Comic - Horror
PLASTIK
PLASTIKComic - Horror | mit: Doug WagnerBewertung:★★★★★ Doug Wagner und ich hatten bis jetzt noch nicht das Vergnügen, wobei gerade seine Werke "Vinyl" und "The Ride: Burning Desire" oder "Plush" mir zumindest unter der Ladentheke empfohlen wurden. Nachdem ich "Plastik" gelesen habe, werde ich demnächst mal einen Ausflug in Richtung Comic-Laden machen und schauen, welche Hefte ich dort finden kann. Künstler Daniel Hillyard nehme ich gleich mit, zumindest wenn die Ausgabe im Regal steht, da er bereits in "Vinyl" und "Plush" mit dem Autor zusammengearbeitet hat. Da haben sich zwei gefunden. Das die Chemie im Kreativteam stimmt, merkt der Leser auch in "Plastik". Warum mir der Teil so gut gefallen hat und warum ich hier auf eine anständige Verfilmung hoffe, verrate ich ein Stück weiter unten. Handlung Die bekloppteste Liebesgeschichte, die je erzählt worden ist
Der „pensionierte“ Serienmörder Edwyn Stoffgruppen ist in Virginia verliebt – ein heißes Mädchen, das er online „kennengelernt“ hat. Ihre Zuneigung besänftigt die Bestie seiner abscheulichsten Triebe. Gemeinsam touren die beiden Turteltäubchen durch die Straßen Amerikas, essen Donuts und genießen ihren gesunden Appetit aufeinander. Das Leben ist schön ... bis ein Milliardär aus Louisiana Virginia entführt und Edwyn dazu zwingt, im Austausch für ihre Freiheit erneut zu töten. Edwyn ist ganz durcheinander, denn seine Welt steht auf dem Kopf – und das sind außerordentlich schlechte Nachrichten für die Männer, die die Liebe seines Lebens als Geisel halten. Es werden – buchstäblich – Köpfe rollen und es wird Blut fließen ...BewertungSchön, angenehm verrückt. So kann man das Comic einfach beschreiben. Zunächst ist nicht klar, wer die Geliebte ist, ich neige nämlich immer wieder dazu mir nicht den Klapptext durchzulesen und so dachte ich anfangs auch dank der realistischen Ausgestaltung der Puppe, dass es sich um eine richtige Frau handelt. Erst im Laufe der Handlung kamen mir Zweifel und mein persönlicher Hallowachmoment. Davor habe ich aber auch schon einen guten Plot gelesen. Es ist einfach toll, wie der Anti-Held versucht seine Liebe zu retten, indem er seine Gegner ausschaltet.
Und alles in einer angenehm aufgezogenen Verrücktheit. Die erinnert ein wenig an den Joker, nur ist es hier nicht für die Zielgruppe Jugendliche ausgelegt, sondern für FSK 18. Der Psychopath geht auf große Schlachttour, mäßigt sich aber in seinem Auftrag. Er ist also bedacht darauf, keine Unschuldigen zu Opfer. Das ist schon sehr bemerkenswert.
Letztendlich ist es dann aber die Puppe, die noch mal das Besondere herauskitzelt, weil Agalmatophilie nicht gerade üblich ist. Also der Schocker neben den Schockern. Das Statement von Robert Kirkman auf dem Backcover finde ich aber ein wenig zu hoch angesetzt, weil dazu hätte es dann doch ein Stück mehr sein können.
Fazit "PLASTIK" ist nichts für schwache Nerven. Hier geht es ordentlich zur Sache.
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Der „pensionierte“ Serienmörder Edwyn Stoffgruppen ist in Virginia verliebt – ein heißes Mädchen, das er online „kennengelernt“ hat. Ihre Zuneigung besänftigt die Bestie seiner abscheulichsten Triebe. Gemeinsam touren die beiden Turteltäubchen durch die Straßen Amerikas, essen Donuts und genießen ihren gesunden Appetit aufeinander. Das Leben ist schön ... bis ein Milliardär aus Louisiana Virginia entführt und Edwyn dazu zwingt, im Austausch für ihre Freiheit erneut zu töten. Edwyn ist ganz durcheinander, denn seine Welt steht auf dem Kopf – und das sind außerordentlich schlechte Nachrichten für die Männer, die die Liebe seines Lebens als Geisel halten. Es werden – buchstäblich – Köpfe rollen und es wird Blut fließen ...BewertungSchön, angenehm verrückt. So kann man das Comic einfach beschreiben. Zunächst ist nicht klar, wer die Geliebte ist, ich neige nämlich immer wieder dazu mir nicht den Klapptext durchzulesen und so dachte ich anfangs auch dank der realistischen Ausgestaltung der Puppe, dass es sich um eine richtige Frau handelt. Erst im Laufe der Handlung kamen mir Zweifel und mein persönlicher Hallowachmoment. Davor habe ich aber auch schon einen guten Plot gelesen. Es ist einfach toll, wie der Anti-Held versucht seine Liebe zu retten, indem er seine Gegner ausschaltet.
Und alles in einer angenehm aufgezogenen Verrücktheit. Die erinnert ein wenig an den Joker, nur ist es hier nicht für die Zielgruppe Jugendliche ausgelegt, sondern für FSK 18. Der Psychopath geht auf große Schlachttour, mäßigt sich aber in seinem Auftrag. Er ist also bedacht darauf, keine Unschuldigen zu Opfer. Das ist schon sehr bemerkenswert.
Letztendlich ist es dann aber die Puppe, die noch mal das Besondere herauskitzelt, weil Agalmatophilie nicht gerade üblich ist. Also der Schocker neben den Schockern. Das Statement von Robert Kirkman auf dem Backcover finde ich aber ein wenig zu hoch angesetzt, weil dazu hätte es dann doch ein Stück mehr sein können.
Fazit "PLASTIK" ist nichts für schwache Nerven. Hier geht es ordentlich zur Sache.