Filme - Thriller
Official Secrets
Official Secrets Filme - Thriller | mit: Knightley, Keira (Darsteller), Smith, Matt (Darsteller), Hood, Gavin (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Keira Knightley ist der große Star von „Offical Secrets“, denn alleine mit ihrer Leistung und Bühnenpräsenz verleiht sie dem Projekt noch vier von fünf Sternen. Das Thema ist aktuell und wichtig, doch auf der anderen Seite fehlt die Spannung. Die Wichtung des Themas und Knightley sind die ausschlaggebenden Punkte dafür, dass „Official Secrets“ dennoch empfehlenswert ist. Handlung Die US-Regierung will den Krieg gegen den Irak. Bush und seine Mitstreiter versuchen alles. Sie erfinden Beweise und wollen nun eine UN-Resolution, damit ihr Vorhaben auch legal ist. Die NSA treibt daraufhin die Mitarbeiter des englischen Geheimdienstes an, dass sie bestimmte Politiker ausspionieren sollen, damit man sie bei der UN-Abstimmung erpressen kann. Katharine Gun (Keira Knightley) ist bei dem Vorgang mulmig und leitet die vertrauliche E-Mail an die Presse weiter. Als die Zeilen abgedruckt werden, geht die Jagd nach der Whistleblowerin los. Gun versteckt sich nicht lange, sie steht zu ihrer Tat und stellt sich den Behörden. Nun wird mit dem Finger auf sie gezeigt und selbst ihr kurdischer Ehemann (Adam Bakri) soll abgeschoben werden. Der Menschenrechts-Anwalt Ben Emmerson (Ralph Fiennes) versucht sich gegen die mächtige Regierung zur Wehr zu setzen, doch er steht auf scheinbar verlorenem Posten… Trailer BewertungEin Krieg der illegal war, der das Völkerrecht bricht, wird normalerweise verurteilt. In der Vergangenheit mussten sich schon einige Kriegsverbrecher vor Gericht verantworten. Mussten es die Mächtigen der westlichen Welt tun?! Nein, die Kriegstreiber aus Amerika und England genießen heute ihre Rente. Gibt es denn keine Beweise gegen sie? Natürlich, wir kennen sie alle. Gerade auch, weil Hollywood schon einige Enthüllungen auf die Leinwand gebracht hat. Wir erinnern uns zum Beispiel an „Fair Game“ mit Naomi Watts und Sean Penn. Ein genialer Streifen, der zudem spannend und dynamisch dahergekommen ist.
Hier fangen leider die Probleme von „Offical Secrets“ an. Die Spannung beraubt der Streifen sich selbst, als sich Gun ziemlich früh stellt. Aus dem realen Kontext heraus, ist das sicherlich auch gut so, dennoch folgten daraufhin wenig Momente, in denen sich der Thrill entfalten konnte. Zugegeben, es ist nicht leicht, eine entsprechende Atmosphäre in Büroräumen aufzubauen, doch haben es vergleichbare Produktionen geschafft. An dieser Stelle sei noch einmal „Spotlight“ genannt.
Was der Handlung für einen guten Film gefehlt hat, machen allerdings zwei stark aufspielende Darsteller wieder wett. Allen voran Keira Knightley, die mich mit ihrer Gesichtsmimik förmlich in ihren Bann gezogen hat. Jedes noch so kleine Zucken ist real, greifbar, sodass wir uns perfekt in den Charakter hineinversetzen können. Absolute Glanzleistung und wenn „Offical Secrets“ etwas mehr im Rampenlicht stehen würden, würden wir hier sicherlich auch über eine Nominierung für den Oscar sprechen. Dass sie in dieser Kategorie spielt, wissen wir spätestens seit „Stolz und Vorurteil“ oder „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“. Ralph Fiennes, der ebenfalls schon zwei Oscar-Nominierungen erhalten hat, mimt einen saustarken Anwalt, der Rückgrat in einer rückratslosen Welt zeigt. Sein Plädoyer vor Gericht, als er die Regierung noch einmal unter Druck setzt, bleibt mir auf jeden Fall länger im Gedächtnis.
Das der Krieg, der niemals hätte stattfinden sollen, der sehr vielen Menschen das Leben gekostet hat, ein wichtiges Thema ist, führt dazu, dass die Handlung an sich, ein Stück aufgewertet wird. Alle die sich für die Lügen der Regierungen interessieren, werden gespannt vor dem Fernseher sitzen. So erging es zumindest mir und von daher wird durch diese Ausgangslage die fehlende Spannung im Plot ein Stück weit ersetzt. Dennoch hätte die Stimmung im Land, die Meisten waren gegen den Krieg, besser eingefangen werden können.
Fazit „Offical Secrets“ schöpft seine Möglichkeiten nicht aus. Die stark aufspielenden Schauspieler Keira Knightley und Ralph Fiennes sowie das interessante Grundthema machen aus dem Film jedoch einen guten, ansehnlichen Streifen, der unterhalten kann.
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Hier fangen leider die Probleme von „Offical Secrets“ an. Die Spannung beraubt der Streifen sich selbst, als sich Gun ziemlich früh stellt. Aus dem realen Kontext heraus, ist das sicherlich auch gut so, dennoch folgten daraufhin wenig Momente, in denen sich der Thrill entfalten konnte. Zugegeben, es ist nicht leicht, eine entsprechende Atmosphäre in Büroräumen aufzubauen, doch haben es vergleichbare Produktionen geschafft. An dieser Stelle sei noch einmal „Spotlight“ genannt.
Was der Handlung für einen guten Film gefehlt hat, machen allerdings zwei stark aufspielende Darsteller wieder wett. Allen voran Keira Knightley, die mich mit ihrer Gesichtsmimik förmlich in ihren Bann gezogen hat. Jedes noch so kleine Zucken ist real, greifbar, sodass wir uns perfekt in den Charakter hineinversetzen können. Absolute Glanzleistung und wenn „Offical Secrets“ etwas mehr im Rampenlicht stehen würden, würden wir hier sicherlich auch über eine Nominierung für den Oscar sprechen. Dass sie in dieser Kategorie spielt, wissen wir spätestens seit „Stolz und Vorurteil“ oder „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“. Ralph Fiennes, der ebenfalls schon zwei Oscar-Nominierungen erhalten hat, mimt einen saustarken Anwalt, der Rückgrat in einer rückratslosen Welt zeigt. Sein Plädoyer vor Gericht, als er die Regierung noch einmal unter Druck setzt, bleibt mir auf jeden Fall länger im Gedächtnis.
Das der Krieg, der niemals hätte stattfinden sollen, der sehr vielen Menschen das Leben gekostet hat, ein wichtiges Thema ist, führt dazu, dass die Handlung an sich, ein Stück aufgewertet wird. Alle die sich für die Lügen der Regierungen interessieren, werden gespannt vor dem Fernseher sitzen. So erging es zumindest mir und von daher wird durch diese Ausgangslage die fehlende Spannung im Plot ein Stück weit ersetzt. Dennoch hätte die Stimmung im Land, die Meisten waren gegen den Krieg, besser eingefangen werden können.
Fazit „Offical Secrets“ schöpft seine Möglichkeiten nicht aus. Die stark aufspielenden Schauspieler Keira Knightley und Ralph Fiennes sowie das interessante Grundthema machen aus dem Film jedoch einen guten, ansehnlichen Streifen, der unterhalten kann.