Filme - Fantasy
Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt
Once Upon A Time: In einer fantastischen WeltFilme - Fantasy | mit: Von: Xiaoding Zhao; mit: Yifei Liu, Jin LuoBewertung:★★★★★ Es war einmal… Diesen Worten folgten hier in Europa viele bekannte Märchengeschichten, wie etwa Schneewittchen oder die kleine Meerjungfrau. Was für Sagen und Mythen in Asien erzählt werden, habe ich aber erst sehr viel später erfahren, und das immer über Animes. Son Goku, Naruto oder viele der Gibli-Filme haben mein „Märchen-Horizont“ zwar erweitert, kennen tue ich die Welt der Sagen und Mythen Japans oder Chinas noch lange nicht. Ob der Film „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ da die richtige Wahl ist?
Handlung Eine Geschichte über den Kampf um Loyalität und Rache, über Leidenschaft und eine unsterbliche Liebe. Bai Qian, die Göttin und Königin des Himmlischen Königreichs, wird in die Welt der Sterblichen geschickt, um sich dort einem Test zu unterziehen. Nur so kann sie eine Hohe Göttin werden. In der Menschenwelt trifft sie auf den jungen Ye Hua, in den sie sich verliebt. Doch als sie glücklich verheiratet ist und ein alter Feind erneut in ihr Leben tritt, gerät alles in Gefahr, was Bail lieb und teuer ist.
Trailer BewertungUm ganz ehrlich zu sein: Die Zusammenfassung ist der Klappentext des Digipacks, der aus der Bluray und der DVD besteht. Der ist wirklich wunderschön gestaltet und hat meine Vorfreude auf den Film nochmal gesteigert. Doch von Anfang an hat „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ es nicht geschafft, mich richtig zu packen. Denn obwohl die Spezialeffekte ganz passabel waren und die Schauspieler ihre Rollen super gespielt haben, habe ich kaum die Story verstanden. Die ständigen Ortswechsel wären nicht halb so schlimm, wenn man wenigstens wissen würde, warum die Figuren gerade dort sind. Auf einmal geht es um unsterbliche Gottheiten, Unterwasser-Weltreiche oder gefährliche Dämonen-Clans. Die Schnelligkeit, mit der neue Figuren auftauchen, hat mich total überfordert. Denn eine Einführung von Figuren kann bei dem Film kaum die Rede sein. Von vielen Figuren kriegt man die Namen – wenn der überhaupt genannt wird – irgendwann im Laufe des Films mit. Was sie für eine Rolle in der größeren Welt von „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ spielen, ist für mich immer noch schleierhaft. Denn wirklich eine zusammenhängende Welt erschafft der Fantasy-Film nicht. Welche Regeln gelten, welche Reiche es gibt und was der Unterschied ist zwischen den verschiedenen Gruppen, denen die Figuren angehören, wird nicht etabliert. Ich bin ein großer Fan von der Formel „Show, don’t tell“ – im Grunde, dass man durch die Filmhandlung erzählt, nicht nur anhand von Dialogen. Aber wenn man gar nichts zeigt, kann man auch nicht die Zuschauer für sich gewinnen. Was eigentlich total schade ist, denn was in „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ nicht fehlt ist eine solide Grundlage. Der Film basiert nämlich auf dem chinesischen Fantasy-Bestseller „Three Lives Three Worlds, Ten Miles of Peach Blossoms”. Aber anscheinend hat der Film den gleichen Fehler gemacht wie ihn schon viele Romanverfilmungen vor ihm: was ist wichtig, was kann weg? Diese feine Grenze zwischen für die Handlung essentielle und nebensächlichen Ereignissen zu erkennen ist die Kunst einer gelungenen Romanverfilmung, vor allem im Fantasy-Bereich. Fazit Leider konnte ich mit „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ nicht viel anfangen. Zwei Sterne bekommt der Film aber trotzdem, denn die Ausstattung und Kostüme waren wunderschön und auch die Schauspieler waren nicht schlecht (die Hauptdarstellerin Yifei Liu wird in der kommenden Realverfilmung vom Disney-Klassiker „Mulan“ die Titelheldin spielen). Dennoch war mir die Geschichte zu wirr und hat es einfach nicht geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen.
ZURÜCK INS ARCHIV
Handlung Eine Geschichte über den Kampf um Loyalität und Rache, über Leidenschaft und eine unsterbliche Liebe. Bai Qian, die Göttin und Königin des Himmlischen Königreichs, wird in die Welt der Sterblichen geschickt, um sich dort einem Test zu unterziehen. Nur so kann sie eine Hohe Göttin werden. In der Menschenwelt trifft sie auf den jungen Ye Hua, in den sie sich verliebt. Doch als sie glücklich verheiratet ist und ein alter Feind erneut in ihr Leben tritt, gerät alles in Gefahr, was Bail lieb und teuer ist.
Trailer BewertungUm ganz ehrlich zu sein: Die Zusammenfassung ist der Klappentext des Digipacks, der aus der Bluray und der DVD besteht. Der ist wirklich wunderschön gestaltet und hat meine Vorfreude auf den Film nochmal gesteigert. Doch von Anfang an hat „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ es nicht geschafft, mich richtig zu packen. Denn obwohl die Spezialeffekte ganz passabel waren und die Schauspieler ihre Rollen super gespielt haben, habe ich kaum die Story verstanden. Die ständigen Ortswechsel wären nicht halb so schlimm, wenn man wenigstens wissen würde, warum die Figuren gerade dort sind. Auf einmal geht es um unsterbliche Gottheiten, Unterwasser-Weltreiche oder gefährliche Dämonen-Clans. Die Schnelligkeit, mit der neue Figuren auftauchen, hat mich total überfordert. Denn eine Einführung von Figuren kann bei dem Film kaum die Rede sein. Von vielen Figuren kriegt man die Namen – wenn der überhaupt genannt wird – irgendwann im Laufe des Films mit. Was sie für eine Rolle in der größeren Welt von „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ spielen, ist für mich immer noch schleierhaft. Denn wirklich eine zusammenhängende Welt erschafft der Fantasy-Film nicht. Welche Regeln gelten, welche Reiche es gibt und was der Unterschied ist zwischen den verschiedenen Gruppen, denen die Figuren angehören, wird nicht etabliert. Ich bin ein großer Fan von der Formel „Show, don’t tell“ – im Grunde, dass man durch die Filmhandlung erzählt, nicht nur anhand von Dialogen. Aber wenn man gar nichts zeigt, kann man auch nicht die Zuschauer für sich gewinnen. Was eigentlich total schade ist, denn was in „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ nicht fehlt ist eine solide Grundlage. Der Film basiert nämlich auf dem chinesischen Fantasy-Bestseller „Three Lives Three Worlds, Ten Miles of Peach Blossoms”. Aber anscheinend hat der Film den gleichen Fehler gemacht wie ihn schon viele Romanverfilmungen vor ihm: was ist wichtig, was kann weg? Diese feine Grenze zwischen für die Handlung essentielle und nebensächlichen Ereignissen zu erkennen ist die Kunst einer gelungenen Romanverfilmung, vor allem im Fantasy-Bereich. Fazit Leider konnte ich mit „Once Upon A Time: In einer fantastischen Welt“ nicht viel anfangen. Zwei Sterne bekommt der Film aber trotzdem, denn die Ausstattung und Kostüme waren wunderschön und auch die Schauspieler waren nicht schlecht (die Hauptdarstellerin Yifei Liu wird in der kommenden Realverfilmung vom Disney-Klassiker „Mulan“ die Titelheldin spielen). Dennoch war mir die Geschichte zu wirr und hat es einfach nicht geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen.