Comic - Science Fiction

OBLIVION SONG 4 bis 6

Veröffentlicht am 30.11.-0001
OBLIVION SONG 4 bis 6
OBLIVION SONG 4 bis 6Comic - Science Fiction | mit: Robert Kirkman (Autor), Lorenzo De Felici (Illustrator), Annalisa Leoni (Illustrator), Frank Neubauer (Übersetzer)Bewertung:★★★★★ Zunächst muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich die Reihe in letzter Zeit nicht so verfolgt habe. Daher ist es auch passiert, dass ich die Teile vier bis sechs verpasst habe und es nun dringend nachholen muss. Aus diesem Grund wird es eine Tripplereview geben, etwas, was ich noch nie gemacht habe, weil ich immer der Meinung war und diese auch standhaft vertreten habe, dass jede einzelne Ausgabe, egal ob Heft oder Sammelband, für sich beurteilt werden muss, da die Qualität entweder gleichbleibend, schwankend oder besser ist. Aber aus der Not heraus wird man halt erfinderisch und von daher der "Flotte Dreier", der mir - ich verrate es schon einmal jetzt - sehr viel Spaß gemacht hat.

Wichtig ist, dass durch die umfassende Berichterstattung natürlich Spoiler auftreten. Ich versuche alles, aber vermeiden lässt es sich nicht
Handlung Teil 4:
Im Oblivion schläft die Gefahr nie. Unausweichlich lauert die Bedrohung an jeder Ecke.
So hätte es nie geschehen dürfen… doch das tat es: die Gesichtslosen, sie sind hier. Hier auf der Erde. Wer sind sie? Was wollen sie?
Marcos und Ed leiten eine Rettungsmission tief an das Herz Oblivions. Ein Erfolg ist ganz und gar nicht gewiss. Die Flucht vor den Gesichtslosen – ein heikles Unterfangen. Werden sich auch Marcos und Ed in den Fängen dieser ominösen Feinde wiederfinden?

Teil 5:
Vor einem Jahrzehnt sind 300.000 Bürger Philadelphias plötzlich im Oblivion verschwunden. Die Welt von Nathan Cole hat sich vor Zehn Jahren vollkommen verändert. Nichts hätte ihn auf das vorbereiten können, was damals geschah, was er seitdem zu tun gezwungen ist und wie sich die Geschehnisse auf sein ganzes Sein auswirken. Es gab eine Zeit, in der Nathan Cole der einzige war, der im Oblivion nach den menschlichen Überlebenden suchte, die dort verloren gegangen waren. Jetzt ist er derjenige, der gerettet werden muss – tief im Oblivion, suchen Edward Cole und Mateo unermüdlich nach irgendeinem Zeichen von Nathan ... oh, wie sich das Blatt doch gewendet hat.

Teil 6:
Der Kampf zwischen der Erde und den Kuthaal wütet auf dem ganzen Globus! In Los Angeles steht Nathan Cole auf weiter Flur alleine da und kann nur darauf hoffen, die Auswirkungen der dortigen Transferenz rückgängig machen zu können, um die in Oblivion gestrandeten Menschen zu retten. Doch seine Handlungen verschärfen den Krieg mit den Kuthaal, und das Ende allen Lebens auf der Erde könnte bevorstehen …
Nathan hat sein ganzes Leben der Wiedergutmachung vergangener Sünden gewidmet, nachdem er eine entscheidende Rolle in der ersten Transferenz gespielt hat – wird er nun schlussendlich das ultimative Opfer bringen müssen, um das Armageddon zu verhindern?BewertungKommen wir zum vierten Teil. Diesmal werden uns einige Antworten serviert. Es bleibt aber alles kurzweilig. Die Handlung, beziehungsweise die Action, steht im Vordergrund und so ist es kein Wunder, dass ich nach 20 Minuten mit der Ausgabe durch war. Ärgere ich mich, schließlich liegt der Thekenpreis bei stolzen 22 Euro!? Nein, denn die Story entschädigt einfach. Ja, es geht ab und an ziemlich plump zu, dennoch gibt es eine klare Entwicklung. Der Kampf zwischen den Welten geht in eine neue Runde. Obwohl hier auch noch ganz klar gesagt werden muss, dass die finale Entscheidung noch nicht gefallen ist. Beide Seiten machen ihre Gefangenen und forschen. Komischerweise hat mich die menschliche Fraktion mehr berührt. Irgendwie gesellt sich Gleiches mit Gleichem. Dennoch kommen beide Parteien auf ihre Punkte, sie sammeln Sympathien und sorgen aber auch für Kopfschütteln.

Die fünfte Ausgabe kommt zur Sache. Endlich kann man schon fast sagen, gehen die Welten aufeinander los. Zumindest plant die Nichtmenschfraktion einen Angriff auf die Erde. Und siehe da nach 3 Jahren und weiteren 3 Jahren (oder waren es noch einmal 3 Jahre mehr?) geht es endlich los. Doch am Ende der Geschichte gibt es ein lautes Erwachen, indem weltweit Städte angegriffen werden. Die Technologie der Menschen ist weit unterlegen und nun könnte sich alles ändern. Bevor es zur großen Schlacht kommt, gibt es auf beiden Seiten Vertreter, die nach anderen Lösungswegen suchen, die einen Krieg verhindern wollen. Doch, ob die sich durchsetzen, ist aktuell noch mehr als nur fraglich. Ich fand gerade die laufende Nummer fünf sehr stark, weil zunächst die Protagonisten zu Wort kommen, die sich für Frieden einsetzen wollen. Doch dann folgt eine komplette Zerstörungsphase, die sich ebenfalls sehen lassen kann und auch nur eine logische Konsequenz der vorgegebenen Richtlinien ist.

Und im letzten Teil meiner Review folgt das große Finale. Ich habe noch die Worte von Robert Kirkman im Hinterkopf, dass er selbst noch nicht wisse, wann sein "Oblivion Song" zu Ende gehen soll. Er hat sich über den finalen Teil noch nicht die Gedanken gemacht. Was stark angefangen hat, hört auch stark auf. Besonders die beiden Brüder der Story stehen im Fokus und ihre Vergangenheit wird noch einmal durchleuchtet und schafft Einblicke, die sehr tiefsinnig sind, die von Liebe und Trennung berichten. Ein gekonnter Schachzug inmitten von einem Krieg, der seines Gleichen sucht. Das richtige Finale, nach einem Twist geht es auf wenigen Seiten noch weiter, war dann doch sehr schnell erzählt. Aber das ist kein Beinbruch, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen.

In meinen Augen ein toller Abschluss der sehr facettenreich daherkommt: Krieg, Charaktere, Zeichnungen und die zwei Welten. Alles auf 128 Seiten gut verpackt.
Fazit So die Maut Review ist beendet. Alle drei Teile haben mich wieder in den "Oblivion-Bann" gezogen und das Finale in Ausgabe sechs hat mir gefallen. Ich weine der Serie eine Träne nach, weil ich von Anfang an ein Fan war, mir die Geschichte gefallen hat. Der Zeitpunkt für das Finale kam auch zur richtigen Zeit, sodass alles interessant war und nicht unnötig in die Länge gezogen wurde.
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