Buch - Thriller
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.Buch - Thriller | mit: Arno Strobel Bewertung:★★★★★ Das Buch „Offline“ ist von Arno Strobel („Der Sarg“, „Tiefe Narbe“), der nicht von ungefähr zahlreiche Bestseller schreibt. Er begibt sich inhaltlich gerne auf spannende Entdeckungsreisen der menschlichen Seele und unseren Urängsten. Dabei hat er sein eigenes Netzwerk von Experten, sodass die Authensität stets eine Frage der Ehre ist. „Offline“ bedient sich u.a. einer neuen Angst, der nicht Erreichbarkeit. Alleine der Gedanke daran, dass ich mein Handy für ein paar Tage aus der Hand legen muss und ich niemanden sofort erreichen kann, löst sofort ein Grauen aus. Unsere Welt ist einfach zu vernetzt. Handlung Eine Gruppe von jungen Leuten wagt das Unmögliche, sie will in den nächsten fünf Tagen nicht erreichbar sein. Sie will ohne das Internet auskommen, die Teilnehmer wollen eine digitale Pause einlegen. Digital Detox. Dazu checken sie in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann ein. Der Watzmann ist einer der höchsten Berge in Deutschland. In einer Höhe von 2000 Metern will die Gruppe ihre Ruhe genießen.
Doch bereits am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und kehrt kurz darauf schwer misshandelt zurück. Wer hat das getan? Die Antwort auf diese Frage müssen die jungen Leute selbst finden, denn sie können niemanden anrufen und um Hilfe bitten. Es beginnt ein Horrortrip ohne Ausweg.BewertungDie Ausgangslage ist nicht neu. Einer ist der Mörder, aber wer ist es. Ein Horror-Thriller-Fan kennt die Situation. In Filmen, Büchern und Comics haben wir sicherlich alle schon einmal so etwas gelesen. Doch muss das Rad immer neu erfunden werden? Nein, viele Autoren oder Produzenten bedienen sich aus dem Medienschaufenster. Das ist vollkommen in Ordnung. Doch die Situation hat einfach seinen Reiz. Eine Gruppe von jungen Leuten ist an einem abgeschiedenen Ort und sucht einen Mörder. Strobel hat ein solches Szenario bereits mit seinem Roman „Abgründig“ auf die Beine gestellt. Mit „Offline“ gelingt es ihm jedoch eine intensivere Handlung zu inszenieren, die einfach spannend geschrieben ist.
Das Mitfiebern, wer denn nun der Bösewicht sein könnte, ist ein wesentlicher Aspekt der Geschichte. Die Protagonisten verdächtigen sich natürlich auch gegenseitig. Durch dieses Stilmittel kommen viele Sichtweisen zu Tage, sodass wir die Hauptdarsteller besser kennen lernen können und das Gesamtbild passend geformt wird. Die Auflösung hat es in sich. Vielleicht hätte ich bei den vielen Hinweisen selbst drauf kommen können, aber ich bin es nicht, obwohl ich ziemlich erfahren in dem Genre bin. Von daher kann ich mit Recht behaupten, dass es sich um eine verzwickte Handlung handelt.
Am Ende ist es aber doch ein Stigma, dass die Auflösung serviert, was wie gesagt nicht gravierend schlimm ist, jedoch den Unterschied zwischen gut und sau gut ausmacht. Fazit „Offline“ bedient sich aus dem Regal „kennen wir bereits“, schafft es dann allerdings ein spannender Horror-Thriller zu werden, mit einem gut durchdachten Ende.
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Doch bereits am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und kehrt kurz darauf schwer misshandelt zurück. Wer hat das getan? Die Antwort auf diese Frage müssen die jungen Leute selbst finden, denn sie können niemanden anrufen und um Hilfe bitten. Es beginnt ein Horrortrip ohne Ausweg.BewertungDie Ausgangslage ist nicht neu. Einer ist der Mörder, aber wer ist es. Ein Horror-Thriller-Fan kennt die Situation. In Filmen, Büchern und Comics haben wir sicherlich alle schon einmal so etwas gelesen. Doch muss das Rad immer neu erfunden werden? Nein, viele Autoren oder Produzenten bedienen sich aus dem Medienschaufenster. Das ist vollkommen in Ordnung. Doch die Situation hat einfach seinen Reiz. Eine Gruppe von jungen Leuten ist an einem abgeschiedenen Ort und sucht einen Mörder. Strobel hat ein solches Szenario bereits mit seinem Roman „Abgründig“ auf die Beine gestellt. Mit „Offline“ gelingt es ihm jedoch eine intensivere Handlung zu inszenieren, die einfach spannend geschrieben ist.
Das Mitfiebern, wer denn nun der Bösewicht sein könnte, ist ein wesentlicher Aspekt der Geschichte. Die Protagonisten verdächtigen sich natürlich auch gegenseitig. Durch dieses Stilmittel kommen viele Sichtweisen zu Tage, sodass wir die Hauptdarsteller besser kennen lernen können und das Gesamtbild passend geformt wird. Die Auflösung hat es in sich. Vielleicht hätte ich bei den vielen Hinweisen selbst drauf kommen können, aber ich bin es nicht, obwohl ich ziemlich erfahren in dem Genre bin. Von daher kann ich mit Recht behaupten, dass es sich um eine verzwickte Handlung handelt.
Am Ende ist es aber doch ein Stigma, dass die Auflösung serviert, was wie gesagt nicht gravierend schlimm ist, jedoch den Unterschied zwischen gut und sau gut ausmacht. Fazit „Offline“ bedient sich aus dem Regal „kennen wir bereits“, schafft es dann allerdings ein spannender Horror-Thriller zu werden, mit einem gut durchdachten Ende.