Netflix
Ozark Season 2
Ozark Season 2Netflix | mit: Jason Bateman, Sofia Hublitz, Skylar GaertnerBewertung:★★★★★ Ja, die zweite Season von „Ozark“ ist besser als die erste. Kein Wunder, denn die Familie ist nicht nur angekommen, sie muss nun ihre Strukturen aufbauen. Der tolle Cast, allen voran Jason Bateman, macht aus diesem Drogen-Mafia-Drama einen gehörigen Gangster-Thriller-Spaß, der sicherlich nicht für die ganze (heimische) Familie gedacht ist… Handlung Die Familie Byrde, bestehend aus Martin „Marty“ Byrde (Jason Bateman), Wendy Byrde (Laura Linney), Charlotte Byrde (Sofia Hublitz) und Jonah Byrde (Skylar Gaertner) hat es geschafft, ein Haus in einem Sommerresort in den Missouri Ozarks zu ziehen. Dabei lernen sie die örtlichen Bösewichte kennen und all das nur, weil Marty einen Drogenboss überzeugt hat, ihn nicht zu töten. Allerdings muss er für ihn in fünf Jahren 500 Millionen US-Dollar waschen. Kein leichtes Unterfangen. Ein Casino auf einem Schiff soll dabei Abhilfe leisten. Die Idee steht, nur jetzt müssen noch örtlichen Dealer, eine Mafia-Gewerkschaft und korrupte Politiker davon überzeugt werden, was die Byrdes immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Zudem werden sie von ihren Taten verfolgt und auch innerhalb der Sippschaft kommt es zu leichten Rissen. Trailer BewertungBesser als die Erste! Ja, in der zweiten Staffel kommt alles zusammen: Politik, Gewalt, Mafiabosse, Drogenkartelle, Beziehungsprobleme und korrupte Cops. Welches Genre wird eigentlich nicht angesprochen!? Also ist „Ozark“ für jeden etwas? Nein!
Ihr solltet schon einen Hang zur realen Verbrecherwelt haben. Nicht, dass Ihr mit einem Bein im Knast stehen sollt, mitnichten, aber eine gewisse Offenheit gegenüber Gewalt, Entführung und so weiter (im Fernsehen), sollte vorhanden sein. Denn genannte Sachen kommen mit hoher Intensität daher und präsentieren sich in einer harten Deftigkeit, sodass die tollen Wendungen erst so richtig zur Geltung kommen. Die Mundwinkel werden Euch runter fallen!
Besagte Ereignisse haben aber immer wieder Auswirkungen auf den kompletten Kosmos von „Ozark“. Der wiederum breit gestreut ist. Es gibt die Familie, es gibt eine Drogen-Sippschaft, es gibt die korrupten Politiker sowie Cops und und und. Innerhalb dieser Kreise bauen sich gut durchdachte Nebenhandlungen auf, sodass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Dabei überzieht die Netflix-Serie nicht. Sie wirkt real, zieht magisch an.
Die Optik trägt sehr dazu bei, dass eine unterschwellige Gruselstimmung aufkommt, wie in einem Horrorthriller. Dunkle, eher blaue Töne werden serviert, sie lassen alles kalt wirken und der See bekommt etwas bedrohliches. Er ist nicht der große Urlaubsmagnet, er steht für das Grauen der handelnden Personen. Dadurch entsteht eine tolle Atmosphäre, die den Zuschauer ständig umgibt.
Der Cast. Jupp, wie ich anfangs schon erwähnt habe, spielt dieser gnadenlos perfekt. Ich möchte an dieser Stelle auch nur noch Ruth Langmore erwähnen, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Was ihrer Rolle alles widerfährt ist eine Wucht und umso schwieriger zu spielen. Da sie ihren Job mit Bravour meistert, verdient sie allerhöchste Anerkennung!
Fazit „Ozark“ ist so komplex aufgestellt und zugleich leicht verständlich, dass man gar nicht darum her kommt, die Serie zu lieben. Sie zeigt sich facettenreich und hat zudem einen super Cast. Bitte mehr davon!
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Ihr solltet schon einen Hang zur realen Verbrecherwelt haben. Nicht, dass Ihr mit einem Bein im Knast stehen sollt, mitnichten, aber eine gewisse Offenheit gegenüber Gewalt, Entführung und so weiter (im Fernsehen), sollte vorhanden sein. Denn genannte Sachen kommen mit hoher Intensität daher und präsentieren sich in einer harten Deftigkeit, sodass die tollen Wendungen erst so richtig zur Geltung kommen. Die Mundwinkel werden Euch runter fallen!
Besagte Ereignisse haben aber immer wieder Auswirkungen auf den kompletten Kosmos von „Ozark“. Der wiederum breit gestreut ist. Es gibt die Familie, es gibt eine Drogen-Sippschaft, es gibt die korrupten Politiker sowie Cops und und und. Innerhalb dieser Kreise bauen sich gut durchdachte Nebenhandlungen auf, sodass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Dabei überzieht die Netflix-Serie nicht. Sie wirkt real, zieht magisch an.
Die Optik trägt sehr dazu bei, dass eine unterschwellige Gruselstimmung aufkommt, wie in einem Horrorthriller. Dunkle, eher blaue Töne werden serviert, sie lassen alles kalt wirken und der See bekommt etwas bedrohliches. Er ist nicht der große Urlaubsmagnet, er steht für das Grauen der handelnden Personen. Dadurch entsteht eine tolle Atmosphäre, die den Zuschauer ständig umgibt.
Der Cast. Jupp, wie ich anfangs schon erwähnt habe, spielt dieser gnadenlos perfekt. Ich möchte an dieser Stelle auch nur noch Ruth Langmore erwähnen, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Was ihrer Rolle alles widerfährt ist eine Wucht und umso schwieriger zu spielen. Da sie ihren Job mit Bravour meistert, verdient sie allerhöchste Anerkennung!
Fazit „Ozark“ ist so komplex aufgestellt und zugleich leicht verständlich, dass man gar nicht darum her kommt, die Serie zu lieben. Sie zeigt sich facettenreich und hat zudem einen super Cast. Bitte mehr davon!