film zu packen. Klar hat der Film mehr als nur einen Schwachpunkt, aber ich konnte mich den ganzen Film drauf einlassen und in eine in sich geschlossene Welt abtauchen. Und das findet man heute sehr selten.
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Der Plot- eine junge Frau, die Rache an einem übermächtigen Anführer nehmen will erinnert an „Tribute von Panem“. Allerdings in einem Steampunk-Setting. Kurz und gut, in „Mortal Engines“ treffen sämtliche erfolgreiche Fantasy-und Science-Fiction-Hits der letzten Jahre auf einander. Dies macht in vielen Situationen Spaß, wenn einige Dinge nicht aus anderen Filmen kopiert worden wären.
Bei einem Zukunftsepos wie „Mortal Engines“ muss auch die Optik stimmen. Schon in „Herr der Ringe“ hat Jackson auf Innovationen gesetzt. Gollum war die erste Kreatur, die durch die Motion Capturing Technik zum Leben erweckt wurde. Jackson setzt nun alles daran, um seine Special-Effects in dem Film noch gewaltiger zu machen.
In „Der Herr der Ringe“ war nicht viel los mit den Frauen. Sie bleiben meist im Hintergrund als Mentorinnen oder als Liebschaften. In „Mortal Engines“ setzt Jackson einen Schlussstrich unter dieses Kapitel. Seine Heldin heißt Hester Shaw und genauso beeindruckend wie mysteriös ist ihre Verbündete Anna Fang (Jihae Kim). Leider kommt sie etwas zu kurz. Tom geht in dem Plot leider total unter. Er wirkt in vielen Szenen ersetzbar.
Ein epischer Film braucht einen epischen Bösewicht: Thaddeus Valentin. Hugo Weaving ist dafür perfekt geeignet, weil er schon als Mr. Smith in „Matrix“ seine brilliante Bad-Guy Qualität gezeigt hat. Er und Peter Jackson sind außerdem alte Freunde- Weaving hat den Elbenfürsten Elrond in „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ gespielt. Für weitere Spannung in dem Film sorgt Shrike (Stephen Lang), ein besonders schauriger, wie auch geheimnissvoller Kopfgeldjäger/Killer.
Fazit Vorweg- Die Bücher habe ich gelesen, weshalb ich mega gehypt auf diesen Fiilm war, aber leider konnte er nicht ganz meine Erwartungen erfüllen. Zum Film- Endlich mal wieder Steampunk. Kostüme, Bildeffekte… alles schick und Jackson-typisch toll in Szene gesetzt. Bis auf den letzten Luftkampf, der wirkte wie aus „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ oder „Eine neue Hoffnung“ geklaut. Nach wie vor ist es mehr als schwer einer Buchvorlage gerecht zu werden und es wäre die klügere Entscheidung gewesen den Stoff auf eine Trilogie zu strecken, als alles in einen Film zu packen. Klar hat der Film mehr als nur einen Schwachpunkt, aber ich konnte mich den ganzen Film drauf einlassen und in eine in sich geschlossene Welt abtauchen. Und das findet man heute sehr selten.