Filme - Action

Prey

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Prey
PreyFilme - Action | mit: Midthunder, Amber (Darsteller), Trachtenberg, Dan (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Nanu, im Titel taucht gar nicht das Wort "Predator" auf, obwohl "Prey" eben in diesem Universum spielt. Der Film spielt aber in einer anderen zeitlichen Epoche, ungefähr 300 Jahre vor dem großen Film mit Arnold Schwarzenegger. Was aber in meinen Augen noch erstaunlicher ist, dass der Mickey Mouse Sender einen Film für Erwachsene auf die Beine stellt, der in einem sehr brutalen Szenario spielt. Und um es gleich vorweg zu nehmen, die Produzenten von Prey, allen voran der Regisseur Dan Trachtenberg ("10 Cloverfild Lane", "The Boys"), haben hier nichts verwaschen und gehen aufs Ganze. Wie mir der Streifen aber letztendlich gefallen hat, erfahrt ihr wie immer ein Stück weiter unten. Handlung Prey ist ein Action-Thriller und Teil des „Predator"-Franchise, der in der Welt der Comanchen zu Beginn des 17. Jahrhunderts spielt. Es ist die nie zuvor erzählte Geschichte einer jungen Frau, Naru, einer erbarmungslosen und talentierten Kriegerin, die unter den größten Jägern aufgewachsen ist, die je die Great Plains durchstreiften. Sie ist sich sicher, dass sie genauso kompetent ist wie die anderen jungen Jäger und macht sich auf den Weg, um ihr Volk zu beschützen, als das Lager der Komantschen in Gefahr gerät. Bewaffnet mit den primitivsten Waffen, pirscht sich Naru an ihre Beute heran, die sich als hochentwickeltes außerirdisches Raubtier mit einem technisch fortschrittlichen Arsenal entpuppt, was zu einem bösartigen und furchterregenden Showdown zwischen den beiden Gegnern führt.BewertungEine Frau muss sich in einer Männerdomäne durchsetzen. Unter diesem Stern steht die Leistung von Amber Midthunder. Sie muss nicht nur eine gute Performance an den Tag legen, sondern sie tritt gleichzeitig in große Fussstapfen. Doch diese meistert sie mit Bravour und auch die Handlung unterstützt sie dabei und so handelt "Prey" den besagten Umstand gut ab und sorgt für Gleichberechtigung!

Sowieso macht es die Schauspielerin Amber Midthunder sehr gut und man nimmt ihr ihre Fähigkeiten zu jeder Zeit ab. Sie schafft es ihr Publikum für sich zu vereinnahmen und schafft so dem Predator-Universum ihren Stempel aufzusetzen.

Dennoch, bei allem Lob, nimmt der Streifen nur langsam Fahrt auf. Aber dann kommen alle Fans auf ihre Kosten und an dieser Stelle sei der Hinweis noch einmal betont, dass "Prey" kein Familienfilm ist. Das sieht der Zuschauer auch schon daran, wenn es um die Hackordnung geht. Der Mensch vernichtet das Tier und der Predator den Menschen. Oder was auch einmal ganz stark zu sehen ist: Kleine Tiere fressen noch kleinere, werden dann aber wiederum vom Predator gekillt. Wer auf Platz eins der Nahrungskette steht, wird schnell klar. Und die Gewalt kann sich durchaus sehen lassen. Es geht gut zur Sache und es ist blutig.
Fazit "Prey" ist ein gutes „Predator“-Prequel mit einer starken Schauspielerin. Hat Spaß gemacht!
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